Reconing ist eine Angelegenheit für den Fachmann

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Die Reparatur von Lautsprechern ist sicherlich kein Hexenwerk, aber oft genug habe ich Flickwerk mit chinesischen Billigmembranen oder indischen Schwingspulen gesehen die sogar das Chassies eines Speakers beschädigt haben.
Erfahrung kann nur durch noch mehr Erfahrung ersetzt werden.
In der Regel sind die Chassies hochwertiger Lautsprecher aus Aluminium gefertigt.
Neben seinem Gewichtsvorteil ist die Festigkeit von großem Vorteil für den Lautsprecherbau.
Aluminium ist dennoch ein recht weiches Metall, welches durch unsachgemäße Behandlung beschädigt oder zerstört werden kann.
Mit einem scharfen Messer ist es sehr leicht, einen Span von dem Material ab zu schneiden.
Wenn ich sehe, dass "Hobby-Reconer" mit einem Stechbeitel an den Klebestellen der Membrane oder des Spiders herumkratzen, stellen sich bei mir die Haar auf.
Wenn dann noch ein "Universalkleber" zum fixieren benutzt wird, ist der Speaker oft nicht mehr zu retten.
Ich lasse die Klebeflächen auf einer Drehmaschine plandrehen und kann so sicher sein, dass die Membrane sauber befestigt werden kann und die Schwingspule ganz sicher senkrecht geührt wird.
Besonders bei den Reparatursätzen von Electro Voice ist es erforderlich, mit peinlichster Genauigkeit die Schallmembrane mit dem Spider und der Spule zu verbinden.
Ich bevorzuge den originalen Kleber der jeweiligen Lautsprecherhersteller.
Denn schießlich soll der Speaker nach der Reparatur wieder wie ein neues Original klingen!
Einzige Ausnahme sind die Schallwandler von Canton und Heco,
hier nehme ich die Klebstoffe von Gauss. Diese sind von gleicher Festigkeit aber sehr viel langlebiger.
Empfehlen hann ich nur die Homepage von showtec - knura DE
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