Rotring: Exklusive Füller, Kugelschreiber und andere Schreibgeräte

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Rotring: Ratgeber über exklusive Füller, Kugelschreiber und andere Schreibgeräte

„Rotring” gehört zu den weltweit erfolgreichsten und populärsten Marken im Bereich der Schreibgeräte. Der in den späten 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts in die USA verkaufte Markenname steht nach wie vor für hochwertige und edle Schreib- und Zeichenutensilien.

Die Geschichte der Marke Rotring

Begleitet wurde und wird die Geschichte von Rotring zudem durch ständige Innovationen. So wurde etwa 1928 der erste Tintenkugelschreiber konzipiert, er verfügte – was damals eine Sensation darstellte – über eine Röhrchenspitze und ermöglichte dadurch den andauernden Gebrauch ohne ständiges Nachfüllen mit Tinte. In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu nennenswerten Neuerungen. Der Tuschefüller feierte in den 50ern seine Premiere, ebenso hatte Rotring maßgeblichen Anteil an der Entwicklung einer ausgereiften Nachfülltechnik bezüglich Patronen, die tatsächlich bis zur Neige zu benutzen waren. 1965 nannte sich die ursprünglich etwas sperrig nach ihrem Inhaber mit „Riepe Werke” betitelte Firma um in Rotring und kreierte zugleich das bis dato international renommierte Logo. Dabei finden sich nicht nur Schreibgeräte im Programm: Auch Zeichenbretter und diverses Zubehör wie Geodreiecke und ähnliches führt der mittlerweile zum US-amerikanischen Konzern „Newell Rubbermaid” gehörende Hersteller in seinem Repertoire. Dort befindet sich Rotring neben anderen Traditionsmarken, unter anderem Parker, in bester Gesellschaft.
Die Palette an herausragenden Füllern und Stiften soll im Fokus der folgenden Zeilen stehen. Da Rotring immer wieder Erfindungen getätigt und als serienreife Produkte auf den Markt gebracht hat, verfügt das Sortiment über eine eigene Note und erstreckt sich über alle Anspruchs- und Preisklassen. Für den Studenten und den Schüler finden sich Utensilien ebenso wie für die Gruppe einer bewusst auf hochwertige Verarbeitung bedachten Klientel. Lernen Sie die Feinheiten des Sortiments von Rotring kennen und treffen Sie vor diesem Hintergrund Ihre bewusste Kaufentscheidung.

Die Klassiker: Kugelschreiber von Rotring haben Geschichte geschrieben

Das mit Abstand am häufigsten vertriebene Schreibgerät weltweit ist der Kugelschreiber. Als Beigabe oder zum Minipreis im Grunde überall erhältlich, beweist Rotring mit seiner Kollektion, dass ein Kuli nicht immer auf das Wesentliche, das Schreiben, reduziert werden muss. Auch die Handhabung spielt eine entscheidende Rolle, ganz zu schweigen vom jeweils verarbeiteten Material. Schließlich geben auch die verwendeten Minen Auskunft darüber, ob und wie lange mit einem erfolgreichen Einsatz gerechnet werden darf.

Der Rapid Pro

Unangefochten an der Spitze der Rotring-Kugelschreiber steht der Rapid Pro. Er ist einer der Verkaufsschlager des Sortiments und deckt den Bedarf im beruflichen wie privaten Umfeld gekonnt ab. Die Ummantelung aus Edelmetall ist kontrastreich geriffelt, was zu einer angenehmen Handhabung führt – zudem hält sich das Gewicht in Grenzen. Der unmittelbare Griffbereich ist noch einmal zusätzlich gefräst, die so entstandenen Rillen verleihen den Fingern des Schreibenden optimalen Halt. Die Farbgebung ist nüchtern gehalten – ob mattschwarz oder chromplattiert: Dieser Rotring-Evergreen fällt durch angenehmes Understatement auf. Er ist der ideale Begleiter für alle Zeichnenden und Schreibenden, denn trotz Kugelschreibermine sind Skizzen und ähnliches problemlos möglich. Das Minenrohr ist rasch einzufahren und ein Transport in der Hosen- oder Hemdtasche somit eine ungefährliche Angelegenheit.

Tikky 3 in 1

Neben diesem universell einsetzbaren Modell setzt der „Tikky 3 in 1” einen Schwerpunkt, nämlich den des Zeichnens mit Feinmine oder Kugelschreiber. Aller guten Dinge sind drei – zusätzlich ist eine Farbwahl zwischen Blau und Rot möglich. Damit eignet sich der Tikky hervorragend für all diejenigen, deren beruflicher Alltag von einem ständigen Wechsel zwischen Zeichenbrett und Notizblock geprägt ist. So praktisch derartige Multifunktionsgeräte auch sein mögen, so sehr stoßen sie bei komplexeren Aufgaben an ihre Leistungsgrenze. In solchen Fällen ist es mit einer Wechselmine nicht mehr getan. Hier treten spezielle Zeichenstifte auf den Plan.

Klare Linie: Zeichenstifte von Rotring

Die Palette von Zeichenwerkzeugen ist breit und umfasst Varianten in allen nur erdenklichen Ausführungen. Zünglein an der Waage spielen hierbei die unterschiedlichen Durchmesser der Minen – sie geben den Ausschlag über das Gelingen der Zeichenarbeit. Am häufigsten finden die Rotring-Feinminenstifte der 300er- und 500er-Linie Verwendung. Auch bei diesen Modellen ist die geriffelte sechskantige Optik das auffallende Merkmal. Die Bleistiftminen sind nachfüllbar und warten in der 300er-Version mit einer Dicke von 2 mm und in der 500er-Version mit einer Dicke von 0,5 mm auf.
Dem Unterschied in der Beschaffenheit entspricht die abweichende Konstruktion: Während die 2-mm-Mine durchaus robust in der Hand liegt und eine massive Bauweise erforderlich macht, erfordert der Umgang mit der 0,5 mm dünnen Mine des 500er-Modells eine gänzlich andere Konstruktion des Stiftkörpers. Dieser ist dementsprechend mit einer deutlich schmaleren Spitze versehen, die einen noch besseren Blick auf die Feder freigibt. Zusätzlich lässt sich am Stift der Härtegrad manuell einstellen.
Wer nicht bloß auf Skizzen, sondern darüber hinaus auf das umfassende Ausgestalten derselben angewiesen ist, der muss einen Schritt weiter gehen und auf sogenannte Rapidographen oder Isographen zurückgreifen. Dabei handelt es sich um besonders ausgefeilte Tuschestifte, die zum Ausfüllen von größeren Flächen konzipiert wurden und aus einer groben Zeichnung mitunter ein opulentes Bild erzeugen.

Unerlässliche Instrumente: akkurates Arbeiten mit Lineal und Stift

So speziell die Schreibgeräte entworfen wurden und so rücksichtsvoll diese auch eingesetzt werden, ein zu behutsames Vorgehen erweist sich vom Zeitaufwand betrachtet in einigen Fällen dann doch als unnötig. Manchmal muss es schlichtweg schnell gehen. Wenn dann auch noch ein robustes Hilfsmittel wie ein Lineal der schweren Sorte hinzukommt, ist äußerste Stabilität gefragt. Für derart sportliche Einsätze bietet das Sortiment von Rotring die Faserschreiber. Bei Tusche und Tinte droht das Ineinanderlaufen oder Verwischen und bei allzu dünnen Spitzen, allen Bemühungen zum Trotz, stets das Abbrechen. Lediglich bei den Faserschreibern gehen Sie auf die Schnelle auf Nummer sicher und halten auch härteren Materialprüfungen stand. Die aus Kunststoff gefertigten und mit licht- und wasserbeständiger Tinte aufgefüllten Stifte sind im Grunde unzerstörbare Allrounder. Ihre Feder besteht aus einer metallummantelten Fasermischung, die Sie als Federführenden jeden Kontakt mit Schablonen und harten Kanten getrost in Angriff nehmen lässt. Eine derartige Standfestigkeit bei gleichzeitiger Präzision schränkt keineswegs den Arbeitsradius ein: Die Wahl zwischen acht Linienbreiten von 0,1 bis 0,8 mm überzeugt.

Für die Farbe in der Skizze: ausgestalten mit Stiften von Rotring

Der Rotring-Rapidograph wird nicht mit einem separaten Tuschetank betrieben, sondern arbeitet mit dem eigens von Rotring entwickelten Kapillarsystem. Dabei besteht die Innenausstattung aus einem Guss, was dazu führt, dass bei jedem Auswechseln nicht nur die leergezeichnete Tuschepatrone, sondern gleichzeitig auch der immens wichtige Wendel ersetzt wird. Wendel und Patrone arbeiten kongenial zusammen. Der Wendel sorgt dabei für den nötigen Druckausgleich der nachlaufenden Tusche – so gelingen Sauberkeit und Präzision. Überdies ergibt sich für den Zeichner die Option, aus 13 unterschiedlichen Breiten und wiederum aus diversen Farben wählen zu können. Am besten gelingen auch die komplexesten Zeichnungen, wenn auf ein komplettes Set an Rapidographen zurückgegriffen wird. Diese haben neben 4 Tuschefüllern des Weiteren 12 Minensorten, 6 Patronen, einen Zirkelansatz sowie ein Radiergummi in petto. Die Besonderheit seit 1983: Das Kapillarsystem ist eine nur in Rotring-Zeichenstiften vorzufindende Innovation und hat den Einsatz vor allem in puncto Akkuratesse deutlich verfeinert.

Die kleinere Variante des Rapidographen: der Isograph

Neben den Rapidographen stehen die Isographen für die zweite starke Komponente im Zeichensegment des renommierten Herstellers. Ebenfalls für die Anwendung auf diversen Untergründen wie Karton oder Transparentpapier konzipiert, eignen sich die Exemplare der kleineren Isograph-Linie auch vorzüglich für den detaillierten Gebrauch. Mit einem soliden Tuschetank und handlichen Maßen ausgestattet, eröffnet die unkomplizierte Steckhülse die Option des jederzeitigen Reinigens. Die kleinere Variante des Rapidographen empfiehlt sich daher mit Nachdruck für unterwegs oder den heimischen (Zweit-)Schreibtisch.

Kalligrafie als Königsdisziplin: vollendetes Schreiben mit Füllern von Rotring

Die Handschrift ist immer auch die Signatur des eigenen Charakters. Mit kaum etwas anderem lässt sich die eigene Note dermaßen exzellent ausdrücken, wie mit der eigenen perfektionierten Unterschrift. Unverzichtbares Accessoire dafür stellt – neben der nötigen Disziplin des Schreibenden – das richtige Schreibgerät dar.
Rotring hält für die Ausbildung des eigenen Schreibstils seinen ArtPen bereit. Dabei handelt es sich um eine Serie kunstvoll geschwungener Griffel, die jeweils nach dem Prinzip von Füllfederhaltern funktionieren. Der ArtPen ist in diversen Federbreiten zu beziehen, unter anderem in der besonders empfindlichen Variante mit runder Feder für den ausladenden Schriftzug – ausgiebigen Trainingsstunden steht also nichts mehr im Weg. Im Vergleich zu anderen hochwertigen Füllern besticht der Rotring ArtPen durch seine passende Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz. Hier finden sich keine Verchromungen oder ähnlichen Spielereien, wie etwa überdimensionierte Schraubverschlüsse, stattdessen dominiert das Wesentliche. Der Korpus ist dementsprechend in schlichtem Schwarz gehalten. Der traditionelle rote Ring um den schmalen und geriffelten Griff unmittelbar hinter der Edelstahlfeder fungiert als Erkennungszeichen bester Qualität und Understatement. Die Mundstücke, also die unterschiedlich beschaffenen Federn, sind einzeln nachzukaufen und im Handumdrehen anzubringen.

Nicht zu unterschätzen ist bei allen Materialfragen auch die Frage nach der passenden Tinte. Anders als bei den Zeichenstiften mit ihren auffüllbaren Tanks sorgen beim ArtPen handelsübliche Patronen für den Nachschub. Novizen sei auch hier ein Einsteiger-Set empfohlen. Nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten attraktiv, breitet eine solche Zusammenstellung gleich die ganze Basis für langfristige Stilübungen auf dem heimischen Schreibtisch aus. Es besteht aus einem Füller, dem Standard-ArtPen mit einer Federdicke von 1,5 mm, zusätzlich zwei weiteren Mundstücken von 1,9 bzw. 2,3 mm sowie einer Schachtel Tintenpatronen. Rotring bietet somit eine Grundausstattung in Sachen Schreiben und Zeichen. Zugleich erreichen die Produkte dabei spielend leicht die Qualitätsstufen hochwertiger Sortimente.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden