SR 500: Das sollten Sie beim Kauf beachten

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SR 500: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Die Yamaha SR 500 ist eine Kultmaschine, die seit über 30 Jahren die Motorradwelt begeistert. In der originalen Version wurde das Motorrad von 1978 bis 1999 produziert. Danach brachte Yamaha die Maschine mit einem neuen Motor als SR 400 auf den Markt. Ganz gleich, ob in der alten oder in der neuen Variante, hier bekommt man ein Bike, das zuverlässig arbeitet und ideal für den täglichen Einsatz ist. Ein Teil des Erfolgsrezeptes ist die einfache, aber robuste Technik, die auch nach vielen Laufkilometern nicht aufgibt. Zusätzlich hat die Maschine einen sehr lässigen Look, der bis heute die Fahrer begeistert.

  

Welche Modelle werden auf dem Markt angeboten?

Aus der ersten Produktionsserie gibt es drei verschiedene Modelle. Für den US-amerikanischen Markt wurde die 2J2 produziert, auf dem deutschen Markt gab es die 2J4, und die originale Version war dem japanischen Markt vorbehalten. Die einzelnen Maschinen unterschieden sich dabei in den Motorspezifikationen und im Rahmendesign. Außerdem gibt es Sondereditionen wie die Black-Edition, die zum 30. Firmenjubiläum auf dem japanischen Markt präsentiert wurde. Die Ersatzteile für die amerikanischen und japanischen Modelle sind wesentlich schwerer zu finden als die für die deutsche Maschine. Es macht also durchaus Sinn, sich eines der deutschen Modelle zu entscheiden. Natürlich gibt es auch verschiedene Umbauten, bei denen die Cafe Racer eine beliebte Variation ist.

  

Die Technik im Überblick

Das Gesamtkonzept der SR 500 basiert auf der Grundlage der Enduro XT 500. Diese Yamaha-Maschine war ebenfalls ein Einzylinder-Viertakter. Der SR 500 Motor bringt bei einer recht niedrigen Drehzahl eine verhältnismäßig hohe Leistung. In der deutschen Version wurde der Motor überarbeitet und ist wesentlich verschleißfester als die Kollegen. Neben einem hochbelastbaren Auslassventil hat der Motor auch eine gasnitrierte Nockenwelle. Die ungedrosselte Maschine bringt bis zu 34 PS Motorleistung. Bei einer Probefahrt kann man recht schnell feststellen, ob das Zweirad noch die volle Leistung bringt. Verschlissene Motoren geben dem Fahrer sofort das Gefühl, dass die Maschine träge ist. Die Modelle der letzten Generation bringen durchaus eine Höchstgeschwindigkeit von 130km/h zustande, ungedrosselt sogar bis zu 145km/h. Weder die SR 500 noch die SR 400 sind mit einem elektrischen Starter ausgestattet.

  

Rost, Unfallschäden und Umbauten - worauf man achten muss

Ein gebrauchtes Motorrad sollte man nicht kaufen, ohne es von einem Fachmann inspiziert zu haben. Es können sich versteckte Schäden finden und eventuell sogar Verschleißpunkte, von denen der aktuelle Besitzer selbst keine Ahnung hatte. Da diese Yamaha eine sehr robuste Maschine ist, ist die Gefahr großer Motorschäden eher gering. Aber Unfallschäden können durchaus ihre Spuren hinterlassen und drücken den Preis um eine gute Summe. Der Gesamtzustand der SR 500 sagt viel aus. Ist sie sauber und rostfrei? Wie sehen die Sitze aus? In welchem Zustand ist der Lack? Ein gut gepflegtes Motorrad kann über viele Jahre eine sehr gute Leistung bringen. Vor dem Kauf sollten Sie also unbedingt einen genauen Blick auf Karosserie, Motor und Bereifung legen.

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