Rumänische Hinterglasmalerei - die Nicula Maltechnik

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Rumänische Hinterglasmalerei - die Nicula Maltechnik

Die Anfänge der Hinterglasmalerei in Rumänien sind nicht ganz genau bekannt.

Das aufkommen dieser religiösen Volkskunst in Rumänien wird anhand von Art der Inschriften an den ältesten Ikonen, für die 2-te Hälfte des Jahrhunderts geschätzt.

Obwohl diese Kunstart von anderen Völkern übernommen wurde, entwickelte sie in Rumänien ein eigenständiger Stil.

Die älteste Malschule dieser Art befindet sich in Nicula, ein kleiner Ort in der Nähe von Gherla in Kreis Klausenburg/ Transylvanien.

Das Kloster von Nicula wurde 1699 berühmt als man dort von sogenanten "Wunder von Nicula" sprach: eine tränenden Hl. Maria Ikone. Dieses Ereignis wurde damals auf zahlreichen Ikonen gemalt und an Pilger verkauft.

Die älteste genau datierte Hinterglas Ikone von Nicula ist vom Jahre 1802 und befindet sich im Transylvanischem Volkskunde Museum von Klausenburg (rum. Cluj-Napoca)

Die Malkunst von Nicula charakterisiert sich durch naive Zeichnungen, einfache und klare Kompositionen. Die Gesetze der Anatomie un der Perspektive werden ausser Kraft gesetzt.

Die Farbigkeit besteht überwiegend aus folgenden Tönen: rosa, rosa-flieder, oliv-grün, ocker-gelb und blau.

 Die Farben bestanden aus organischen und mineralischen Pygmenten. Diese wurden mit Öl gemischt. Die Ikonen wurden nach Vorlagen gefertigt. Zuerst wurden die Konturen und Inschriften gemalt. Oft werden hier Fehler entdeckt da die einfache Volksmaler nicht lesen und schreiben konnten. Dan wurdn die Farben aufgetragen. Die Aura der Heiligen war aus Bronze oder Gold Folie. Der Ramen ist meistens aus Tannenholz und eher selten aus Buche. Das Holz ist so angestrichen daß es mit den Farben im Bild harmoniert.

 

 

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