Schnüfflern eine Lehre erteilen!

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Das Leben ist manchmal kurios. Und die Realität ist satirischer, als ein Satiriker sich das ausdenken könnte.

Gerade findet der scharfsinnige Richter in seinem Postfach eine Nachricht eines ziemlich aufgebrachten ebay-Mitglieds, das ihn darauf hinweist, daß hier Schnüffler ihr Unwesen treiben und dies dann auch noch als Ratgeber(!) veröffentlichen. Seltsam, daß ebay solchen Unfug überhaupt ermöglicht. Aber gut, pecunia non olet, und ebay interessiert sich eben mehr fürs Geldverdienen und weniger für die diversen mißbräuchlichen Verwendungen seines Systems. Auch gut. Dem scharfsinnigen Richter ist das so hoch wie breit.

Es geht um den folgenden, offenbar mit heißer Nadel gestrickten und (ehrlich gesagt) ziemlich bescheuerten Beitrag mit dem Titel "Wie komme ich an Bewertungen umsonnst"; und der scharfsinnige Richter will jetzt, weil So nntag ist, gar nicht mal auf diesen so nnigen Schreibfehler eingehen, sondern auf das, was dahintersteht. Denn in der Kriminalistik ist es ein alter Hut:

kennst Du das Motiv, hast Du den Täter.

Der scharfsinnige Richter erlaubt sich, hierzu Stellung zu nehmen, da er öffentlich thematisiert wurde.
Er bekennt sich "schuldig", einen Gutschein erworben zu haben, der nichts kostet.

Ja und?

Eine gewisse "nina2027" möchte sich hierzu ohne Sinn und Verstand äußern.
Natürlich darf sie das. Nur: was ist ihr Motiv? Was ist ihr Gewinn?
Immerhin hat sie sich (wie der scharfsinnige Richter findet: zu recht) einige NEIN-Stimmen dafür gefangen.
Zum Trost kann er dem kleinen Mädchen gern noch 5 weitere ebay-Verkäufer nennen, bei denen es sich Punkte holen kann, die nichts kosten.
"Die Auktion kostet nichts" oder "Die Auktion ist eine Schenkung", heißt es dort.

Dieser Rat ist ebenfalls kostenlos, aber nicht umsonst.
Na, ist das nicht ein faires Geschäft?

Im übrigen wird die Verhandlung vertagt.
Anträge auf Überprüfung der Geschäftsfähigkeit der Klägerin sind binnen 14 Tagen beim Gericht einzureichen.
Schriftsätze bitte immer in dreifacher Ausführung.

Ergänzung:

Auch wenn der scharfsinnige Richter die Story vom "Herrn der Ringe" kennt und die Sage von "König Artus" in gewisser Weise schätzt, möchte er doch nicht in einem Beitrag in einen Topf mit solchen Leuten geworfen werden, die den " Effenberg" visualisieren, um sich anderen ebay-Mitgliedern zu präsentieren.

Das alleine wäre ja schon fast eine Klage wegen § 152 StGB und  §§ 185-187 StGB wert.

Ansonsten zieht sich das Gericht bis auf weiteres zur Beratung zurück.






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