Schluss mit Moos und Unkraut im Garten

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Gegen unliebsame Gewächse im Garten helfen die Hacke und ein Vertikutierer. (Hans Slegers/ Copyright: Thinkstock)

 

Wenn es auf den Frühling zugeht, beginnt auch der Rasen im Garten wieder kräftig zu gedeihen. Zum Leidwesen vieler Hobbygärtner haben sich dann jedoch bereits auch Moos und Unkraut breit gemacht. Mit ein paar kleinen Tricks und den richtigen Gartengeräten sieht der Grasteppich bald wieder wie neu aus.

Moos kann sich im Herbst besonders gut entwickeln. Feuchtes Wetter und eine dicke Laubschicht über dem Rasen sind ein optimaler Nährboden für die ungeliebten Pflanzen. Unkraut entwickelt sich besonders gut auf nährstoffarmem Boden. Das A und O für einen gesunden Rasen ist daher eine gute Pflege.

Vertikutieren ist ein Muss

Durch regelmäßiges Unkrautzupfen oder Moosentfernen kann die Ausbreitung bereits im Herbst eingedämmt werden. Das so genannte Vertikutieren gilt als eine der wichtigsten Arbeiten, um den Rasen zu schützen. Wem das per Hand oder Rechen zu mühsam ist, nutzt einen Vertikutierer. Er entfernt zuverlässig auch die Mooswurzeln. Zweimal pro Jahr sollte der komplette Rasen vertikutiert werden. Im Frühjahr ist die richtige Rasenpflege besonders wichtig: Das muss man beim Düngen und Vertikutieren des Rasens beachten.

Unkrautjäten gehört zur guten Rasenpflege. (arc130/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Gartengeräte wie der Unkrautstecher erleichtern die mühsame Arbeit. (jarih/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Gegen Moosbefall hilft ein Vertikutierer. (Royce DeGrie/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Eine Alternative zum Vertikutieren bietet Eisendünger. Viele Rasenbesitzer greifen gerne auf diesen chemischen Moosvernichter auf Basis von Eisensulfat zurück. Das Eisensalz lässt das Moos absterben und wirkt zugleich auch als Dünger. Beim Anwenden sollte man allerdings besser Handschuhe tragen, da das Mittel bei direkter Berührung die Haut reizen würde.

Die zurückbleibenden kahlen Stellen im Rasen sehen natürlich unschön aus und wollen ausgebessert werden. Das richtige Saatgut ist dabei entscheidend. Auch passende Düngerprodukte tragen erheblich zum Wachstum des neuen Rasens bei.

Wie man Rasen richtig aussäht

Vor der Aussaat sollte die oberste Bodenschicht gleichmäßig aufgelockert werden. Größere Kahlflächen können auch zunächst mit dem Rechen aufgelockert werden. Anschließend mit der Walze glätten und festigen, zuletzt die oberste Schicht wieder leicht anlockern.

Nun wird das Saatgut verteilt, am besten mit einem Streuwagen. Um das Rasenwachstum optimal anzuregen, werden die Samen dann mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. Auch etwas Dünger kann nicht schaden.

Wer seinen Rasen jetzt noch regelmäßig wässert, kann sich bereits nach drei bis vier Wochen über zahlreiche hellgrüne Jungpflanzen freuen. Einer sattgrünen Sommerwiese steht dann nichts mehr im Wege.

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