Schneckenkorn: unterschätzte Gefahr für Hunde

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Vorab ein äußerst empfehlenswertes Buch zu diesem Thema, das es u.a. im eBay zu kaufen gibt:

 

Diesen Ratgeber habe ich für all' diejenigen gewählt, die nicht das gleiche traurige Schicksal erleiden möchten, das ich leider mit dem Muttertier meiner Hündin mit erleben musste:

Endie ist kurz nach der Geburt ihres B-Wurfes durch den direkten Kontakt von Schneckenkorn verstorben!

Was ich hier erklären möchte, ist woran man erkennen kann, dass ein Hund womöglich mit Schneckenkorn in Berührung gekommen ist und wie Sie Ihrem Hund vielleicht noch eine rechtzeitige Überlebenschance bieten können:

Erste Symptome für eine Vergiftung durch Schneckenkorn können sein:

erhöhter Speichelfluss,

Erbrechen mit Blut,

Reizung der Augen- und Mundschleimhaut,

Durchfall,

Krämpfe,

Koordinationsstörungen,

Fieber.

In Verdachtsfällen muss der Hund sofort zum Tierarzt!

Nur innerhalb von 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und der Hund noch bei Bewusstsein helfen 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten als Erste-Hilfe-Maßnahme. Kohle absorbiert einen Teil des Giftes.

Leider droht die Gefahr auch auf Feldern, weil manche Landwirte das Schneckenkorn in großem Umfang gedankenlos einsetzen, was besonders riskant für die Fährten-/ Jagdhundarbeit und das Mantrailing ist! Es ist allerhöchste Vorsicht geboten.

Die Situation ist bekannt: Schnecken lieben es, Blumen und Gemüsepflanzen anzuknabbern. Sehr zur Verärgerung aller Hobbygärtner. Nur allzu oft wird den Plagegeistern mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Weniger bekannt ist, dass diese chemische Keule für Hunde sehr schnell tödlich enden kann! Das in Schneckenkorn enthaltene Metaldehyd ist ein Nervengift, das der Hund über den Kontakt mit dem Schneckenkorn aufnimmt, auch wenn er sich nur die Pfoten leckt. Laut Aussage von Veterinärmedizinern reiche schon eine geringe Menge aus, um einen Hund in ernsthafte Gefahr zu bringen. Das Fatale daran: Hunde mögen den süßen Geschmack von Schneckenkorn; ganz im Gegensatz zu Katzen. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang auch die Kennzeichnung entsprechender Produkte durch die Hersteller. Liegt der Wert des eingesetzten Giftstoffes Metaldehyd unter 6% werde das Schneckenkorn oft als natürlich und giftrei deklariert.

(Quellenhinweis: Tasso-Newsletter)

 

 

 

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