Schlosshotel Vietgest: Es wäre so schön gewesen ...

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wenn das, was so vollmundig im Ebay-Angebot und auf der Homepage des Hotels angepriesen und versprochen wurde auch nur ansatzweise efüllt worden wäre.
Kuschelwochende - darauf hatten wir uns gefreut. Die Wirklichkeit sah anders aus.
Da wir den Gutschein bei SuiteNo3 ersteigert hatten und diese inzwischen insolvent sind, hatte ich zuvor im Hotel nachgefragt, ob meine Gutscheine auch betroffen wären und hatte erfahren, dass dem nicht so sei und dass meine Buchung nicht betroffen sei. Sie hätten das Geld für meine Gutscheine schon erhalten.
Wir fuhren also schon mit einem ungutem Gefühl los, denn ich hatte vor Antritt der Reise telefonisch nachgefragt, ob eine Verlängerung des Aufenthaltes möglich sei und war daraufhin sofort total unfreundlich angegangen worden, das es nun eine neue Situation wegen der Gutscheine gäbe. Ich erzählte dem harschen Schlossbesitzer daraufhin von der Email und der Bestätigung. Als ich dann meinen Anwalt ins Spiel brachte, lenkte er ein und bestätigte mir nochmal, das meine Buchung i.O. gehen würde. Von einer zusätzlichen Buchung habe ich daraufhin zum Glück abgesehen.
Als wir dann allerdings einchecken wollten, hieß es zuerst 40 Euro nachzahlen. Nach einem unschönen Streit und einer Zahlung von nunmehr 20 Euro (oder Abreise als Option) erhieten wir dann endlich den Zimmerschlüssel. Wir fühlten uns zwar alles andere als willkommen, wollten aber die schon bezahlten Leistungen auch in Anspruch nehmen.
Das Zimmer war ja akzeptabel, entsprach aber nicht den geweckten Erwartungen. Dasselbe kann man auch vom Essen sagen. Es war ja alles für den gezahlten Preis noch halbwegs in Ordnung, aber die gemachten Versprechungen wie Schlemmerfrühstück und Gourmet-Menue oder romantisches Himmelbett im Schloss führten die Wirklichkeit ad absurdum.
Das heruntergekommene nur zum Teil laienhaft renovierte Schloss mit seiner verwahrlosten Umgebung , die Ruinen, ein altes Wohnmobil hinter dem Haus und der einst schöne aber nun verwilderte Park mit Teich und Wald sind ja schon zur Genüge hier beschrieben worden.
Dazu ärgerte uns noch, dass die vorhandene Terasse trotz besten Wetters nicht genutzt werden dürfte. Die Sonnenschirme blieben zu, das Gartenmöbel an der Kette. Und wir mussten unser "Gourmet-Menue" im Wintergarten bei geschlossenen Terassentüren und Fenstern bei 30 Grad Hitze einnehmen.
Fazit: Wenn alles nur halb so schön gewesen wäre, wie es versprochen war, dann wäre das Schloss ein toller Ort zum Ausspannen und für Ausflüge in das wirklich wunderschöne Mecklenburg gewesen. Aber die Wirklichkeit sah leider anders aus.








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