Riemerschmid-Bestecke CWM & CWR f. C. Weishaupt München

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Richard Riemerschmid hat mehrere Bestecke entworfen, darunter so seltene wie das sog. "Secessions"-Modell und andere für die Vereinigte(n) Werkstätten für Kunst im Handwerk, die so rar sind, daß auf die Fachliteratur hingewiesen wird. Von Belang sind zwei Modelle, für Carl Weishaupt, München, entworfen, nämlich das Modell "CWM", um 1908 (und nicht um 1911-12, wie meist in der Literatur angegeben wird), und das seltenere Modell M350, auch "CWR" genannt, um 1911. Beide Modelle wurden bei Bruckmann/Heilbronn ausgeführt*, sie finden sich jedoch nicht in der Modellliste von Bruckmann. Die Originalklingen waren mit dem Signet Riemerschmids (äußerst selten), dem Zeichen der Vereinigte(n) Werkstätten (selten), und/oder mit dem Carl Weishaupts bezeichnet.

Die Modellbezeichnungen "CWM" und "CWR" sind im Katalog "Bruckmann Heilbronn Silber für die Welt" vertauscht und nur Lesern des Buchs

Das Münchner Goldschmiedegewerbe von 1800-1868, Matthias Klein (Verf.), Beiträge zur Kunstwissenschaft Band 50, scaneg Verlag München

dürfte dieser Umstand bekannt sein. Das Modell M309 und das Secessionsbesteck erfuhren so kleine Auflagen, sodaß sie nur dem Fachpublikum bekannt sein dürften und hier nicht von Interesse sind.

* "die Nullserie entstand am Marienplatz, die Serienproduktion wurde Bruckmann übergeben"; "...auch dieses Besteck (CWM) wurde bis auf die Prototypen im Auftrag von Weishaupt bei Bruckmann hergestellt, die Stanzen waren unser Eigentum und sind es noch heute".

Klein a.a.O. S. 404-05




                      CWM                                            CWR

Verwendete Marken- und Produktnamen sind Handelsmarken, Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.



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