Schreibgeräte, Feuerzeug & Etuis – wie sie mit Luxus-Accessoires das Outfit stilvoll ergänzen

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Schreibgeräte, Feuerzeug & Etuis – wie sie mit Luxus-Accessoires das Outfit stilvoll ergänzen

Accessoires gehören wie selbstverständlich zum kompletten Damenoutfit. Alleine das hauptsächliche Accessoire, die Handtasche, gilt als ein unverzichtbares, das wiederum weitere in Hülle und Fülle bereithält. Ganz anders geht es beim Mann: Auf die Feinheiten kommt es an, will er mit seinem Outfit einen Akzent setzen. Der dunkle Anzug gehört zum Repertoire der gehobenen Garderobe, an ihm ist kein Vorbeikommen. Um trotzdem aus der Masse der Anzugträger herauszustechen, sind im Vergleich zur Damenkleidung kaum Möglichkeiten vorhanden – zumindest kaum auf den ersten Blick sichtbare. Lediglich die Krawatte bietet die Option zur Farbgebung, eine entsprechend auffällige Gestaltung bedeutet aber immer ein Risiko und ist bei den meisten festlichen Anlässen oder im Arbeitsleben eher störend als originell.

Stilvolle Accessoires komplettieren das Outfit

Dem vorbildlich gewandeten Herrn bleiben im Grunde nur die kleinen Aufmerksamkeiten, mit denen allerdings durchaus Effekte verbunden sein können. Edle Schreibgeräte sind trotz ihrer Aufmachung immer noch praktische Gegenstände, was für eine regelmäßige Anwendbarkeit sorgt und dennoch den ästhetischen Faktor nicht außer Acht lässt. Bei hochwertigen Feuerzeugen gilt ebenfalls das praktische Moment, ebenso bei liebevoll gearbeiteten Etuis, die der Aufbewahrung von Brillen, Stiften oder Feuerzeugen dienen. Ist der Rahmen zur Verschönerung auch eng gesteckt, so bereichern doch die kleinen und unscheinbaren Dinge den Auftritt des Mannes ungemein. Sofern er sie klug in seine Garderobe einzubinden versteht, runden edle Accessoires den Gesamteindruck nicht nur ab, sondern bewirken vielmehr dessen Verfeinerung.
Drei Aspekte werden im folgenden Ratgeber besonders hervorgehoben. die Accessoires Schreibgeräte, Feuerzeuge und Etuis stehen im Fokus dieses Leitfadens. Der Umgang mit Stiften und Füllfederhaltern ist unabdingbar, die Benutzung von Feuerzeugen hingegen meist eine spannende Frage der eigenen (Rauch)-Gewohnheiten während Etuis als Mittel der Aufbewahrung wiederum in der Breite Anwendung finden.

Bei edlen Schreibgeräten gehen Nutzen und Qualität zusammen

An der Spitze edler Schreibgeräte stehen seit Jahrhunderten schon die Füllfederhalter. Sie verkörpern dank ihrer feinen Linienführung immer auch den Charakter des Schreibenden und hinterlassen damit stets mehr als nur ein paar niedergeschriebene Worte. Daraus erklärt sich vor allem die anhaltende Popularität, denn trotz aller Innovationen im Laufe der Entwicklung ist heutzutage zu Tinte und Feder kein gleichwertiger Ersatz vorhanden. Das Setzen der Unterschrift mit blauer Tinte ist nach wie vor ein Klassiker.
Das heißt aber nicht, dass nicht auch Kugelschreiber auf einem hohen Niveau produziert und erfolgreich eingesetzt werden könnten. Gerade Erstgenannte haben in einer edlen Variante nichts mit den massentauglichen Kulis gemein, die gerne zum Mitnehmen ausgelegt werden. Bei allen Facetten der Schreibgeräte und vor allem bei einem luxuriösen Anspruch ist dennoch die Bewährung in der Praxis mit in die Überlegung über eine eventuelle Anschaffung einzubeziehen. Ein edles Design alleine taugt wenig, wenn es nicht zum regelmäßigen Gebrauch einlädt. Als optische Verschönerung auf dem Schreibtisch sind die Kosten dann doch etwas zu hoch.

Ausdruck der Persönlichkeit: Mit Tinte schreiben sorgt für Authentizität

Im Segment der Füllfederhalter dominieren die Modelle aus robusten Materialien. In erster Linie handelt es sich dabei um Stahlkonstruktionen, wahlweise in glänzend oder matt. Exemplare aus Messing, Kupfer oder Aluminium erfreuen sich dank ihrer polierbaren Außenfläche einer großen Beliebtheit. Ähnlich guten Schuhen lässt sich mit einer kontinuierlichen Pflege eine Patina erzeugen, die den edlen Eindruck noch einmal verstärkt. Im Vergleich zu handelsüblichen Füllern aus Kunststoff verfügen Edelstahlvarianten nicht nur über eine robustere Bauweise, sondern bieten in vielen Fällen einen ausgeklügelten Mechanismus, um das Auslaufen der Tinte auch unter extremen Bedingungen zu verhindern. Ein solches „Leitsystem“ funktioniert der massiven Gewinde wegen in allen Situationen, weshalb ein hochwertiger Füllfederhalter immer auch als Reiseversion taugt; zahlreiche Exemplare werden gerade im hochpreisigen Sektor als solche angeboten.
Allerdings gingen die Moden der Schreibkultur auch an diesen klassischen Geräten nicht vollends vorbei. Vor allem die Feder hat sich mit den Jahrzehnten von der üppigen Breite weg und hin zur stromlinienförmigen Zuspitzung entwickelt. Bei den ersten Füllfederhaltern Anfang des 20. Jahrhunderts – die nicht mehr nach mehreren geschriebenen Sätzen im Tintenfass „aufgeladen“ werden mussten – befand sich die Feder noch als überdimensioniertes Zubehör relativ grob auf die Spitze gesetzt. Erst Mitte des letzten Jahrhunderts gingen die Hersteller dazu über, die heute übliche Erscheinung mit der in den Schaft des Füllers eingelassenen Feder zu fabrizieren.

Kugelschreiber aus Edelmetall: unterschätzte Kostbarkeiten

Der Umgang mit einem Füller erfordert einen gewissen Erfahrungsschatz, ansonsten droht die Gefahr des Auslaufens bzw. der unkorrekten Schreibe. Nicht jeder aber kann und will die erforderliche Zeit investieren, zudem scheuen einige die Anwendung mit Tinte bzw. verzichten auf Reisen aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit bewusst darauf. Hinzu kommt, dass in den Schulen der Füllfederhalter längst nicht mehr zur Grundausstattung gehört, viele Kinder lernen Lesen und Schreiben, ohne jemals mit einem Füller in Berührung gekommen zu sein.

Falls sie sich für den populären Kugelschreiber interessieren, dabei aber auf Exklusivität nicht verzichten mögen, hält die schier unüberschaubare Auswahl an unterschiedlichen Modellen einige hochwertige Ausführungen parat. Diese stehen für eine entsprechend schwere Verarbeitung, liegen dadurch deutlicher präziser in der Hand, verleihen aber mit ihren Minen dem Schreibprozess die nötige Sauberkeit. Wie bei den Füllern überzeugen auch auf diesem Feld die massiven und meist verchromten Herstellungen für den unübersehbaren Unterschied. Auch hier mit Ausnahmen: Empfehlenswert sind etwa die zahlreichen verschiedenen Minensorten. Von unterschiedlichen Breiten bis zu Tintenrollern deckt die Vielfalt des Angebots sämtliche Bedürfnisse ab.
Aufgrund der Minen-Konstruktion ist das Auslaufen oder ein Verschmieren durch nachlaufende Flüssigkeit im Prinzip nicht möglich, der Schwung des Niederschreibens allerdings ein gänzlich anderer als bei der deutlich sensibleren Feder eines Füllers. Bei den meisten Modellen fehlt eine Kappe, dafür macht die Konzeption mit einer Mine ein Einfahren derselben erforderlich. Neben dem traditionellen und recht simplen Druckknopf sind einige edle Varianten mit einem Gewinde ausgerüstet, dessen Bedienung kaum zu Abnutzungserscheinungen führt, da entgegen dem Druckverfahren keine ausleiernde Feder vorkommt.

Mit Bravour verstaut: Edle Etuis zur stilvollen Aufbewahrung

Die Basis edler Etuis ist Leder, dessen Verarbeitung öffnet Designern unzählige Möglichkeiten der Gestaltung. Besonders Brauntöne stehen hoch im Kurs, der Prozess des Gerbens führt dabei - je nach Intensität - zu unterschiedlichen Schattierungen. Auch in Sachen Herkunft bietet sich Interessierten ein weit gefasstes Spektrum: Vom klassischen Rindsleder über Rehleder bis hin zum besonders exquisiten Hirschleder mit seiner unverwechselbaren weichen Griffigkeit. Aufbewahren und transportieren lässt sich so ziemlich alles an unverzichtbarem Zubehör. Hierbei gelten Stiftetuis nach wie vor – neben den herkömmlichen Federmäppchen – als beliebte Variante.

Stilvolle Aufbewahrungsmöglichkeiten für Smartphones und Co

Doch auch die Nutzer digitaler Medien haben längst die edlen Vorzüge hochwertiger Etuis für sich entdeckt. So finden sich am Markt zahlreiche Angebote bezüglich einer stilvollen Verwahrung von Smartphones. Mit einer gefütterten Innenraumgestaltung wird das Etui dem Schutzfaktor ebenso gerecht wie dem ästhetischen Anspruch. Zünglein an der Waage spielt bei allen Lederprodukten die Verarbeitung des Leders. Selbst einfaches, schlimmstenfalls künstliches Leder verliert noch einmal an Haptik, wenn es zusätzlich schlecht verarbeitet wurde. Sorgfalt und eine gewisse Dauer des Herstellungsprozesses sind die Merkmale eines Sortiments hochwertiger Lederutensilien. Das schließt eine universelle Anwendbarkeit nicht aus, im Gegenteil: Gerne werden Etuis „zweckentfremdet“, also in keinen speziellen Gebrauchsrahmen eingefügt. Sie dienen dann zur Verwahrung von allem Möglichen, Schlüsseln etwa oder Visitenkarten – zumal in Zeiten des zunehmenden bargeldlosen Bezahlens das Mitführen mehrerer Karten unerlässlich ist.

Feuer und Flamme: exklusive Feuerzeuge

Einen besonders exklusiven Fall stellt der Besitz eines hochwertigen Feuerzeugs dar. Feuerzeuge werden nichr nur genutzt um Kerzen oder Zigaretten zu entzünden. Sie bieten die Chance, mit einem entsprechenden Modell nicht nur für Feuer, sondern zugleich für technische Faszination zu sorgen. Schließlich ist das Ambiente, das durch die Anwendung eines Metallfeuerzeugs entsteht, ein authentisches. Feuerstein, Benzintank und Klappmechanismus bilden eine zusammenarbeitende Einheit, die in ihrem Ablauf gesehen, gehört und gerochen werden kann. Sie funktioniert eben ohne profane Drucktechnik, wie sie zum Beispiel bei Anzündern vorkommt. Dem aufpolierten Edelstahl sei Dank, verliert ein gutgemachtes Feuerzeug jeglichen simplen und funktionalen Anschein.
Namhafte Hersteller vertreiben eine riesige Palette verschiedener Varianten, von bedruckten oder gar farbigen Feuerzeugen ist an diesem Punkt natürlich abzuraten. Schließlich entsteht der edle Charakter einerseits durch eine möglichst kleinteilige Produktion und stetige Kontrolle derselben und andererseits durch eine dezente Gestaltung. Mögen Accessoires wie Tücher oder Ringe unter Umständen – bei Herren ausschließlich im Freizeitbereich – durch Pastelltöne oder provokante Musterungen den gewollten Stilbruch herbeiführen, so ist ein derartiges Wagnis im Bereich der unauffälligen Verschönerungen der Garderobe nicht anzuraten.

Klein, aber fein

Dieses Motto sollte beim Erwerb stilbewusster Ergänzungen Beachtung finden. Erst recht bei Herren. Das betrifft auch die Wahl des Edelstahls. Messingvarianten sind eine heikle Sache, da oft poliert und so immer etwas nahe an der Goldoptik. Souveräner ist da schon der Griff zu silbernen Modellen, wobei das Material in seiner Verarbeitung mindestens genauso viel zählt wie dessen Beschaffenheit; im Zweifelsfall erfüllt ein preiswerteres, dafür allerdings merklich sorgfältiger verarbeitetes Feuerzeug ebenso seinen Dienst an der luxuriösen Sache. Dabei ist keine Komplexität vonnöten, meiden Sie aufwendige Überflüssigkeiten in der Technik und überlegen sie sich die Gravur eines Sinnspruchs oder gar des eigenen Namens gründlich – derartige Eigenheiten gelten schnell als überhebliche Macke und trüben die Wirkung eines edel gestalteten Accessoires unnötig.

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