Schaumstoff, Taschenfederkern oder Latex: Vor - und Nachteile der Matratzentypen

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Die Auswahl an Matratzen ist groß. Doch auf welcher schläft es sich am besten? (36clicks/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Wer häufig in Hotelbetten schläft, kennt das Problem: Die falsche Matratze führt schnell zu Verspannungen und Rückenschmerzen. Umso wichtiger ist es, zuhause die optimale Schlafunterlage zu finden. Wer auf der Suche nach einer neuen Matratze ist, hat die Qual der Wahl: Federkern, Latex oder Schaumstoff? Welche Matratze eignet sich für welchen Schläfer?

So ist eine Federkernmatratze aufgebaut

Federkernmatratzen verfügen über einen Kern aus Spiralfedern, bestehend aus Stahldraht. Der Kern ist elastisch, wirkt aber gleichzeitig stabilisierend auf den Rücken. Der Federkern muss optimal überpolstert sein, damit die Metallfedern nicht zu spüren sind.

Wer nachts leicht schwitzt, sollte eine Federkernmatratze wählen, da sie die Wärme schnell ableitet. Normale Federkernmatratzen bestehen aus einem Metallfederkern, der großflächig nachgibt. Die hochwertigeren Taschenfederkernmatratzen bündeln hingegen die Metallfedern in einer Tasche. Das hat den Vorteil, dass der Schulterbereich und die Hüfte mehr einsinken und der Körper insgesamt noch besser entlastet wird.

Federkernmatratzen stabilisieren Rücken und Wirbelsäule. (Fuse/ Copyright: Thinkstock)

Matratzen und Kissen aus Latex sind vor allem für Hausstauballergiker geeignet. (GonAaloMarques/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Kaltschaummatratzen gehören zu den preisgünstigeren Varianten. (karammiri/ iStock/ Copyright: Thinkstock)
 

Anpassungsfähige Latexmatratzen

Latexmatratzen werden aus dem Gummi des Kautschukbaums gemacht. Da die Matratzen somit aus einem Naturmaterial bestehen, sind sie relativ teuer. Sie brauchen zudem ausreichende und regelmäßige Belüftung, sonst kann sich im schlimmsten Fall Schimmel bilden.

Der große Vorteil von Latex ist seine angenehm weiche und anschmiegsame Elastizität. Zudem ist das Material sehr pflegeleicht, lässt sich gut mit einem feuchten Lappen und einer Latex-Pflege reinigen und weist Feuchtigkeit ab.

Darüber hinaus bietet Latex kaum Lebensraum für Milben, was die Matratzen besonders bei Hausstauballergikern beliebt macht. Für Latexallergiker hingegen sind sie selbstverständlich ungeeignet.

Für wen eigenen sich Schaumstoffmatratzen?

Kaltschaummatratzen sind heutzutage genauso elastisch wie Latexmatratzen. Zwischen den verschiedenen Modellen und Anbietern gibt es große Qualitätsunterschiede. Wichtig für den Kauf ist vor allen das Raumgewicht der Matratze. Das sollte pro Kubikmeter mindestens 40 Kilogramm Schaum enthalten. Eine gute Schaumstoffmatratze verfügt zudem über mehrere Schichten, wobei das Mittelteil in der Regel härter ist als die Außenschichten.

Wichtigster Vorteil der Schaumstoffmatratzen ist sicherlich der relativ günstige Preis. Zudem sind sie weich, passen sich dem Körper optimal an und saugen viel Feuchtigkeit auf.

Leider verlieren Schaumstoffmatratzen schnell an Elastizität und ziehen viel Staub an. Für Allergiker und Menschen mit Übergewicht sind sie sie daher eher ungeeignet.

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