Rebecca Muddiman, Ruhe sanft, mein Kind

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

ein Thriller der besonderen Art


Ein Ehepaar hat ein 8 Monate altes Kind (Mädchen).
Die Frau geht mit dem Kind zum Arzt und will mit dem Auto nachher zum Besuch einer Freundin fahren.
Diese Freundin ist die ehemalige Freundin des Ehemanns, trotzdem verstehen sie sich sehr gut.
Der Mann wollte seine Frau überreden die Freundin zu sich zu holen, damit sie nicht mit dem Auto fahren muss. Aber trotzdem fährt sie mit ihrem Mädchen los. Auf der Fahrt wird sie von einem Transporter verfolgt. Sie wird gestoppt und aus ihrem Auto von zwei Männern in den Transporter verschleppt. Das kleine Kind wird im Auto der Frau zurückgelassen. In dem Transporter wird sie misshandelt und vergewaltigt. Später wird sie freigelassen. Die Stelle an der sie freigelassen wurde ist in der Nähe wo sie verschleppt wurde. Mit Hilfe eine älteren Ehepaars findet sie ihren Wagen und muss feststellen, dass ihre Tochter weg ist. Die herbeigerufene Polizei steht vor einem Rätsel. Zuerst will sie klären was passiert ist. Dazu muss sie die Frau dringend befragen. Und dies ist natürlich schwer, denn sie ist traumatisiert von den Vorgängen. Die Nachforschungen gestalten sich kompliziert, denn es müssen alle möglichen Leute befragt werden, die irgendetwas wissen könnten. Dazu gehören natürlich vor allem der Ehemann und die Freundin. Es wird viel herausbekommen, aber nichts führt zum Auffinden des kleinen Kindes. Schwer macht die Ermittlungen auch, dass die junge Mutter ein Geheimnis hat. Nach 5 Jahren bekommt die Mutter eine schriftliche Mitteilung auf einem Flyer, dass die Kleine bei einer Theatervorstellung sein würde. Natürlich geht sie dahin und glaubt wirklich ihre Kleine gesehen zu haben. Und nun beginnt wieder alles von vorn. Der Ermittler der Polizei, der eigentlich ständig Kontakt hatte wird wieder aktiver mit den Nachforschungen. Und nun kommt langsam Schritt für Schritt heraus, wer die Taten zu verantworten hat und dessen Begründung dafür.

Das Buch ist gut geschrieben (ohne zu blutig zu sein). Es lässt einen nicht los. Man leidet mit. Bis zur Aufklärung gibt es viele Wendungen, die die Spannung bis zuletzt aufrechterhalten.
Trotzdem, dass die Personen nicht so körperlich dargestellt werden, kann man sich z. B. in die Gefühlswelt der Mutter hereinversetzen.
Die Aufbau des Buches ist sehr gut gelungen, denn es ist in kleinere Abschnitte unterteilt und hat nicht zu viele Seiten (die gebundene Ausgabe umfasst 415 Seiten). Damit kommen keine Längen vor.
Das Buch ist geeignet in einem Schwung zu lesen.

Eine Empfehlung für die besondere Spannung.

Das nächste Buch von dieser Autorin werde ich versuchen auch zu lesen, in der Hoffnung, dass auch dieses so gut ist.

Schlagwörter:

Thriller

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden