Regencapes, Pellegrine und Regenponchos

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Mit einem Regencape wird vor allen Dingen Ihr gesamter Oberkörper und die für ein angenehmes Fahren wichtigen Oberschenkel vor Wasser und durchdringender Kälte geschützt.

Sicherheit:
Ein Regencape mit weitenverstellbarer Kapuze bietet genügend Platz für einen Fahrradhelm, der ganz besonders bei schlechtem Wetter getragen werden sollte, da bei schlechtem Wetter die Faktoren wie schlechte Sicht, verlängerte Bremswege, schlechte Bodenhaftung und körperliche Belastung eine merkbare Erhöhung der Gefahren bedeuten. Mit reflektierenden Streifen auf dem Poncho werden Sie von anderen Verkehrsteilnehmern/-innen auch am Tag erheblich besser und früher wahrgenommen.
Das Handzeichengeben durch den Poncho hindurch erfordert etliche Übung und Körperbeherrschung!

Praktisches Handling:
Ein Frontreißverschluss mit überlappender Klettleiste bietet besseren Schutz für von vorne eindringende Nässe, als einfache Reißverschlüße. In einer integrierten Fronttasche mit Patte, Klett- und Reißverschluss läßt sich ein Poncho sicher und komfortabel während der schönen Sonnenzeit unterbringen, so daß er auch bei plötzlich einsetzendem Regen zur Hand ist. Ein angebrachter flexibler Gurt mit dem das Ponchopäckchen als Gürteltasche oder als kleiner Rucksack getragen werden kann, runden ein gut durchdachtes Angebot ab.
Ein Poncho sollte mit mindestens 30° in der Maschine waschbar sein. Trocknereignung und Schleudern sind wegen der Stoffbeschichtung nur selten möglich.
Mit seitlichen Armdurchgriffen, die zusätzlich noch mit Klettverschlüssen verstellt werden können und den Innenschlaufen in der Höhe der Hände am Lenker kann der Poncho optimal dem Körper angepasst werden, damit flattert der Poncho bei starken Windböen nicht mit Ihnen auf dem Fahhrad, sondern der Poncho legt sich an Ihrem Körper an, was das Fahrradfahren erheblich erleichtert und der Annehmlichkeit eines Regenanzugs sehr nahe kommt.

Vergleich zu anderer Schutzkleidung:
Die direkte Alternative zu einem Regencape oder Regenponcho ist die Kombination aus Regenjacke und Regenhose. Die Anzugskombination ist allgemein die elegantere, aber auch nicht so günstige und praktische Schutzkleidung für schnell mal zwischendurch. Bei längeren Etappen oder Tagestouren im Regen ist der weitaus geringere Windwiderstand des Anzugs ein großer und nicht zu unterschätzender Vorteil. Der große Nachteil ist die Problematik beim Anziehen des Anzugs. Ein Poncho/Cape können Sie überall schnell mal überstülpen, während Sie für das Anziehen eines Anzugs insbesondere der Hose in der Regel ein trockenes Plätzchen, wie eine Schutzhütte, Brücke oder Haltestellehäuschen aufsuchen müssen.
Wenn Sie einen Rucksack auf Ihrer Tour mit sich führen, wird ein Poncho Ihre Bewegungsfreiheit erheblich einschränken, bei einem Anzug können Sie den Rucksack über den Anzug anziehen, der Inhalt bleibt aber vor dem Regen ungeschützt. Zudem sollten Sie unter dem Poncho keine lange oder 3/4 lange Jacke tragen, da es damit unter dem Poncho ebenfalls ziemlich ungemütlich wird.

Schlussresumee:
Ein Regencape ist leichter zu transportieren, günstiger, hat ein kleineres Packmaß und sollte ganz besonders im Frühjahr und Herbst auf jeder Radtour immer dabei sein. Für größere Touren oder Radreisen ist aber profesioneller gestaltete Regenbekleidung notwendig.
Angenehm trockene Füße behalten Sie übrigens mit sehr dünnen Plastiktüten, die Sie über den Socken in den Schuhen tragen.
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