Ringe in ausgefallenen Designs - ein Einkaufsratgeber

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Ringe in ausgefallenen Designs - ein Einkaufsratgeber

Ringe mit Ecken und Kanten

In verschiedensten Kulturen gehören Ringe zu den beliebtesten Schmuckutensilien. Der klassische, kreisrunde Ehering mit dezenter Edelsteinverzierung ist da nur eine, wenn auch weit verbreitete Variante. Bei eBay haben Sie Gelegenheit, Ringe zu finden, die Ihnen Abwechslung von gängigen Designs bieten. Bevor Sie sich auf die Suche begeben, lohnt es sich, zu bedenken, welche Anforderungen Ihr Ring erfüllen soll. So verschieden Ringe in ihrer Ausführung und Gestaltung sind, so viele Stolperfallen gibt es, die einen vermeintlichen Traumring zum Fehlkauf machen können. Vor dem Kauf gilt es, grundsätzlich zu entscheiden, aus welchem Material der Ring und eine mögliche Verzierung bestehen sollen. Hiervon ist nicht zuletzt die Preiskategorie abhängig, in der Sie sich bewegen. Besonders beim Online-Kauf ist es zudem entscheidend, sich über die eigene Ringgröße zu informieren. Im nächsten Schritt können Sie nach Ihrem Geschmack auswählen, wie Ihr Ring gestaltet sein soll. Hier zu gehört schon lange nicht nur bloß Schliff des Hauptsteins oder eine mögliche Gravur des Metalls. Ihrer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt und Sie werden erstaunt sein, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten.

Am Anfang steht die Größe

Ob ein Ring überhaupt für Sie in Frage kommt, hängt zu nächst von seiner Größe ab. Nicht alle Ringe sind in beliebigen Größen verfügbar. Für gewöhnlich wird die Größe des Rings durch den Innenumfang in Millimeter angeben. Gängige Damengrößen reichen von 50 bis 60 Millimetern, Herrengrößen von 62 bis 74. Zusätzlich zum Innenumfang kann auch der Innendurchmesser angegeben sein. Wenn Ihnen Ihre Ringgröße nicht bekannt ist, ist es ratsam, diese bei einem Juwelier zu ermitteln. Beachten Sie dabei, dass sich die Finger der rechten und linken Hand in ihrem Umfang durchaus unterscheiden können. Sollten Sie Ihre Ringgröße schon vor längerer Zeit ermittelt haben, sind Veränderungen mit dem Alter wahrscheinlich. Und auch Größenschwankungen zwischen den Jahreszeiten sind keine Ausnahme: In der Regel sind Finger im Sommer dicker als im Winter.

Die verschiedenen Materialien von Ringen

Edelstahl - gerne getragen

Edelstahl ist eines der am häufigsten verwendeten Materialien zur Fertigung von Ringen. Bei Stahl handelt es sich grundsätzlich um eine Legierung, deren Hauptbestandteil das Eisen ist. Andere Bestandteile wie Aluminium und Schmelze werden bei hochreinen Stählen während der Herstellung ausgeschieden. Zu weiteren häufig verwendeten Legierungskomponenten des Edelstahls gehören Chrom, Nickel und Titan. Die für Ringe verarbeiteten Edelstahllegierungen sind in der Regel rostfrei. Sollten Sie an einer Kontaktallergie leiden, beispielsweise einer Nickelallergie, achten Sie darauf, dass in den Bestandteil das entsprechende Metall nicht enthalten ist. Edelstahl wird häufig für schlichte Ringdesigns verwendet, kann aber ebenso auch Ausgangsmaterial für ausgefallene Gestaltungen sein. Sollte keine Farbe aufgetragen sein, behält der Edelstahl seine silberne Farbe. Dennoch gibt es, abhängig von der Verarbeitung des Außenmaterials, erhebliche optische Unterschiede. Polierter Edelstahl glänzt, im Gegensatz dazu ist mattierter Edelstahl glanzlos. Ein anderes Verfahren, Glanz auf der Außenseite zu erzeugen, ist das Satinieren. Behalten Sie im Hinterkopf, dass abhängig vom Härtegrad bei häufigem Tragen sowohl Glanz als auch Mattierung ihre Eigenschaft verlieren können.

Sterlingsilber - Klassiker unter den Schmuckstücken

Sterlingsilber wurde nicht allein für die Herstellung englischer Silberpennies verwendet, nach wie vor ist es ein beliebtes Material für die Herstellung von Ringen. Auch hierbei handelt es sich um eine Legierung. Sie besteht zu 92,5 Prozent aus Silber und zu 7,5 Prozent aus anderen Metallen wie Kupfer. Im Gegensatz zu reinem Silber garantiert die Verwendung anderer Metallen einen höheren Härtegrad. Ein anderes Verfahren, Härte und Langlebigkeit zu steigern, ist die Rhodinierung. Die gesteigerte Widerstandsfähigkeit hat allerdings einen kälteren und härteren Glanz zufolge, der bisweilen als optischer Nachteil eingestuft wird. Neben klassischen Ringen, die kreisrund den Finger umschließen, finden Sie auch Variationen, bei denen das Edelmetalle in mehreren Linien um Ihren Finger läuft, Ecken bildet oder die Enden sich nicht zu einem Kreis treffen.

Gold ist nicht gleich Gold - verschiedene Goldlegierungen

Gold ist das wertvollste Edelmetall und damit auch erste Wahl, wenn es darum geht, hochwertige und edle Ringe herzustellen. Dabei wird nur sehr selten reines Gold verwendet. Verbreitet sind vor allem die drei Goldlegierungen Gelbgold, Rotgold und Weißgold. Bei Legierungen aus Gelb- und Rotgold wird Feingold in der Regel mit Silber und Kupfer vermengt. Im Vergleich zu Gelbgold ist der Kupferanteil bei einer Rotgoldlegierung höher, was den rötliche Farbton bedingt. Für Weißgold werden neben dem Feingold häufig Platinmetalle wie Palladium verwendet. Diese nehmen dem Gold seine natürliche gelbe Färbung und erzeugen einen blassen oftmals weißlichen Farbton.

Karat - Der Feingoldgehalt

Über den Feingoldanteil sagt die Art der Legierung zunächst wenig aus. Hier gilt es, darauf zu achten, wie viel Karat angeben sind. Der Karatwert wird auf einer Skala von eins bis 24 eingestuft, wobei 24 Karat einem Feingoldgehalt von 100 Prozent entsprechen. Darüber hinaus ist die Einteilung in 333er, 585er und 750er Gold gebräuchlich. 333er Goldringe bestehen aus einem Drittel Feingold oder auch acht Karat. 750er Gold ist dem entsprechend zu drei Vierteln aus Feingold gefertigt. Weil Gold ein eher weiches Metall ist und für eine hohe Härte und Kratzresistenz die Beimengung von anderen Metallen notwendig ist, eignet sich edles 750er Gold, das der warmen Farbe von reinem Gold nahekommt, nur bedingt für den intensiven Gebrauch. Wenn ein Ring auch bei täglichem Tragen lange seinen Glanz behalten und kratzerlos bleiben soll, eigenen sich dafür eher Ringe aus 585er Gold. Durch die Kombination der verschiedenen Goldlegierungen mit ihren jeweiligen Farbtönen ergeben sich kreative Designs. Die Goldlegierungen können eigene Verläufe nehmen, so kreative Muster bilden und abgestimmte Farbkombinationen erzeugen.

Acrylringe – Preiswerte Alleskönner

Wer gerne Ringe mit ausgefallenen Motiven und Designs trägt, eine größere Auswahl zur Hand haben will und dabei nicht zu tief in die Tasche greifen will, hat eine große Auswahl an Acryl-Ringen zur Verfügung. Acryl ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Kunststoffe, die wegen ihres geringen Gewichts und ihrer Festigkeit sowie Formbarkeit für die Herstellung von Ringen genutzt werden. Im Gegensatz zu Metallen ist die Haltbarkeit von Kunstoffen begrenzt, bereits kleinere Stöße und Belastungen können einen Kunststoffring brechen lassen oder Risse erzeugen. Kunststoffringe können Ihnen in verschiedensten Farben und Formen daherkommen. Sie haben die Wahl zwischen grellen Neonfarben, ausgefallenen Mustern oder auch Blumenformen.

Edelsteine, Kristalle und Motive – Die Verzierung Ihres Rings

Diamanten und alternative Kristalle

Der Diamant ist der König unter den Kristallen. Er ist der härteste in der Natur vorkommende Stoff und wegen seines Glanzes sowie der besonderen Lichtbrechung seit Jahrhunderten einer der nachgefragtesten Edelsteine. Die Qualität von Diamanten bemisst sich an der Reinheit. Eine dafür entwickelte Skala gibt an, wie deutlich Einschlüsse und Unreinheiten sichtbar sind. Am oberen Ende steht das Kürzel fl (flawless), das für einen lupenreinen Glanz ohne sichtbare Einschlüsse steht. Im Handel findet sich häufig das Kürzel si (small inclusions), das angibt, dass kleinere Einschlüsse erkennbar sind.

Auch die Farbtöne des Diamanten lassen sich einer Skala zuordnen. An der Spitze steht das Hochfeine Weiß+, handelsüblich sind Wesseltöne. Im Gegensatz zu Gold bezieht sich Karat bei Diamanten nicht auf die Reinheit sondern auf das Gewicht des Kristalls: ein Karat entspricht genau 0,2 Gramm. Traditionell sind Diamantringe schlicht gestaltet und stellen den Edelstein in den Vordergrund. Allerdings stehen auch Diamantringe mit modernen und mutigen Designs zur Auswahl. Als preiswertere Alternative zu Diamanten haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Ringen mit Zirkonia Steinbesatz. Dabei handelt es sich um einen künstlich hergestellten Kristall, der im Handel als Diamantimitation angeboten wird. Mit dem geringeren Preis gehen auch geringere Härte und verminderter Glanz einher. Zirkonia-Ringe haben oft einen üppigeren und auffälligeren Steinbesatz als Diamantringe. Eine weitere Imitation von Diamanten sie die aus bleihaltigem Glasfluss gefertigten Strasssteine.

Saphir, Rubin und Amethyst - Die bunte Welt der Minerale

Minerale können verschiedene Farben und Formen annehmen. Sowohl der Saphir als auch der Rubin sind Unterarten des Minerals Korund. Die Farbpalette der Saphir-Ringe beinhaltet elegante Blautönen ebenso wie kräftige Grünvariationen. Rubine verfügen dagegen über ein sattes Rot. Als Varietät des Quarzes zählt auch der Amethyst zu den Mineralen. Er kann hellere Rosatöne ebenso wie kräftige Violettabstufungen annehmen. Wie auch für Diamanten gibt Karat für Minerale das Gewicht an. Mal kräftige, mal zurückgenommene Farben der Minerale erlauben Ringverzierungen, die ebenso auffällig wie elegant sein können. Die Edelsteine können solitär am Ring angeordnet sein oder in einer Kette den Ring umlaufen. Hier kommt es allein darauf an, welche Vorstellungen und Erwartungen sie von Ihrem Ring erfüllt sehen wollen

Ringe ohne Besatz

So beliebt der Edelsteinbesatz für Ringe auch ist, es finden sich ebenso elegante Ringe, die ohne Edelsteine auskommen. Damit geht nicht zwangsläufig einher, dass es sich dabei um schlichte und einfarbige Ringe handelt. Kombinationen verschiedener Edelmetalle und Kunststoffe können ebenso Farbvielfalt ermöglichen wie der Einsatz von künstlichen Farben. Ringe aus Kunststoff, Edelmetall und Edelstahl sind oftmals zu aufwendigen und ausgefallen Motiven gegossen. Dazu gehören Herzen, Kreuze, abstrakte Formen oder auch Tiermotive. Sie sollten allerdings darauf achten, ob Teile des Rings zu weit abstehen und damit den Tragekomfort einschränken oder Druckstellen an Ihrem Finger hinterlassen können.

Ihr Weg zum ausgefallen Ringdesign

Am Anfang des Ringkaufs steht der Blick auf die Größe. Falls die für Sie passende Größe eines Rings nicht verfügbar ist, sollten Sie nach Alternativen suchen. Im nächsten Schritt lohnt es, zu bedenken, wann und wie oft sie einen Ring anziehen wollen. Hiervon hängen wichtige Funktionen ab, die Ihr Ring erfüllen sollte. Für besonders edle Ringe, die Sie beispielsweise zu festlichen Anlässen tragen wollen, eignet sich eine Legierung mit einem hohen Goldgehalt. Legierungen mit einem geringeren Goldgehalt haben einen höheren Härtegrad und eigenen eher sich für das tägliche Tragen. Bei den Verzierung, Farbe und Designs gibt es unzählige Variationen. Hier liegt es letztlich natürlich an Ihnen, zu entscheiden, auf welchen Ring Ihre Wahl fällt.

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