*Salat ist gesund*, aber wie im Winter? *Kohl*

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Schlechte Saison für frische und gesunde Salate: Tomaten und Gurken vom Discounter schmecken im Grunde geradezu nach gar nichts, kommen zumeist aus Gewächshäusern aus dem Süden und sind nicht selten erheblich stark mit Chemikalien belastet.

Saison hat jedoch, auch der bei uns sehr verbreitete Weißkohl, der sehr spät im Jahr geerntet wird und nicht nur deshalb längere Lagerzeiten verträgt.

Einen überaus leckeren Kohlsalat kann man einfach und zu dieser Jahreszeit einfach und kostengünstig selber zubereiten:

Den Kohlkopf zerteilen und mit einem scharfen Messer in kleine Streifen schneiden (... besser ist jedoch zur Verarbeitung ein *Kohlhobel ). Danach ordentlich mit den Händen durchkneten und -pressen, bis sich ein gewisses Kontingent an Kohlsud abgesetzt hat. Danach mit in Streifen geschnittenen Paprikaschoten und/oder geschnetzelten, rohen Mohrüben verfeinern und je nach Geschmacksrichtung mit Pfeffer, Salz, Zucker und Essig abschmecken. Am besten schmeckt er wenn er über Nacht, nach dieser Anwendung abgedeckt ziehen kann.

Je nach Gefallen läßt sich das oben Erwähnte außerdem noch mit Meerrettich und/oder Sahne verfeinern.

*Kohlhobel: Bei uns ist dieses Küchengerät bedauerlicherweise aus der Mode gekommen und nur schwer zu erwerben. Eventuell kann man in polnischen Spezialitätengeschäften eine dieser nützlichen Hilfsmittel ergattern (... Nachfrage lohnt sich bestimmt!).

In Polen und anderen osteuropäischen Ländern hat der Weißkohl bis heute seine Attraktivität nicht verloren und hat dort, landestypisch einen viel höheren Stellenwert als bei uns, leider, denn früher war es auch in Deutschland absolut üblich Kohlsalat selbst herzustellen. Heute kennen die meisten deutschen Konsumenten dieses unübertreffbar gesunde Gemüse nur noch vom "Griechen", wenn sie bei ihrem Stammrestaurant ihren Kohlsalat als Beilage zum Gyros erhalten.

Schade eigentlich!

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind in Ländern, in denen viel Weißkohl verarbeitet und gegessen wird, die Zahlen über Häufungen von Gefäßerkrankungen und somit auch für Schlaganfälle und Herzinfarkte, wesentlich geringer als in westlichen Ländern, mit einer dichteren Kette von Fastfoodrestaurants! 

Also, vielleicht doch `mal eine Überlegung wert, oder?

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