Richtig Lackieren

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Hier noch ein paar kleine Tip´s zum besseren Lackieren, mit der Lackierpistole!

Breite des Spritzmusters, Rund und Flachstrahl

Die Breite des Spritzmusters wird je nach form und Größe der zu Spritzenden Fläche eingestellt. Macht man das nicht, dann entsteht im einen Fall (Flachstrahl auf kleiner Fläche) viel Nebel und ein Großer Verlust an Lackmaterial, weil zuviel neben das Werkstück gespritzt wird. Im anderen Fall (Rundstrahl auf großer Fläche) spritzt man stellenweise zuviel Lack auf, so daß eine zu dicke und unregelmäßige Lackschicht entsteht.

Bei Pistolen mit äußere Mischung regelt man die Strahlbreite durch eine Stellschraube für den Rund - und Flachstrahl. Zum Spritzen großer Flächen ist der Rundstrahl ungeeignet. Der Kegel hat einen zu kleinen Umfang, und angesichts der Überlegung notwendig. Überdies tritt hier schon sehr schnell das zuvor erwähnte Problem einer viel zu dicken Schicht auf. Daher ist es wohl Logisch, daß man größere Flächen mit einem Flachstrahl Lackieren muß! Die ellipsenförmige Sptitzform muß (natürlicherweise) um 90 °

Auch das Tempo, mit dem die Spritzpistole bewegt wird, spielt eine wesentliche Rolle. Bei einer zu raschen Hin und Herbewegung wird die Oberfläche rau, genau wie bei zu großem Abstand. Zu langsame Bewegungen führt zu dicken Lackschichten, aus denen leicht Lackläufer entehen können Rotznasen nach unten laufen!

Ein gutes Hilfsmittel beim Spritzen stehender Flächen ist das Vornebel. Dabei wird die Fläche ganz dünn und gleichmäßig vorgespritzt. Anschließend läßt man den Lack ganz kurz anziehen, um dann mit einer vollen Schicht fertigzuspritzen.Diese Methode eignet sich insbesondere für langsam trocknenden Lack, wobei die Gefahr von Lackläufern gemindert ist! Für jede Art von Arbeit und Material gibt es eine ideale Spritzgeschwindigkeit. Eine führt, eignet sich am besten. Besonderes wichtig ist es, die Pistole stets genau rechtwinklig zur Fläche zu halten. Hält man die Pistole schräg, dann entsteht zuviel Nebel und man erhält unregelmäßige Farbschichten.

verstellbar sein, sie muß stehend oder liegend eingestellt werden können. Dies im Zusammenhang mit der Frage, ob man horizontale oder vertikale Spritzbewegung machen will.

Der Spritzabstand

Der Abstand zwischen der Düse der Spritzpistole und dem Werkstück ist für das Spritzreultat von ausschlaggebender Bedeutung. Ist der Abstand zu groß, dann entsteht zuviel Farbnebel, weil nicht allle Teilchen die zu Spritzende Fläche erreichen. Ferner findet der Verdünner Gelegenheit, während des Transportes zu verdunsten. So entsteht eine trockene, körnige Lackfläche!

Ist der Spritzabstand zu klein, dann ist das Resultat des Spritzens unregelmäßig, weil stellenweise zuviel Lack aufgetragen wird. Das führt meist zu Lackläufern. Normalerweise beträgt der richtige Spritzabstand zwischen Düse und Werkstück 15 bis 20cm.

Die Spritzgeschwindigkeit: Bei schwierigen und verschiedenen Flächen sollte man nach Möglichkeit zuerst die schwierigeren und entferntesten Teile spritzen. Damit verhindert man, daß man über die bereits gespritzen Teile hin reichen muß, wodurch es zu Beschäigungen und Lackläufern kommen könnte.

Große Flächen, man beginnt oben mit dem Spritzen. Am ende des Bleches läßt man den Hebel los (sonst verursacht man bei der gegenbewegung am Wendepunkt eine doppelte Schicht). Die Gegenbewegung sollte die vorherige schicht um etwa ein viertel überlappen, und am Ende wird der Hebel wieder losgelassen!

 

Allen viel Glück bei der nächsten Lackierung.Wir hoffen der Ratgeber erleichtert ein wenig die Arbeit mit der Lackierpistole!

Vor allem das kleine Hintergrund Wissen

Air-Syndicate.de

 

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