Rund um die arabische Küche

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Touristen, die nach Nordafrika oder den Vorderen Orient reisen, kennen die arabischen Gerichte, die in großen Hotels stets mit angeboten werden. Im Vordergrund der Speisenzubereitung z.B. in Ägypten stehen die typischen Gewürze, die das Essen so wohlschmecken lassen. Durch die guten Handelsbeziehungen mit Indien und anderen asiatischen Ländern kamen diese Gewürze auch in dieses Land und die Araber bereiteten ihre Speisen damit in ganz eigenständiger Art. 

Basierend auf der Tatsache, dass dieses Volk früher Nomaden waren, die mit Sack und Pack auf Kamelen mit ihren Rindern, Ziegen und Schafen durch die heiße und trockene Wüste zogen, betrachteten sie diese Tiere nicht nur als Transportmittel, sondern auch als ihre Nahrungsquelle. Noch heute ist also die arabische Küche für ihre nahrhafte Fleischkost berühmt, die zusammen mit getrockneten Früchten, bevorzugt Datteln, und auch Gemüse, Tomaten, Erbsen und Bohnen und eben unter Verwendung der besagten typischen Gewürze zubereitet werden. Dabei soll sowohl der Gaumen, als auch das Auge beim Essen genießen.

Das ägyptische Nationalgericht "Ful" besteht beispielsweise aus dicken Bohnen mit Fleisch und schmeckt mir z.B. sehr gut. In Jordanien gibt es eine ähnliche Spezialität, die man "Falafel" nennt; hierbei werden Kichererbsen verwendet.

Fisch findet man eher wenig in der arabischen Küche, erklärlich wegen des heißen Klimas. Lediglich am Mittelmeer, Persischen Golf, Nil und Pazifik wird öfter mal Fisch gereicht. Davon merken die Touristen z.B. auf den Nil-Kreuzern wenig. Allabendlich gibt es dort u.a. einen vorzüglich gewürzten, gegrillten Fisch, von dem man nicht genug bekommen kann.

An Gemüse findet man häufig die inzwischen auch bei uns bekannten Auberginen. Diese werden im arabischen Raum besonders lecker zubereitet. Aber auch hier spielen die richtigen Gewürze eine große Rolle. Ich habe in Deutschland beim Edeka eine Büchse mit herrlich eingelegten Auberginen gefunden, die man wunderbar zu diversen arabischen Gerichten kombinieren kann. Im gleichen Regal entdeckte ich noch den so gen. Couscous, der aus Hartweizen hergestellt wird und als Grundlage verschiedener Gerichte gilt.

Großen Wert aber wird in Nordafrika und überhaupt dem Orient auch auf die süßen Nachspeisen Wert gelegt. Diese werden fast immer aus getrockenen Früchten mit Honig, Mandeln und Nüssen hergestellt. Und wer nicht unbedingt auf seine Linie achten muss, der kommt hier voll auf seine Kosten. Es sind richtige kleine Kunstwerke, die als Nachspeisen angeboten werden.Allerdings sind sie sehr süß, also für richtige Naschkatzen gedacht.

Falls jemand  gern mal seine Tischgäste mit etwas Exotischem überraschen mag, der kann zur Abwechslung auch mal arabisch kochen, spezielle Kochbücher hierzu gibt es auch. Und Eure Gäste werden begeistert sein, denn diese Gerichte sind würzig und saftig, eben mal was völlig anderes, als wir sonst so anbieten.

Guten Appetit! 

 Anchesenamun
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