Schonende Haarpflege für Babys

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Kleine Kinder und Babys haben eine zarte, empfindliche Haut und weiches Haar. Damit Haut und Haar nicht unnötig gereizt werden, sollte man zur Pflege spezielle Shampoos benutzen. Viele Pflegeserien für Babys und Kleinkinder haben sanfte Mittel im Sortiment.

Weiche Bürsten für das Köpfchen

Die meisten Säuglinge haben kurz nach der Geburt kaum Haare. Andere tragen schon gleich eine prächtige Frisur, manchmal sogar mit niedlichen Locken und Kringeln. Am Anfang sollte man für die Haarpflege nur eine ganz weiche Bürste benutzen. Diese kratzt die Kopfhaut nicht und drückt beim Bürsten nicht auf den Schädelknochen. Bei der Behandlung des Kopfes von Säuglingen muss man besonders vorsichtig sein. Die Knochen sind noch nicht voll ausgebildet und die Fontanellen weisen noch Öffnungen auf, die erst zuwachsen müssen.

Mildes Shampoo zum Haarewaschen

Zum Haarewaschen benutzen Sie am besten ein mildes Baby- oder Kindershampoo. Diese Produkte sind in der Regel frei von Parfüm und anderen Inhaltsstoffen, die Haut und Augen reizen könnten. Stellen Sie die Temperatur des Wassers unbedingt richtig ein. Mit einem Thermometer können Sie diese am besten prüfen.
Um das Haar zu waschen, legen Sie einen Arm unter das Baby und fassen es am Oberschenkel oder, wenn das Kind schon etwas größer ist, am Oberarm. Das Köpfchen liegt dann ungefähr über Ihrem Ellenbogen und wird so sicher gestützt. Ihre Hebamme, Mutter oder Freundin hilft Ihnen sicher gerne dabei.
Beim Waschen gilt: Je jünger das Kind ist, desto vorsichtiger sollten Sie sein. Den Kopf nur sanft mit einem Waschlappen und ganz wenig Shampoo reinigen, dabei auf keinen Fall rubbeln und schrubben. Bei einem Baby, das ohnehin nur im Bettchen liegt und schläft, reicht eine zarte Waschung vollkommen aus.
Bei Kindern mit sehr empfindlicher Haut oder Neigung zu Allergien können Sie in den ersten Wochen eventuell sogar ganz auf Badezusätze und Haarshampoos verzichten und ihr Kind ausschließlich in purem Wasser baden und waschen. Lassen Sie sich dazu von Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt beraten.

Schutz für die Augen

Größere Kinder, die schon alleine sitzen können, möchten beim Waschen gerne selbst mitmachen. Besonderen Spaß haben sie an der lustigen Mütze aus Schaum, die beim Haarewaschen aufgetürmt werden kann. Damit der Schaum nicht in die Augen kommt, kann man eine kleine Schwimmbrille benutzen.
Es hilft auch, wenn sich das Kind beim Einschäumen einen Waschlappen vor die Augen hält. Beim Abspülen lassen Sie Ihr Kind den Kopf nach hinten legen und stellen den Strahl der Dusche nicht zu stark ein. Dann dürfte das Haarewaschen ganz ohne Tränen zu erledigen sein.

Sanfte Körperpflege während und nach dem Bad

Nicht nur die Haare, auch der ganze Körper will täglich gepflegt werden. Zum Baden können Sie milde Badezusätze oder Seifen verwenden, die extra für Babys angeboten werden. Nach dem Waschen pflegen Sie die zarte Haut mit feinen Cremes oder Lotionen.

Badezusätze für Kleinkinder

Niedliche Badeseifen in allen möglichen Formen machen das Waschen für Ihr Kind zum reinen Vergnügen. Schaumbäder laden zum Spielen ein. Oft sind die Mittel so kombiniert, dass Badezusatz und Shampoo gleich aus einer Flasche kommen. Die meisten Seifen und Waschgele sollen die Haut möglichst wenig reizen und brennen nicht in den Augen.
Damit es nicht zu langweilig wird, können Sie sogar das Wasser mit Badewasserfarben oder bunten Seifen einfärben. Schauen Sie vorher genau in die Beschreibung, ob diese bunten Seifen wirklich frei von schädlichen Stoffen sind. Lassen Sie am besten die Finger von Produkten, zu denen keine genaue Auskunft gegeben werden kann.

Cremes und Pflegeöle nach dem Baden

Nach dem Baden ist die Haut oft etwas ausgetrocknet und rau. Das kann besonders bei ausgedehnten Wasserspielen der Fall sein. Cremen Sie Ihr Kind nach dem Baden ein, damit alles wieder schön glatt wird und nichts unangenehm spannt. Zur Hautpflege werden gern Pflegeöle oder Lotionen verwendet.
Feines Babypuder für den Windelbereich schützt vor wunden Stellen. Auf Problemzonen kann extra Wundcreme oder Heilsalbe aufgetragen werden. Feine Naturpflegeprodukte beinhalten beispielsweise Aloe Vera, Ringelblumenextrakt oder Lanolin. Bevor Sie Ihr Kind eincremen, sollte die Haut gründlich abgetrocknet sein. So lässt sich die Pflege besser auftragen und zieht schneller ein.

Spielzeug zum Planschen

Schon die Kleinsten spielen gerne mit Badespielzeug. Ein Quietscheentchen hat wohl jedes Kind, je nach Ambitionen kommt meist noch eine ganze Truppe Wasserfahrzeuge, Schwimmtiere, Püppchen oder Bälle mit hinzu. Manche Puppenmutti nimmt ihre Puppe mit in die Badewanne, wo diese dann eine gründliche Reinigung über sich ergehen lassen muss. Säubern Sie das Badespielzeug regelmäßig und lassen es gut trocknen, um Seifenreste und Mikroben zu entfernen. In der warmen, feuchten Umgebung des Badezimmers können sich Keime und Bakterien leichter ausbreiten, deshalb ist hier etwas mehr Hygiene durchaus sinnvoll.
Lassen Sie Ihr Kind beim Baden nie unbeaufsichtigt, auch wenn es schon alleine sitzen kann. Bei größeren Kindern genügt es, wenn Sie mit im Raum sind und ein wachsames Auge auf die Situation haben. Sobald Ihr Kind sich lieber selbst waschen möchte, können Sie das unterstützen – auch wenn das anfangs ein wenig länger dauert.

Schöne Badetücher zum Abtrocknen und Wärmen

Zum Abtrocknen und Einkuscheln sind weiche Frotteetücher oder Badeponchos gut geeignet. Die Badetücher sind oft mit schönen Drucken oder Stickereien verziert. Hier finden Sie für jeden Geschmack das Passende. Badetücher mit Kapuze sind besonders für kleine Babys gut geeignet. Sie halten das Köpfchen warm und schützen es vor kalter Luft, wenn Sie das Kind ins Kinderzimmer tragen.
Wird am Abend gebadet, so kann danach gleich der Schlafanzug angezogen werden. Wenn es dann noch nicht sofort ins Bett geht, ist ein Bademantel schnell übergezogen. In der kalten Jahreszeit kann man auch das Bettchen ein wenig vorwärmen, so schläft Ihr Baby besser ein und hat es gemütlicher.

Badezimmer warmhalten

Achten Sie darauf, dass das Badezimmer warm genug ist, wenn Sie Ihr Baby waschen. Kleinkinder haben noch keine so gute Wärmeregulierung, sie benötigen daher mehr Nestwärme und Schutz. Rechtzeitiges Lüften sorgt für genügend Sauerstoff, ohne dass die Temperaturen zu sehr heruntergehen. Wenn die Heizung im Raum nicht ausreicht, so können Sie mit einem Heizlüfter oder Heizstrahler nachhelfen.
Stellen Sie aber am besten das Gebläse aus, ehe Sie Ihr Kind baden. Die Luftzirkulation wird auf nasser Haut als kalt empfunden, auch wenn die Gebläseluft erwärmt ist. Achten Sie auch auf einen sicheren Standplatz für die Wanne. Dies kann ein Gestell zum Aufklappen sein oder eine rutschfeste Auflage über der großen Badewanne. Kombinierte Badmöbel, welche sich nach dem Waschen in einem Wickelplatz verwandeln lassen, sparen Platz.

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