Rauchende Colts und schnelle Pferde: die Western-Welt von Playmobil für echte Helden

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Rauchende Colts und schnelle Pferde: die Western-Welt von Playmobil für echte Helden

Playmobil hat bereits unzählige Kinder beim Heranwachsen begleitet. Mit unterschiedlichsten Themen - vom Piratenschiff bis zum Puppenhaus - ist der Fantasie von Kindern kaum eine Grenze gesetzt. Sie können die Welt im Kleinen spielerisch erkunden, in verschiedene Rollen schlüpfen und immer wieder neue Szenerien aufbauen und eigene, ganz individuelle Geschichten entwickeln.

Die Welt von Playmobil

Playmobil ist eine Marke der Firma Geobra Brandstätter. Erstmals erschienen im Jahre 1974 gehört Playmobil inzwischen zu den beliebtesten Spielsystemen weltweit. Angefangen hat alles mit der Entwicklung der typischen siebeneinhalb Zentimeter großen Playmobilfigur. Diese ist in ihrer Gestaltung so einfach wie genial. Sie ist komplett aus Plastik gefertigt und besteht aus verschiedenen Bauteilen. Ihr Kopf lässt sich drehen und die Haare sind abnehmbar. Außerdem findet sich auf dem Kopf eine rundum verlaufende ringförmige Vertiefung, sodass Hüte, Helme und weiterer Kopfschmuck mit einem Handgriff angebracht werden können. Beide Arme lassen sich am Schultergelenk auf und ab bewegen. Die Hände erinnern an einen Zangengriff. In die offene Hand lassen sich dank des perfekt durchdachten Designkonzeptes alle nur denkbaren Utensilien ganz einfach einsetzen. Ein Klick und alles hält, vom Werkzeug über Blumensträuße bis hin zum Westerncolt. In der Mitte lässt sich die Figur knicken, sodass sie auch auf Kutschen oder Bänken ganz bequem sitzen kann. Während sich die beiden Arme unabhängig voneinander bewegen lassen, sind die Beine nicht einzeln beweglich.

Zwei Jahre nach der Entwicklung des Playmobilmännchens erweiterten weibliche Spielfiguren das Sortiment. Anfang der 1980er-Jahre kamen Kinder- und Babyfiguren hinzu. Im Laufe von fast 40 Jahren hat sich am Grunddesign der Playmobilfigur nicht viel verändert. Bei manchen neueren Modellen lassen sich die Hände im Handgelenk drehen. Die Playmobilfiguren bewegten sich von Beginn an in verschiedenen Themenwelten. Zu den ersten Themenbereichen gehörte auch der Wilde Westen. Inzwischen wurde diese Westernwelt um zahlreiche Elemente erweitert. Dennoch ist alles untereinander kompatibel, sodass auch in der Kombination von altem und neuem Spielzeug immer wieder neue Szenen und Geschichten im Kinderzimmer zum Leben erweckt werden können. 

Der Wilde Westen von Playmobil

Die Themen „Wilder Westen" und „Cowboys und Indianer" zählen zu den klassischen, seit jeher beliebten Rollenspielen unter Kindern. Gut gegen Böse, der Kampf um Recht und Ordnung, Pferde und Freiheit in ganz besonderen Landschaften, Rodeo-Reiten oder Viehhüten und nicht zuletzt die Suche nach Goldschätzen bieten Spannung und immer wieder Abwechslung.

Mit Spielzeug von Playmobil können Kinder diese Themen im Miniaturformat erleben, eigene Westernstädte erschaffen und in immer wieder neue Rollen schlüpfen. So gut wie alles, was zu diesem Thema denkbar ist, wurde von Playmobil in Westernszenerien im Komplettset - wie zum Beispiel einer Postkutsche mit Kutscher, Fahrgast, Postkoffer, Pferden und weiterem Zubehör -, aber auch als einzeln zu kaufende Artikel zur Ergänzung herausgebracht.

Im Folgenden werden einige Anregungen gegeben, welche Figuren und Sets zu einer stilecht ausgestatteten Westernwelt dazugehören und viele Spielideen liefern können.

Die Spielfiguren: Sheriff, Cowboy, Indianer und Co

Natürlich sind der Fantasie von Kindern keine Grenzen gesetzt, sodass im Grunde jede bereits vorhandene Playmobilfigur in einer Westernstadt wohnen kann. Besonders viel Spaß machen aber authentisch gestaltete Wildwest-Figuren, die von der Kleidung bis zur Ausstattung mit Peitschen, Waffen oder Hüten dem klassischen Bild eines Westernhelden entsprechen.

Einen echten Cowboy erkennt man an seinem Cowboyhut, einem Halstuch oder Mundtuch, das bei einem schnellen Ritt gute Dienste leistet oder von Verbrechern gern bei einem Banküberfall über dem Gesicht getragen wird, und natürlich am Colt oder der Flinte. Einige Cowboys tragen Vollbart. Auch die Kleidung, vom Gürtel bis zur Weste, ist ganz im Westernlook gestaltet. Typisches Zubehör sind Lasso, ein Gürtel für den Colt und eine Peitsche. Und sogar Sporen für die Fußgelenke gibt es, denn was ist ein Cowboy ohne sein Pferd? Auch Sherifffiguren mit dem obligatorischen Stern auf der Brust finden sich im Sortiment.

Banditen sind recht gut an ihrem Gesichtsausdruck oder an der komplett schwarzen Kleidung zu erkennen. Für sie gibt es auch besonderes Zubehör und sogar ein Set mit der kompletten Szenerie eines perfekten Banditenversteckes.

Genauso wichtig wie die Cowboys sind für die Wildwest-Szenerie natürlich die Indianer. Vom Indianerhäuptling mit opulentem Kopfschmuck bis zur Squaw im hübsch bestickten Indianerkleid finden sich alle Bewohner für ein ganzes Indianerdorf. Die Indianer sind genauso detailreich gestaltet wie die Cowboys. Typische Gesichtsbemalung, lange Haarpracht, Federschmuck und Pfeil und Bogen gehören zur Standardausstattung dazu.

Auch Sets mit umfangreicheInm Zubehör, mit dem jede herkömmliche Playmobilfigur in einen Cowboy oder einen Indianer verwandelt werden kann, sind tolle Erweiterungen für das Playmobil-Setting: Halstücher, Cowboyhüte und Federschmuck lassen sich in jedes Spiel wunderbar einbauen.

Die Westerncity - hier ist was los!

Das Angebot an unterschiedlichen Häusern ist so umfassend, dass sich eine Westerncity sowohl im ganz kleinen – zum Beispiel mit einem Set aus Sheriffbüro und Bankgebäude – als auch im ganz großen Stil mit vielen einzelnen Häusern oder Sets errichten lässt. Dabei kann jeder nach eigenem Geschmack Schwerpunkte setzen.

Im Salon treffen sich alle  

Mittelpunkt einer jeden Westernstadt ist sicher der Saloon, in dem müde Cowboys rasten können und vor dem ihre Pferde aufgereiht am Wassertrog brav warten. Typisch für dieses Gebäude ist neben dem Schild mit passendem Schriftzug die charakteristische Schwingtür. Je nach Set gehören zu einem Saloon außerdem der Tresen, Regale für Getränke, Tische und Stühle oder auch einzelne Figuren wie eine Bardame oder eine Musikkapelle.

Bank und Sheriffbüro im Set

Bank und Sheriffbüro sind oft zusammen als Set erhältlich. Mit diesen beiden Gebäuden kann man schon mit wenigen Mitteln sehr viele Spielideen umsetzen. Überfälle, Verfolgungsjagden und Verhaftungen von Bösewichten, aber auch das ganz normale Bankgeschäft können hier nachgespielt werden. Für Ordnung sorgt der Sheriff. Das Sheriff Office ist Anlaufpunkt für Hilfesuchende. Für die Arbeit stehen dem Sheriff Schreibtisch und Schreibfeder zur Verfügung. Außerdem hat er ein Waffenregal. Entspannen kann er im Schaukelstuhl vor seinem Haus. In der Arrestzelle des Sheriffbüros werden Räuber und Banditen inhaftiert und bei manchen Modellen ist dank einer klappbaren Außenwand für Spannung gesorgt, denn die Banditen könnten jederzeit ausbrechen. Die Western Bank ist stilecht mit Bankdirektor, Schreibtisch, Geldbündeln und Säcken mit Goldmünzen ausgestattet.

Schule, Schmiede und Kirche sind ein Muss

Eine Schmiede, in der die Cowboys ihre Pferde beschlagen lassen können, das Schul- und Kirchgebäude mit Sitzbänken und Pult sowie einer Turmuhr und ein Kolonialwarengeschäft oder Drug-Store komplettieren gemeinsam mit anderen Häusern im Westernlook die Westernstadt.

Sie können auch Teile wie zum Beispiel die Türschilder vieler Westerngebäude einzeln erwerben, sodass im Grunde jedes Haus in ein Westernhaus umgewandelt werden kann. Auch Dachbalken, Wände, Fenster, Stühle und Tische sowie viele andere Ersatzteile sind einzeln erhältlich.

Die Umgebung der Westernstadt – Indianerdorf, Goldmine und Westernfort

Auch in der Gestaltung der Umgebung rund um die Westerncity haben Sie dank zahlreicher Sets freie Hand.

Vielleicht soll sich ein Indianerdorf in der Nähe befinden. Zu diesem Thema gibt es viele unterschiedliche, schon von Playmobil komplett zusammengestellte Spielpakete, aber natürlich auch große Konvolute an Gebrauchtware. Nicht fehlen dürfen in jedem Indianerlager die Tipis, also die Indianerzelte. Aber auch Kajak, Marterpfahl, Lagerfeuer und natürlich die Indianer als Bewohner des Dorfes – vom Häuptling bis zum Medizinmann - mit ihren Pferden, Pfeil und Bogen sowie Tomahawk dürfen nicht fehlen. Kakteen, Felsen mit oder ohne Wasserfall und Kojoten geben dem Indianerdorf seinen typischen Look.

Auch das Thema Goldsuche inspiriert zu vielen Spielideen. Aus der im Felsen verborgenen Playmobil Goldmine wird das Gold auf Schienen in der Lore abtransportiert. Je nach Modell gehören Sprengkiste, einzelne Goldnuggets, ein Esel als Lastenträger, Grubenlampe, Schubkarre, verschiedene Figuren und vieles weitere Zubehör zur Ausstattung dazu. Sie lassen die Zeit des Goldfiebers im Miniaturformat wieder aufleben. Eine weitere schöne Spielmöglichkeit besteht darin, das Gold per Westerneisenbahn zum Bahnhof der Westernstadt zu transportieren.

Das Westernleben auf einer stilechten Ranch kann mit dem entsprechenden Zubehör beziehungsweise den passenden Sets ebenfalls viele Stunden für Spielespaß sorgen. Zäune grenzen das Gebiet der Ranch ab und bieten Rindern, Pferden oder Hühnern Schutz. Im Wohnhaus mit Veranda können die Rancher entspannen. Von der umfangreichen Rinderfarm bis zum kleinen Farmhaus mit Hühnerstall gibt es viele unterschiedliche Sets. Und natürlich können Sie sich Ihre Ranch auch ganz nach Wunsch aus zahlreichen einzelnen Komponenten zusammenstellen.

Ein Westernfort bietet seinen Bewohnern mit hohen Zäunen und dem Wachturm samt Wachposten Schutz und Sicherheit. Hier finden nicht nur Reisende, die mit der Postkutsche oder dem Planwagen unterwegs sind Zuflucht.

Tiere und Natur im Wilden Westen von Playmobil

Im Wilden Westen spielen viele wildlebende Tiere und auch Nutzvieh eine wichtige Rolle. Aber kein anderes Tier prägt die Tierwelt so sehr wie das Pferd. Es ist der treue Begleiter sowohl des Cowboys als auch des Indianers. Es ist Reittier, Transporttier oder Zugtier und gehört im Grunde zu fast jeder Szene im Wilden Westen dazu. Vor dem Saloon wartet es geduldig auf seinen Reiter, es zieht Postkutsche und Planwagen und bringt seinen Reiter an jedes beliebige Ziel. Auf ihm verfolgt der Sheriff Banditen. Indianerpferde sind wie die Indianer selbst besonders geschmückt. Und natürlich könnten in der Prärie auch Wildpferde leben. Pferde werden also die kindliche Fantasie zu vielen unterschiedlichen Spielideen anregen. Sattel, Satteldecken, Lasso, Peitsche, Halfter und anderes Reitzubehör sind auch als Einzelteile zu finden. So werden auch bereits vorhandene Pferde im Handumdrehen zu Westernpferden.

Rinder können von den Cowboys auf einer Ranch versorgt oder beim Viehtrieb durch die Prärie gelenkt werden. Und vielleicht begegnen ihnen hier ja auch Bisons, Schlangen, Adler oder Geier.

Die Landschaft des Wilden Westens ist geprägt durch Kargheit und trockene Landstriche. Kakteen und Felsen bestimmen das Bild. Viele der oben beschriebenen Sets enthalten bereits Felsen und Kakteen. Sie sind aber auch einzeln erhältlich. So können Sets vervollständigt oder eigene Landschaften geschaffen werden.

Dies und viel mehr bietet die Westernwelt von Playmobil. Dabei kann alles immer wieder anders zusammengestellt werden. Bereits mit wenigen ausgewählten Spielzeugen können Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und in die Welt des Wilden Westens eintauchen. Und dank der zahlreichen, immer wieder neu auf den Markt kommenden Sets kann die Westernstadt stets aufs Neue erweitert werden.

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