Regenfässer sparen Wasser auf okölogische Art

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Regenfässer zum Senken der Wasserrechnung auf eBay finden
Es gibt nur wenige Methoden, mit denen so leicht zu einem ökonomischen Umgang mit Wasser im Garten beigetragen werden kann, wie durch die Verwendung einer Regentonne. Die speziellen Wasserbehälter können Regenwasser effektiv auffangen und bilden so ein Wasserreservoir, das sich für viele Aufgaben im Garten nutzen lässt. Dazu gehören etwa die Bewässerung der Beete und des Rasens, das Auffüllen des Teichs oder die Reinigung der Terrasse sowie viele weitere Aufgaben. Da die Anzahl der auf dem Markt erhältlichen Regenfässer groß ist, sollten die Käufer sich einige Kriterien zurechtlegen, anhand derer sie ihre Kaufentscheidung vornehmen können.

Regentonnen aus Holz als Aufbewahrungsmöglichkeit

Die Wasserrechnung lässt sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Arten von Regenfässern deutlich senken. Dazu gehören u. a. Tonnen, die einfache aber effektive Regenwasserauffangbehälter darstellen. Wer es hier besonders klassisch mag, der findet im Internet durchaus Regentonnen aus Holz bzw. Weinfässer, die als Regenfässer umfunktioniert werden. Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie sich häufig sehr schön in die Umgebung des Gartens einfügen ohne zu stören. Die Fässer können leicht ein Fassungsvermögen von über 200 Litern aufweisen und sind damit hervorragend geeignet, auch bei hohem Bedarf genügend Wasser vorzuhalten. Beim Kauf solcher Fässer sollte darauf geachtet werden, dass diese eine Patina aufweisen, die sie vor der Sonne und Witterungseinflüssen schützen kann. Eine solche Patina wird durch die Lagerung und das gezielte Wenden der Weinfässer über einen längeren Zeitraum erreicht. Hierdurch profitieren die Käufer von Tonnen, die besonders lange halten und deren Material nicht nachgibt.

Amphoren als Alternative zu Regentonnen

Amphoren aus Terrakotta sind eine etwas ausgefallene Alternative zu Regentonne und Regenfässern. Eine solche Regentonne ist besonders formschön und macht einen großen Eindruck in jedem Garten. Hiermit ist es leicht, dem eigenen Garten ein mediterranes Flair zu verleihen. Trotz eines geringen Platzbedarfs bieten diese Amphoren eine hohes Speichervolumen und das in einer stilvollen Tonne, die sich vom Einerlei bei Regenfässern abhebt. Nachteilig kann es bei diesen Modellen sein, dass Terrakotta nicht die gleiche Widerstandsfähigkeit aufweist wie Holz oder Plastik. Wer sich für ein solches Modell entscheidet, der sollte es an einem geschützten Ort aufstellen und dort, wo die Witterungseinflüsse eher gering sind. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich der Käufer auch an einer solchen Ausführung einer Regentonne lange erfreuen.

Auf das richtige Fassungsvermögen kommt es an

Damit ein Tank im eigenen Garten oder auf der eigenen Terrasse sinnvoll eingesetzt werden kann, muss das richtige Fassungsvermögen gegeben sein. Die meisten Regenfässer haben eine maximale Füllmenge, die deutlich unter 500 Litern liegt. Einige andere Modelle liegen zwischen 500 und 1.500 Litern, relativ wenige Modelle liegen darüber oder deutlich darüber. In der Regel sollten für den normalen Gebrauch Fässer mit einem Fassungsvermögen von bis zu 500 Litern ausreichend sein, um die wichtigsten Aufgaben beim Bewässern der Pflanzen und dem Reinigen der Gehwege und der Terrasse zu erfüllen, ohne dass zusätzliches Wasser aus der Leitung verwendet werden muss. Wer einen großen Teich, der häufig mit Wasser befüllt werden muss, oder einen großen Garten besitzt, für den können jedoch auch größere oder mehrere Fässer in Frage kommen. Hier kann es sinvoll sein, wenigstens grob den eigenen Verbrauch zu errechnen.

Regentonnen mit Metallkorb sind besonders widerstandsfähig

Metall-Regenfässer werden gerne wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit gekauft. Eigentlich handelt es sich hierbei nicht wirklich um Regenfässer aus Metall, sondern um solche aus Plastik, die in einem schützenden Korb aus Metall eingefasst sind. Die Gitterbox kann das Regenfass effektiv vor Beschädigungen, etwa durch Stöße, schützen. Solche Regentonnen sind auch für den professionellen Einsatz gedacht und kosten in der Regel deutlich mehr als einfache Tonnen. Wer auf ein professionelles Produkt Wert legt, das lange halten soll, für den können diese Modelle eine gute Wahl sein.

Die für das Regenfass selbst zum Einsatz kommenden Kunststoffe sollten im Idealfall UV-beständig sein, damit es nicht zu einer Beschädigung des Materials kommt, wenn dieses lange Monate der Sonne ausgesetzt ist.

Wannen und Bottiche als Alternative

Als weitere Alternative zu den klassischen Regenfässern stehen Regenwannen zur Verfügung. Diese sind meistens in die Breite gebaut und bieten viel Fläche, um das Regenwasser aufzufangen. In der Regel bieten diese Modelle auch ein höheres Fassungsvermögen als klassisch gebaute Regentonnen. Eine besonders interessante Alternative sind diese Auffangbehälter auch für diejenigen, die das Wasser im Sommer zum Baden verwenden wollen: Einige dieser Produkte sind nämlich als Badebottiche konzipiert und lassen sich über eine Leiter betreten.

Manche kleineren Modelle sind aus Zink gefertigt und machen auch in dekorativer Hinsicht viel her. Die Zinkwannen können mit Kordelgriffen ausgestattet sein, damit sie sich besser transportieren lassen. Solche Auffangbehälter haben ein kleines Fassungsvermögen, können jedoch in einigen Einsatzbereichen durchaus nützlich sein.

Aufbewahrung des Regenwassers in Zisternen

Eine weitere Möglichkeit zum Auffangen des Regenwassers sind Zisternen. Diese können sowohl als ober- als auch als unterirdische Wassertanks benutzt werden. Meistens handelt es sich hierbei um Tanks mit einem hohen Fassungsvermögen von mehreren tausend Litern. Die Zisternen sollten aus widerstandsfähigem Kunststoff gefertigt sein und können über verschiedene Anschlüsse für den Zulauf und den Überlauf verfügen.

Wer nicht ganz so viel Füllmenge benötigt, der kann sich auch für eine Zisterne in Slim-Bauweise entscheiden, die als Wandtank konzipiert ist. Hierbei handelt es sich um schmale, dafür aber in die Höhe ragende Tanks, die auch bei schwierigeren Platzverhältnissen aufgestellt werden können. Wer auf einen solchen flachen Wassertank Wert legt, der platzsparend direkt an der Wand montiert werden kann, für den sind solche Zisternen eine gute Wahl. Bei diesen Tanks sollte darauf geachtet werden, dass die Ösen für eine windsichere Befestigung an der Wand bereits vorhanden sind. Diese werden häufig im Produktbündel angeboten.

Ausgefallene Varianten der Wasserspeicherung

Wer sich nicht für ein konventionelles Regenfass interessiert, für den sind vielleicht die folgenden Alternativen interessant. So stehen für die Käufer Regenspeicher in Form eines Findlings zur Verfügung, die sich sehr gut in das Gartenbild integrieren können. Einem solchen Findling merken Gäste auf den ersten Blick gar nicht an, dass es sich hierbei in Wahrheit um eine Regentonne handelt. Die Findlinge sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich wie etwa Granitgrau, Granitrot oder in Sandfarben. Der Deckel ist unauffällig auf der Oberseite dieser Steine integriert. Beim Kauf solcher ausgefallener Regenfässer sollte darauf geachtet werden, dass diese schnell ein hohes Gewicht von über 20 kg haben kann. Statt in Form eines Findlings sind solche Tanks in einigen Fällen auch in Form eines Hinkelsteins erhältlich.

Bei den oben genannten Aufbewahrungsformen sollte jedoch beachtet werden, dass das Fassungsvermögen zumeist eher gering ist. Hier kann es sinnvoll sein, mehrere dieser Tanks über den Garten zu verteilen.

Fazit

Beim Kauf von Regenfässern sollte vor allem entscheidend sein, welches Fassungsvermögen benötigt wird und an welchem Ort die Regentonne aufgestellt werden soll. Einige Tonnen haben eher ein funktionales Design, während Modelle aus Holz oder Terrakotta einen Garten auch optisch aufwerten können. Hinsichtlich der Wahl des Fassungsvermögens ist es von Vorteil, wenn bereits Erfahrungswerte vorliegen, andernfalls kann man selbst eine grobe Rechnung durchführen.

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