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Samsung Galaxy S3 Akku: So nutzen Sie die Leistung maximal aus

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Samsung Galaxy S3 Akku: So nutzen Sie die Leistung maximal aus
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Samsung Galaxy S3 Akku: So nutzen Sie die Leistung maximal aus

Smartphones sind wahre Alleskönner. Ausgestattet mit immer leistungsfähigeren Prozessoren und immer größerem Arbeitsspeicher, übernehmen sie heute Aufgaben, die bis vor einigen Jahren nur Desktop-PCs bewerkstelligen konnten. Doch trotz hoher Leistung, scharfer Displays und guter Software bleibt den Geräten ein Problem: der Akku. Denn je höher die Leistung und je größer das Display, desto mehr Energie benötigt ein Smartphone. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie sparsam mit dem Akku des Samsung Galaxy S3 umgehen. Viele der Ratschläge lassen sich auch auf andere Smartphones mit Android oder einem anderen Betriebssystem anwenden.

Wie funktionieren Akkus?

Batterien und Akkus wandeln chemische in elektrische Energie um. Auf diese Weise kann die Energie in chemischer Form in der Batterie gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. Bei einem wiederaufladbaren Akku wird elektrische Energie hinzugefügt, die dann wiederum in chemische Energie umgewandelt und im Akku gespeichert wird.

Moderne mobile Geräte sind in aller Regel mit Akkus auf Basis von Lithium ausgestattet. Die häufigste Form ist der Lithium-Ionen-Akku, der sich durch eine besonders hohe Energiedichte auszeichnet. Das heißt, dass er auf kleinem Raum besonders viel Energie speichern kann. Darüber hinaus hat er einige weitere Vorteile wie das Entfallen des Memory-Effekts.

Technisch funktioniert ein Akku folgendermaßen: Wenn der Akku leer ist, befinden sich die zu diesem Zeitpunkt positiv geladenen Lithiumionen am negativen Pol der Batterie. Hier bleiben sie, bis ein Verbraucher an den Akku angeschlossen wird. Wenn Sie Ihr Handy nun einschalten und es Strom verbraucht, so verbinden sich Elektronen mit den Lithiumionen und verleihen ihnen eine negative Ladung. Die Folge ist, dass diese nun zum positiven Pol streben, da sich gegenseitige Ladungen anziehen. Auf diese Weise entsteht ein Stromfluss, der dem Smartphone die benötigte Energie zur Verfügung stellt. Dies funktioniert solange, bis alle Lithiumionen am positiven Pol sind und kein Stromfluss mehr möglich ist. Dann muss die Spannung umgedreht werden, sodass die Lithiumionen wieder zurück in Richtung des negativen Pols wandern. Dieses Prinzip der “galvanischen Zelle” wirkt in jeder Batterie und in jedem Akku. Der einzige Unterschied sind die chemischen Elemente, die genutzt werden, um den Stromfluss in Gang zu setzen.

Lithium-Ionen-Akkus richtig aufladen

Es gibt, unabhängig von der Art des Verbrauchers, allgemeine Ratschläge, um die Lebensdauer eines Akkus zu verlängern. Dabei muss zwischen Nickel-Metallhydrid- und Nickel-Cadmium-Akkus auf der einen Seite und Lithium-Ionen-Akkus auf der anderen Seite unterschieden werden. Bei modernen Smartphones kommen allerdings nur Lithium-Akkus zum Einsatz, weshalb in diesem Ratgeber die Batterien auf Nickel-Basis außen vor gelassen werden.

Dennoch lässt sich ein falsches Ladeverhalten von Lithium-Ionen-Akkus auf die alten Nickel-Batterien zurückführen. Denn diese verfügten über den sogenannten Memory-Effekt, bei dem der Akku zunächst vollständig entladen und dann in einem Vorgang komplett wieder aufgeladen werden sollte. Tatsächlich ist dies für Lithium-Ionen-Akkus eher schädlich. So sollte die Restladung eines Lithium-Ionen-Akkus nicht unter 10 % fallen, während man ihn möglichst nicht weiter als 90 % aufladen sollte. Zumindest bei modernen Batterien von Markenherstellern verhindert die integrierte Ladeelektronik das Über- und Unterschreiten dieser Grenzen. Dennoch sollten Sie darauf achten, hauptsächlich in flachen Zyklen zu laden: Ab 30 % verbleibender Kapazität aufladen, allerdings nicht ganz vollständig. So halten Lithium-Ionen-Akkus am längsten. Ebenfalls vermieden werden sollten Temperaturschwankungen sowie Temperaturextreme. Lassen Sie Ihr Smartphone nicht in der Sonne liegen und setzen Sie es auch Frost nicht aus.

Der Akku beim Samsung Galaxy S3

Als High-End-Smartphone mit großem Display und Quadcore-Prozessor benötigt das Samsung Galaxy S3 besonders viel Strom. Dementsprechend groß ist der verbaute Akku: Er liefert 2.100 mAh. Theoretisch sollte die Batterie im Stand-by also über 900 Stunden durchhalten. Da es sich beim Samsung Galaxy S3 allerdings um ein Smartphone mit Prozessor und Arbeitsspeicher sowie zahlreichen Anwendungen handelt, hängt die Laufzeit letztendlich stark vom Nutzerverhalten ab. Bei normaler Nutzung der wichtigsten Funktionen kann die vom Hersteller angegebene Akkulaufzeit kaum erreicht werden. Dies ist nicht nur beim Samsung Galaxy S3 der Fall, sondern trifft auf jedes Smartphone zu.

Die Laufzeit eines Akkus hängt also vom Zusammenspiel aus Verbrauch und Kapazität ab. Die in einem Akku enthaltene Energiemenge wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Je höher sie ist, desto leistungsstärker ist die Batterie. Das Problem hierbei sind das Volumen und das Gewicht, die proportional zur Leistung des Akkus steigen. Wer also eine längere Akkulaufzeit möchte, der kann nur am Verbrauch sparen oder muss Kompromisse hinsichtlich Größe und Gewicht eingehen. Bei eBay gibt es so zum Beispiel größere Akkus für das Samsung Galaxy S3, die zwar länger halten, dafür aber schwerer sind. Ob sich dies lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Tipps zum Stromsparen

Android verfügt von Haus aus über eine gute Möglichkeit, den Akkuverbrauch zu überprüfen. Hierfür müssen Sie in den Einstellungen einfach auf “Akku” klicken und gelangen nun zu einer Übersicht, die Ihnen die verbleibende Energie in Prozent anzeigt. Darunter befindet sich eine Grafik, die den zeitlichen Verlauf seit der letzten Aufladung anzeigt. Wenn Sie hierauf klicken, vergrößert sich die Grafik, der Sie nun entnehmen können, zu welchem Zeitpunkt welche Funktion des Handys eingeschaltet war und Energie verbraucht hat.

Diese Funktionen und Apps verbrauchen besonders viel Strom

Interessanter sind die Angaben über den Akkuverbrauch der einzelnen Anwendungen und Funktionen. Diese sind in Prozent angegeben und zeigen, zu welchem Anteil eine App für den bisherigen Akkuverbrauch seit der letzten Aufladung verantwortlich ist. Mögliche Verbraucher sind zum Beispiel der Mobilfunk-Stand-by, das Android-System oder das Display. Aber auch Apps wie Google Maps werden hier angezeigt. Mit ein wenig Erfahrung werden Sie erkennen, dass bestimmte Anwendungen für Android überproportional viel Energie verwenden. Google Maps ist so ein Fall, bei dem der hohe Verbrauch vermutlich mit der Kopplung an die Hardware zusammenhängt. So benötigt die App sowohl eine Datenverbindung als auch ein eingeschaltetes GPS-Modul. Beide verbrauchen deutlich mehr Strom als der reine Stand-by-Modus.

Auch ohne spezielle Anwendungen können Sie den Akkuverbrauch bei einem Android-Smartphone stark senken. So ziehen neben dem hoch aufgelösten Display des Samsung Galaxy S3 vor allem die Schnittstellen viel Strom. Im besten Falle schalten Sie Bluetooth, GPS, WLAN und die Datenverbindung gänzlich aus, wenn Sie sie gerade nicht benötigen.

Wenn Sie ständig online sein möchten, um zum Beispiel Nachrichten bei WhatsApp oder bei Facebook direkt zu erhalten, sollten Sie die Datenverbindung angeschaltet lassen. In diesem Falle kann es allerdings sein, dass bestimmte Apps auf diese zugreifen und das UMTS-Modul des Telefons permanent nutzen. Dies erhöht den Stromverbrauch, während die Datenverbindung im Stand-by nur sehr wenig Energie verlangt. Um sicherzustellen, dass Anwendungen Datenverbindungen oder GPS nicht zu ausufernd nutzen, sollten Sie einen Blick auf die Apps werfen.

Einen Hinweis auf stromfressende Apps gibt das Akku-Analyse-Tool. Um Strom zu sparen, empfiehlt sich zudem der Task-Manager des Samsung Galaxy S3. Diesen öffnen Sie, indem Sie den Button für den Startbildschirm lange gedrückt halten. Nun öffnet sich eine Liste mit Thumbnails der zuletzt genutzten Anwendungen. Wischen Sie nun die betreffenden Thumbnails nach rechts aus dem Display. Android stoppt die App nun automatisch und entfernt sie aus dem Speicher. Dies spart besonders viel Energie, wenn die betreffende Anwendung Hardware wie GPS oder Bluetooth nutzt und das Smartphone somit ständig wach hält.

Stromfressende Widgets

Weitere Stromfresser sind sogenannte Live-Hintergründe und Widgets. Gerade Widgets, die eine ständige Internetverbindung benötigen, verbrauchen sehr viel Energie, da sie ständig aktualisiert werden und Daten online abgleichen. Ein prominentes Beispiel für solch ein Widget ist die Wetteranzeige und -vorhersage. Über die Datenverbindung ruft sie ständig die aktuellen Wetterdaten und Ihren Standort ab. Live-Hintergründe verbrauchen ebenfalls viel Strom. Im Gegensatz zu normalen Hintergrundbildern handelt es sich hierbei um bewegte Animationen. Allerdings, und das ist das Problem, sind es keine normalen gif-Dateien, sondern Android-Anwendungen.

Apps zum Energiesparen

Zusätzlich zur integrierten Energieanalyse bietet der Play-Store zahlreiche weitere Apps zum Energiesparen und zur Analyse des Akkuverbrauchs von Android-Smartphones. Empfehlenswert ist hier zum Beispiel das Programm “Easy-Battery-Saver”. Verschiedene Dinge sind hiermit möglich. So können Sie unter anderem den Akkuverbrauch verschiedener Programme einsehen. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Regulierung des Stromverbrauchs mithilfe von Profilen: Hierfür reguliert die App die Leistung des Netzwerks oder regelt die Bildschirmhelligkeit, was besonders bei großen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S3 wichtig ist. Die Reduzierung bestimmter Funktionen kann nach Tages- und Nachtzeiten geregelt werden. Hiermit wird beispielsweise verhindert, dass das Telefon nachts und bei Nichtnutzung online geht und somit Strom verbraucht.

Leistung des Smartphone-Prozessors drosseln

Smartphones sind kleine Computer. Als sogenannter Root können Anwender alle Rechte über das Betriebssystem erhalten und grundlegende Änderungen vornehmen. Anleitungen hierzu gibt es in großer Anzahl und Ausführlichkeit im Internet.

Interessant wird das Rooten eines Android-Telefons in Kombination mit bestimmten Apps zum Stromsparen. So gibt es diverse Anwendungen, die es erlauben, die Leistung des Prozessors im Smartphone zu drosseln. Hierdurch können erhebliche Mengen an Energie gespart werden. Das Risiko ist gering: Wenn Sie den Prozessor zu stark drosseln, schaltet sich das Telefon einfach aus. Bei einem Neustart sind alle früheren Einstellungen allerdings wieder hergestellt.

Fazit

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, den Energieverbrauch des Akkus im Samsung Galaxy S3 zu senken. Viele dieser Tipps funktionieren auch bei anderen Android-Smartphones sowie beim iPhone. Im Google Play Store gibt es zahlreiche Anwendungen, die Ihnen beim Überwachen des Stromverbrauchs und beim Sparen helfen.

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