Scharfe Bilder - Flachbildfernseher im Test

schlicktowncamper
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Scharfe Bilder
Flachbildfernseher im Test


Ganz großes Kino: Die "Leinwand" fürs Wohnzimmer.

Wer überlegt, sich einen neuen Fernseher zu kaufen, hat bei Flachbildschirmen mittlerweile eine große Auswahl: Es gibt sie in allen erdenklichen Größen und in zunehmend besserer Qualität. Röhrenmonitore dagegen verschwinden zusehends vom Markt und werden von den Unternehmen kaum noch angeboten.
 
Sorgen um die Lebensdauer der Geräte braucht sich der Kunde dabei nicht zu machen. Entgegen anderslautender Gerüchte steht der Flachbildschirm der Röhre in nichts nach: Auch er hält seine 15 Jahre. Und liefert in der Regel ein schärferes Bild als die Röhre.
 
Plasma oder LCD?
 
Plasma-Bildschirme gibt es erst ab einer Größe von einem Meter in der Bilddiagonale; alle kleineren Geräte sind mit LCD-Monitoren ausgestattet. Einen wirklichen Qualitätsunterschied konnte die Stiftung Warentest hier aber nicht feststellen.
 
Sie weist allerdings darauf hin, dass LCD-Bildschirme in hellen Räumen ohne Abdunkelung ein besseres Bild liefern. Tendenziell ist der Strom-Verbrauch der Plasma-Geräte höher als beim LCD-Display. Vergleichen sollte man - unabhängig von der Technik - in jedem Fall die Verbrauchsangaben des Herstellers. Gute Geräte haben übrigens im Stand-by-Betrieb eine Leistungsaufnahme von unter einem Watt.
 
Richtige Bildauflösung
 
Die Größe eines Flachbildschirms solle mindestens 65 cm in der Diagonale, besser sogar 80 cm betragen. Die Stiftung Warentest rät zum Kauf eines Fernsehers mit einer Auflösung ab 1024x768 Pixel. Das entspricht der HD-Qualität und reicht für hochauflösende Fernsehbilder, Blu-Ray-Discs und HD-DVDs.
 
Die Auflösung der Bilder des Standardfernsehens ist allerdings zu niedrig für diese Pixelzahl. Je nach Leistung des Geräts kann so die Bildqualität sehr variieren. Deshalb sollte man beim Kauf das Gerät auf das TV-Signal hin überprüfen, dass man zu Hause am häufigsten nutzt.
 
Eine Auflösung von ganzen 1920x1080 Pixel (Full HD) ist nur dann notwendig, wenn man vorhat, besondere DVD-Filme zu schauen oder HD-DVD-Spiele über den Bildschirm laufen zu lassen.
 
Ein Einbrennen der Bilder brauchen Kunden heutzutage übrigens nicht mehr zu befürchten. Allerdings gibt die Stiftung Warentest den Rat, in den ersten vier Wochen das Einblenden von Standbildern wie zum Bespiel des Videotextes zu vermeiden.
 
Preisverfall im mittleren Segment erwartet
 
Für die Zukunft erwartet die Stiftung Warentest einen Preisverfall bei mittelgroßen Fernsehern mit normaler (HD) Auflösung. Vom Kauf von Geräten, die älter sind als ein Jahr, sollte der Kunde aber lieber absehen.
 
Außerdem rät sie zu Modellen mit dem HD Ready Label. Von der digitalen Schnittstelle HDMI für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten sollte man eine, wenn nicht sogar zwei besitzen.
 
Wer in einer Gegend wohnt, wo digitale Antennen-Signale ausgestrahlt werden, profitiert von Geräten mit eingebautem DVB-T-Tuner: Dieser wandelt die Hochfrequenzsignale in ein Videosignal um. Sein Bild ist nach Aussagen der Stiftung Warentest besser als das über eine externe Empfangsbox.
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