Reisende SattelSpezialisten

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Das viele Reiter und Pferdebesitzer bereit sind, Geld für das Wohlergehen ihrer geliebten Vierbeiner auszugeben, bringt leider auch viele Scharlatane aus den Weg.
In jedem Reitsportgeschäft liegen dutzende Karten mit Angeboten rund um das "Wohlergehen" des Pferdes aus.
Von A-Z - alles dabei.
Jetzt ist es groß in Mode gekommen, das einige "fliegende", selbsternannte Sattelexperten(es gibt in Deutschland leider keinen Lernberuf des Sattelanpassers) von Hof zu Hof reisen, und leider die Pferdebesitzer meistens total verunsichern.
Kaum ein Sattel genügt den Anforderungen des Experten.
Manchmal werden die noch zu rettenden Sättel dann vor Ort aufgepolstert.
Hört sich ja zumindest gut an, ist aber oft Murks.
Ein renomierter Sattler betreut seine Kunden, und kommt im Zweifel noch mal raus zum Pferd, falls die Probleme nach dem ersten Besuch noch nicht behoben sind.
Da ist der der "Sattelexperte längst wieder weitergereist.
Oft sind es Sättel, "die ja gar nicht auf das Pferd passen", die ein Käufer sich bei Ebay (sorry) oder für schmales Geld (durfte mal wieder Nichts kosten...) erworben hat.
Preis hatte den ersten Stellenwert, dann Sitzkomfort, dann Optik - Passform?
Wer seinem Pferd und auch sich selbst etwas gutes in Bezug auf den Sattel tun möchte, sollte sich von einem Sattler, möglichst in der Nähe umfassend beraten lassen.
Im Gespräch auch nach der Anpassung aufs Pferd nachfragen, ein guter Sattler kommt dafür raus zum Pferd und die Anpassung sollte im Preis inbegriffen sein.
Ein Proberitt auf den favorisierten Sätteln sollte selbstverständlich sein.
Bei jungen, oder untrainierten Pferden auf gute Veränderbarkeit des Sattels achten, da diese Tiere noch aufmuskeln.
Es muß nicht immer das teuerste Modell auch für Pferd und Reiter das Richtige sein.
Evtl. nach Alternativen fragen oder noch einen anderen Sattler konsultieren.
Jeder Reiter hat so seine Lieblings-Sattelfirma - die einen mögen Passier, andere Stübben, Schumacher, Prestige, Albion..., also auf das eigene Gefühl hören, denn man kauft den Sattel ja nicht für den Stallkameraden, sondern für den eigenen Hintern.
Und Lastbutnotleast - der Sattel ist zwar wichtig, aber nicht alles - ein bischen müßt Ihr dann doch noch selbst reiten!

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