Schnittblumenpflege Rosen

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Rosen

Behandlung: Unteres Laub und Dornen entfernen, Stielende 5 cm anschneiden und sofort in kaltes Wasser stellen.

Zusätze: Normale Zusatzmittel, regelmässig nachfüllen

Haltbarkeit: 6 -16 Tage, je nach Sorte

Anmerkungen: Hohe Temperaturen über 25 Grad C meiden, keiner Zugluft oder direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.

Rosen in ein gesäubertes Gefäße mit handwarmem Wasser einstellen. Schnittblumennahrung in der richtigen Dosierung nicht vergessen. Rosenlaub am unteren Stielende entfernen, so dass keine Blätter ins Wasser gelangen. Denn: freigesetzte Phenole (Stoffwechselprodukte) setzen schnell die Haltbarkeit herab. Rosen mögen weder Zugluft, starke Sonneneinstrahlung  oder reifendes Obst (Äthylen führt zum schnellen Reifen) in unmittelbarer Nähe.

 

Herkunft und Verbreitung

Rosen haben ihre Heimat in den gemäßigten nördlichen und subtropischen Gebieten. Das entwicklungsgeschichtliche Entstehungszentrum der Sorte Rosa befindet sich in Mittel- bis Zentralasien. Hier kommen auch heute noch die meisten Arten vor. Rosen sind nur auf der Nordhälfte des Globus (Nordamerika, Europa, Asien und Nordafrika) heimisch. Sämtliche Rosen auf der Südhälfte wurden durch den Menschen angesiedelt.

Allgemeines

Rosensträucher wachsen freistehend aufrecht oder können - mit Hilfe von Rankhilfen - auch klettern. Manche Arten besitzen keine oder nur sehr wenige Stacheln. Die Früchte der Rosen werden Hagebutten genannt. Mehrmals blühende Rosen bilden durch den Sommerschnitt keine Hagebutten aus. Die Blüten sind fünfzählig, die Staubblätter sind in Vielzahl vorhanden. Die Rose bildet entweder endständige einzeln Blüten aus, oder die Blüten sitzen in rispenartigen Blütenständen. Kultur- und Gartenrosen kommen in allen Farben und Farbmischungen außer reinem Blau und Schwarz vor. Viele Sorten verbreiten in verschiedenen Duftnoten einen angenehmen Duft.Die ältesten Funde, die man bisher gemacht hat, sind Fossilien in den Colorado Rockies, die Abdrücke von Rosenblättern aufweisen und diese stammen aus dem Paleolithikum, das auf 35 bis 32 Millionen Jahre zurückliegt. Die Rosenkultur hat ihren Ursprung in der chinesische Gartenkunst. Konfuzius berichtet von Rosenpflanzungen in den königlichen Gärten in Peking.Die Lyriker von Griechenland lobten die heilende Wirkung des Rosenbalsams. Zur Römerzeit wurden in Italien Rosen zur Parfümherstellung in Plantagen und als Heilpflanze kultiviert. Für die Römer war die Rose eines der höchsten Luxusgüter. Die europäischen Rosen wiesen entweder weiße und rosa Farbtöne auf. Solche mit roten und gelben Farbtönen gibt sind in Europa erst seit den Entdeckungsfahrten des 16. Jh. nach Asien bekannt. Großen Einfluss auf die Rosenzüchtung in Europa hatte die Kaiserin Josephine de Beauharnais die Gattin Napoleons, die auch die erste Rosensammlung anlegte.Anfang des 20. Jahrhundert ergaben sich neue Aspekte auch in der Rosenzüchtung und es setzte eine rege Züchtungsarbeit ein. Inzwischen sind weit über 30.000 Rosensorten gezüchtet worden.

Farbsymbolik

-Rote Rosen sind seit jeher das Symbol für Liebe. Ein Strauß von 12 Roten Rosen gilt als ultimativer Liebesbeweis.

-Karminrote Rosen zeigen Trauer.

-Rosa Rosen stehen für Jugend und Schönheit.

-Weiße Rosen stehen für Leidenschaft, Unschuld, Treue und Zustimmung, weisen aber auch auf Entsagung hin.Da sie als Totenblumen gelten, sollte man sie nicht bei Krankenbesuch mitbringen. 

-Gelbe Rosen stehen für Eifersucht, Neid und Untreue, können aber auch tiefe Verehrung ausdrücken.

-Schwarze Rosen sind ein Symbol dafür, dass der Beschenkte in näherer Zukunft bei einem Unfall sterben wird. Also  Vorsicht.

-Die blaue Rose ist ein Symbol für das Unerreichbare, sie konnte bisher auch noch nicht gezüchtet werden,sieht eher  immer wieder violett aus. In der Romantik wurde die blaue Rose in der Literatur als Ausdruck der Sehnsucht eines   Romantikers nach einer vollkommenen und heilen Welt gedeutet.

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