Schneller geht immer: Tipps zur Auswahl von Laufbekleidung für Damen

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
 a  data-cke-saved-name=__DdeLink__233_527399364 name=__DdeLink__233_527399364  /a Schneller geht immer: Ratgeber für die Auswahl von Laufbekleidung für Damen

Laufen? Tut man doch eigentlich jeden Tag! Die Treppen hinunter, dem Bus hinterher, den Kindern nach und vieles mehr. Doch das Laufen, von welchem hier die Rede sein soll, meint etwas Anderes. Das große Gebiet rund um das Thema Laufsports soll in dem folgenden Ratgeber näher beleuchtet werden. Insbesondere geht es um die Laufbekleidung bei Damen. Egal, ob Sie professionell jede Woche ein bestimmtes Pensum erreichen wollen oder nur für sich einmal die Woche leicht joggen – die passende Ausrüstung ist für Ihre sportlichen Erfolge als auch für Ihre Gesundheit ein Muss.

Laufen ist ein Virus, den man so schnell nicht mehr los wird

Die ersten Versuche sind immer schwer und zumeist auch mit einigem Muskelkater verbunden, den man am nächsten Morgen beim Aufstehen spürt. Hat man sich aber an eine bestimmte Laufstrecke und seine ganz eigene Technik und Geschwindigkeit gewöhnt, will man gar nicht mehr aufhören, die Laufschuhe zu schnüren. Dabei erhöht man schrittweise immer mindestens einen Parameter. Warum ist Laufen so gesund?

Man bewegt sich

Das kann man zwar mit vielen anderen Sportarten auch erreichen, jedoch ist keine davon mit so wenig Aufwand verbunden wie das Laufen. Einmal entsprechend gute Ausrüstung gekauft, hält diese zumeist über einige Jahre. Zudem muss man nicht in ein bestimmtes Studio, eine Halle oder in ein Schwimmbad fahren, um sich zu betätigen. Direkt vor der Tür kann sofort mit dem Sport begonnen werden.

Man kann die freie Natur genießen

Anders als bei vielen Indoorsportarten kann man dabei die frische Luft genießen und abschalten von Menschenmassen und Lärm. Die perfekte Erholung von einem anstrengenden Arbeitsalltag und das Gefühl danach können einen kleinen Urlaub ersetzen.

Man tut etwas für Figur und Fitness

Wer eher läuft, um in einem Wettkampf bestehen zu können, denkt darüber weniger nach als Läufer, die mit Gewichtsproblemen und Kurzatmigkeit zutun haben. Bei einer anderen Sportart werden zudem mehr Kalorien verbrannt. Ein 75 Kilo schwerer männlicher Jogger verbraucht rund 390 Kalorien, was knapp einer Dreivierteltafel Schokolade entspricht.

Wettbewerbe bieten Selbstbestätigung

Natürlich sind Wettbewerbe immer ein guter Grund, um sich für das Laufen zu motivieren oder sich zu vergewissern, dass das gewählte Maß richtig ist oder noch optimiert werden kann. Es gibt viele kleinere Stadtläufe, aber auch große Veranstaltungen, bei welchen man sich messen kann. Diese Selbstbestätigung und den Selbstbewusstseinsschub kann so schnell keine andere Betätigung geben.

Die richtige Ausrüstung ist die Voraussetzung für einen guten Lauf

Jede Altersgruppe kann mit dem Laufen beginnen. Selbstverständlich ist auch das Geschlecht egal. Ein Fitnesscheck, der vorab bei einem Facharzt durchgeführt wird, ist vor allem bei untrainierten Sportlern ein Muss. Nur so kann das Lauferlebnis tatsächlich eines werden und man muss keine ernsthaften, gesundheitlichen Folgeschäden befürchten. Ist dies erfolgreich absolviert, steht als Nächstes der Erwerb von passendem Equipment an.

Die Ausrüstung: von professionellen Läufern lernen

  • Neben der später noch näher erläuterten Kleidung, setzen Profis auf mehrere Paar Schuhe. Diese werden je nach Untergrund angepasst. Der Verschleiß ist häufig ziemlich hoch.
  • Eine Pulsuhr ist unabdingbar, will man seine persönliche Leistung festhalten und archivieren. Viele dieser Uhren bieten den Service an, die Daten direkt auf den Computer zu übertragen und dort zu lagern.
  • Ein GPS–Gerät übermittelt dem Läufer jederzeit, wie weit er schon gelaufen ist. Die aktuelle Laufgeschwindigkeit wird dabei ebenso angezeigt wie die durchschnittliche und die maximale zu einer bestimmten Strecke. Alternativ dazu gibt es an den Schuhen angebrachte Fußsensoren. Diese berechnen die Distanz anhand der Beschleunigung.
  • Neben der normalen Funktionskleidung, bestehend aus einem T-Shirt, das langärmlig, kurz oder ohne Ärmel ist, einer kurzen oder langen Sporthose und einer Jacke aus Fleece oder Polyester, sind die Laufschuhe das Entscheidende, um eine sichere und erfolgreiche Karriere zu beginnen oder weiterzuführen. Diese sollten am besten von einem Experten speziell für Sie angepasst werden. Dabei wird der Fuß professionell vermessen und dann individuell auch auf mögliche Beschwerden wie Senk – und Spreizfüße oder X –Beine eingegangen.

Laufkleidung für Damen – auf das ist zu achten

Frauen – und Männerbekleidung für das Joggen und Laufen unterscheidet sich vor allem im jeweiligen Schnitt. Die Bekleidung für Damen ist tailliert und sehr feminin geschnitten. Die Materialien sind dieselben.

Das Wichtigste sind die Laufschuhe. Normalerweise bestehen gute Laufschuhe aus drei Sohlen. Die unterste ist die Bodensohle. Sie sollte den Aufprall, den der Körper beim Auftreten auf Asphalt bekommt, abfedern. Dafür sind abriebfreie Gummisohlen perfekt geeignet. Die Zwischensohle bewirkt, dass es eine zusätzliche Dämpfung gibt. Sie ist in den meisten Fällen perforiert. Laufen Sie bevorzugt auf einer Tartanbahn, sind Spikes eine lohnenswerte Anschaffung. Für Felder und auch Straßen ist eine normale Sohle optimal geeignet. Die angepasste Innensohle, die durch elektronische Abmessung personalisiert ist, sollte sich durch eine antimikrobielle Schaumsohle auszeichnen. Dadurch wird der Bildung von Bakterien vorgebeugt. Dadurch kann es zu keinen Pilzerkrankungen kommen, aber auch der Geruch hält sich in Grenzen bzw. wird völlig ausgeschaltet.

Auf den weiblichen Körper achten – ein Sport –BH ist ein Muss

Der ideale Sport–BH hält die Brust in der normalen Position. Da die Brust keine eigene Muskulatur aufweisen kann, hat sie nur die Brustwand als Rückhalt. Zug – und Dehnungsbelastungen durch das massive Bewegen beim Joggen können auf lange Sicht das Bindegewebe belasten, die Sehnen werden verlängert und das Gewebe wird auf absehbare Zeit schlaff.

Es gibt vier Beanspruchungsgrade. Für das Joggen und auch Laufen ist besonders starker Halt gefragt und damit bereits Stufe vier erreicht. Achten Sie bereits beim Ansehen der Packung darauf, für welche Stufe der jeweilige BH geeignet ist. Wichtig ist, wie bei allen anderen Laufkleidungsstücken, dass es keine schlecht verarbeiteten Kanten oder Nähte. Das kann zu Abschürfungen führen. Auch eingenähte Etiketten und der Draht von den Bügeln, wenn es welche gibt, können Schmerzen verursachen. Beachten Sie diese Aspekte bereits beim Kauf und tragen Sie den BH zur Probe. Es gibt neben den Bügel–Varianten auch die sogenannten Ringer–Style–BHs. Hierbei verlaufen die Träger über Kreuz. Dieser muss über Kopf angezogen werden.

Ein Laufshirt, eine Laufhose – mehr braucht es nicht, um starten zu können

Das Laufshirt sowie die Hose sollten aus Kunstfaser hergestellt sein. Ebenso wie bei dem genannten BH sollte auch hier auf Baumwolle verzichtet werden. Beim Laufen verliert man enorm viel Wasser über Schweißabsonderungen. Damit sich das Material nicht damit vollsaugt, sondern nach außen abgegeben wird, ist Funktionskleidung aus Polyester und Elasthan das Richtige für lange Touren.
Shirts dieser Art gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Hierbei kommt es auf den eigenen Geschmack an. Bunte und helle Farben tragen dazu bei, dass Sie im Straßenverkehr besser gesehen werden. T –Shirts mit kurzen Ärmeln oder langen, aber auch die Dreiviertellänge sind beliebt. Bei großer Hitze kann man komplett auf Ärmel verzichten.
Auch bei den Hosen zählt der eigene Geschmack. Von Hotpants über die Knielänge bis hin zur 7/8 – Hose wird jede Vorliebe bedient. Wer dabei lieber eine gewöhnliche Jogginghose trägt, sollte dennoch nicht auf Baumwolle setzen. Reißverschlüsse für ein Handy oder ein Taschentuch sollten dabei nicht fehlen. Diese müssen ergonomisch angeordnet sein und beim Lauf nicht stören.

Bei der Sportbekleidung gilt immer, diese regelmäßig zu waschen. Dies ist zum einen wegen des Geruchs zu empfehlen, zum anderen sind die Verschlüsse durch den Schweiß stark belastet und können im schlimmsten Fall porös werden und brechen. Allerdings sollte man bei Funktionskleidung auf Weichspüler verzichten. Das Gewebe wird verstopft und der Vorteil, dass die Nässe nach außen getragen wird, geht verloren.

Ein Sommer– und ein Winteroutfit für den perfekten Look

Sie können auch, entgegen vieler Vorurteile, im Winter draußen laufen gehen. Natürlich muss hierbei die Kleidung stimmen. Der sogenannte Zwiebellook aus Funktionskleidung ist hierbei zu empfehlen. Mehrere Schichten übereinander verhindern, dass man friert. Handschuhe, deren Handflächen aus Mesh bestehen, sind hierbei besonders zu empfehlen. Dieses Material bietet eine optimale Belüftung. Da Frauen aus körperlichen Gründen schneller frieren als Männern, sollten sie darauf besonders achten. Auch ein dünner Schal, der über den Mund und die Nase gezogen werden kann, ist empfehlenswert. So kann die kalte Luft nicht ungefiltert in die Atemwege dringen, sondern wird zuerst erhitzt. Das schützt vor einem Kälteschock. Eine Mütze aus Polyester wirkt zwar äußerst dünn, verhindert aber, dass der Kopf Wärme abgibt. Zudem wird der Schweiß aufgenommen und, wie bei der restlichen Funktionskleidung, nach außen abgegeben. Das verhindert eine Unterkühlung durch den getrockneten Schweiß.

Herrscht kräftiger Wind vor, kann es zu dem sogenannten Windchilleffekt kommen. Das meint die unterschiedliche Wahrnehmung von gefühlter und tatsächlicher Temperatur, wenn der Wind sehr stark weht. Sobald Läufer mit ihrem Programm beginnen, frieren sie, obwohl ihnen die Temperatur sonst nicht kalt vorkommt. Der Sportler kühlt ab. Dagegen kann der genannte Mehrlagenlook helfen. Auch die oft empfindliche Haut von Frauen wird im Winter zusätzlich belastet. Die Talgdrüsen werden bei niedrigen Temperaturen in ihrer Produktion beeinträchtigt. Das kann zur Folge haben, dass die Lipidschicht immer durchlässiger wird. Die Haut trocknet aus. Hiergegen helfen Cremes, aber auch sogenannte Buffs helfen gegen eine zerstörte Haut.

Im Sommer sollte auf eine Sonnenbrille nicht verzichtet werden. Diese schützt zum einen vor den gefährlichen UV –Strahlen, zum anderen hat man freie Sicht auf die restliche Umwelt. Für Damen gibt es schön geformte und sportlich wirkende Sonnenbrillen mit getönten Polycarbonatgläsern. Der Rahmen ist hierbei belüftet und kann nicht beschlagen. Die Bügelenden sind kaltgeformt und können deshalb nicht verrutschen.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden