Sauna in der Schwangerschaft

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Die Schwangerschaft verlangt dem weiblichen Körper einiges ab. Die körperlichen sowie die seelischen Umstellungen sind gewaltig und verbunden mit einer großen Regulationsfähigkeit. Daher ist die Sauna bestens geeignet, auch während der Schwangerschaft die Gesundheit zu festigen und zur allgemeinen Entspannung beizutragen. Dem ungeborenen Kind schadet das regelmäßige Saunieren im Allgemeinen nicht, verschiedene Faktoren nehmen allerdings Einfluss auf das Kind im Mutterleib. Dies ist zum einen der vermehrte Blutumlauf, welcher sich im ständigen Austausch zwischen Mutter und Kind befindet. Der wenn auch nur kurzzeitig im Tauchbecken erhöhte Druck auf den Körper ist relativ zu sehen. Nur bei Frauen, die unter Schwangerschafts-Bluthochdruck leiden, ist ein Saunagang mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Ein Tauchbad ist allerdings bei Bluthochdruck generell zu vermeiden und wird nicht empfohlen.
Das Saunieren bietet ein breites Spektrum an Vorteilen für die werdende Mutter. Die Neigung zu Ödemen, also Wasseransammlungen im Gewebe, ist bei regelmäßig saunierenden Müttern wesentlich geringer als bei nicht saunierenden. Bei bereits vorhandenen Ödemen hilft die Sauna, das überflüssige Wasser wieder aus dem Körper heraus zu schwemmen. Durch den Hitzereiz werden neue Ansammlungen von Wasser verhindert. Zudem wird durch dieses Entschlacken auch der Körper des Kindes von Stoffwechselabfällen befreit. Das durch die hohen Temperaturen im Körper ablaufende Gefäßtraining verringert schwangerschaftstypische Nebenwirkungen wie vermehrte Krampfaderbildungen. Die hohe Thrombosegefahr, die meist mit der Entstehung von Krampfadern einhergeht, sinkt gleichzeitig, wodurch die Schwitzbäder einen gewissen Thromboseschutz darstellen. Außerdem wird in der Sauna die Kreislaufanpassung geübt, was sowohl während der Schwangerschaft als auch in der Umstellungsphase danach von Bedeutung ist. Der Kreislauf wird durch Schwangerschaft, Geburt und anschließendes Wochenbett stark beansprucht und kann bereits im Vorfeld durch regelmäßige Saunagänge gefestigt werden. Zusätzlich zu diesen Vorteilen kann sich regelmäßiges Saunieren auch äußerst positiv auf die bevorstehende Geburt auswirken. Die Muskulatur des Beckens entspannt sich, die Geburtswege werden daher gelockert und leicht geweitet. Das hat die durchweg positive Folge, dass die Geburt kürzer dauert und leichter und einfacher von statten geht. Der Wehenschmerz wird verringert und von saunierenden Frauen als angenehmer empfunden. Die Skandinavierinnen, speziell die Finnen, nutzten die Sauna früher nicht nur wegen der besonders hygienischen Umstände auch als Entbindungsraum. Die entspannenden und entkrampfenden Effekte der Sauna wurden so von den werdenden Müttern optimal ausgenutzt, wobei die Sauna nicht auf ihre normale Temperatur von 100° C erhitzt wurde. Das Saunieren von hochschwangeren Frauen war und ist in Finnland keine Seltenheit. Um der werdenden Mutter hierzulande eine gewisse Privatsphäre zu bieten, eignen sich Saunen für zu Hause sehr gut.
Sie können später auch noch mit dem Nachwuchs gemeinsam genutzt werden und avancieren so zum idealen Entspannungsort für die ganze Familie. Besonders das Modell „Nina“ ist für werdende Mütter und Familien geeignet. Es verfügt über ideale Außenmaße von 196 cm in Breite und Tiefe sowie 200 cm in der Höhe. Die Innenausstattung mit zwei Liegeflächen und ausreichendem Platz zwischen Saunaofen und Sitzfläche sorgt für ein geringes Verletzungsrisiko. So können auch kleinere Kinder sowie Schwangere mit ihrem runden Babybauch ungestört saunieren, ohne Gefahr zu laufen, sich am heißen Ofen zu verletzen. So bietet das Modell „Nina“ großen Komfort für die ganze Familie und besonders für die werdende Mutter. Zusätzlich möchten wir aber noch auf unser komplettes Sortiment hinweisen.
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