Reifen & Felgen gebraucht kaufen – Ratgeber

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Benötigen Sie neue Reifen oder Felgen, so bietet sich Ihnen die Möglichkeit, mit einem Gebrauchtkauf Geld zu sparen. Allerdings sind dabei einige Aspekte allein aus Sicherheitsgründen verstärkt zu beachten.

Gebrauchte Reifen und Felgen erwerben – Besonderheiten

Steht ein Reifenwechsel an, haben Sie die Wahl: Entweder entscheiden Sie sich für neue Reifen oder Sie versuchen es mit gebrauchten Exemplaren. Letztere haben im direkten Vergleich einen großen Vorteil: Sie sind günstiger, oft sogar deutlich. Allerdings spielen Reifen eine zentrale Rolle für die Sicherheit. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Sie beim Gebrauchtkauf auf Qualität achten –  und darauf, dass Reifen und Felgen gut in Schuss sind.
Reifen sind entscheidend für die Sicherheit. (Foto: Thinkstock)
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Reifen sind entscheidend für die Sicherheit. (Foto: Thinkstock)

Die Reifen müssen zum Fahrzeug passen

Zunächst ist es wichtig, dass Sie Reifen und Felgen in der passenden Größe erwerben. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich an Ihren alten Pneus oder der Zulassungsbescheinigung Teil I zu orientieren. Allerdings ist in Letzterer nur eine passende Reifengröße vermerkt. Möchten Sie auf eine andere umsteigen, informieren Sie sich beim Hersteller des Fahrzeugs. Verschiedene Zollgrößen haben unter Umständen Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Je nach Fahrzeugtyp sind 18-Zoll-Reifen besser für sportliche Fahrer geeignet als solche mit 16-Zoll-Durchmesser. Beim Felgenkauf können Sie nach Ihrem Fahrzeugtyp vorgehen und speziell Felgen für Mercedes oder auch VW erstehen.

Diese Arten von Gebrauchtreifen sind auf dem Markt

Möchten Sie gebrauchte Reifen erstehen, haben Sie vor allem die Wahl zwischen zwei Varianten:
  •  gebrauchte Reifen von Privatverkäufern
  •  runderneuerte Reifen 
 Handelt es sich bei Ersteren schlicht um Reifen, die Ihr Vorbesitzer eine Zeit lang gefahren hat und nun verkauft, sind runderneuerte Reifen neu aufbereitete "Gebrauchte". Sie erhalten einen fabrikfrischen profilierten Laufstreifen. Der Vorteil gegenüber einfachen Second-Hand-Reifen besteht darin, dass Sie bei runderneuerten Reifen von einer Garantie profitieren. Zudem sind vor allem runderneuerte Winterreifen immer noch deutlich billiger als neue Exemplare. Allerdings weisen vollkommen neue Modelle bessere Fahreigenschaften auf.
Bei Winterreifen spielt der Preisunterschied eine besonders große Rolle. (Foto: Thinkstock)
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Bei Winterreifen spielt der Preisunterschied eine besonders große Rolle. (Foto: Thinkstock)

Tipps zum Alter von Reifen

Bei gebrauchten Reifen verhält es sich wie mit vielen anderen Dingen: Das Alter allein sagt nur bedingt etwas aus. Schließlich kommt es zusätzlich darauf an, wie oft und intensiv die Reifen in Verwendung waren. Die Lagerung spielt ebenfalls eine gewichtige Rolle. Als Richtwert für Sommerreifen gilt eine Laufzeit von etwa 30.000 Kilometern. Bei Winterreifen können Sie von dem Doppelten ausgehen. Ganzjahresreifen schaffen durchschnittlich etwa 40.000 Kilometer. Aufschluss über das Alter der Reifen gibt die auf diesen abzulesende DOT-Nummer. Die letzten vier Ziffern geben die Produktionswoche und das Produktionsjahr an. Steht hier 0112, bedeutet dies, dass der Pneu aus der ersten Woche des Jahres 2012 stammt.
Sommerreifen überstehen durchschnittlich 30.000 Kilometer. (Foto: Thinkstock)
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Sommerreifen überstehen durchschnittlich 30.000 Kilometer. (Foto: Thinkstock)

Achten Sie auf diese Eigenschaften

In welchem Zustand sich ein Reifen befindet, lässt sich anhand einiger Merkmale feststellen. Die Profiltiefe spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Denken Sie daran: Für Sommerreifen ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm und bei Winterreifen von 4 mm vorgeschrieben. Achten Sie auf Risse und Verformungen, ebenso wie auf unregelmäßige Abnutzungserscheinungen. Grund zur Vorsicht besteht außerdem, wenn der Reifen ungewöhnlich hart ist. Dies zeigt an, dass sich der Weichmacher, der unter anderem ein Platzen des Reifens verhindert, aufgelöst hat. Nehmen Sie in diesem Fall unbedingt Abstand von einem Kauf. Beschädigungen von Felgen sind meist leichter zu erkennen als solche von Reifen. Leichte Kratzer sind in diesem Fall eine vollkommen normale Erscheinung. Anders verhält es sich mit Verformungen oder Schäden durch Streusalz.
Achten Sie auf das Reifenprofil. (Foto: Thinkstock)
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Achten Sie auf das Reifenprofil. (Foto: Thinkstock)

Marken machen einen Unterschied

Auch bei gebrauchten Reifen kommt es auf die Marke an. Reifen renommierter Hersteller wie Dunlop oder Goodyear sind No-name-Reifen in jedem Fall vorzuziehen. Denn in aller Regel halten sie deutlich länger und weisen auch nach längerem Gebrauch noch gute Fahreigenschaften auf.
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