Raubtiere, Gladiatoren, Arena: Die Römerwelt von Playmobil entführt Ihr Kind in vergangene Zeiten

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Hungrige Tiere, starke Gladiatoren, heldenhafte Kämpfer: Die Römerwelt von Playmobil entführt Ihr Kind in vergangene Zeiten

Playmobil bietet Ihnen für Ihr Kind eine große Auswahl an Spielzeug, das an die vergangene Zeit erinnert, zum Beispiel an das römische Reich. Es existierte vom 8. Jahrhundert vor Christus bis ins 7. Jahrhundert nach Christus in Europa.  Die anfängliche Königsherrschaft in Rom wandelte sich im Laufe der Zeit zum Kaisertum. Der berühmteste römische Kaiser war Julius Cäsar. Das Ziel der Römer war es, ihr Reich so weit wie möglich auszubreiten. So erstreckte sich das Römische Reich über den gesamten Mittelmeerraum. Somit hatten die Römer auch auf umliegende Gebiete einen großen Einfluss. Da die Amtssprache im Römischen Reich Latein war, breitete sich mit der Macht der Römer auch die Sprache aus. Ebenso Bräuche und Kulturen. Nun fragen Sie sich sicher, wieso solch ein einflussreiches Reich zugrunde gehen konnte. Immer öfter kam es im Römischen Reich zu religiösen Streitigkeiten. Der Streit über Christentum und die hohen Steuern führten zu großer Unzufriedenheit. Durch den verminderten Zusammenhalt wurde das Reich geschwächt. Gegner hatten es leichter, sich Gebiete zurückzuerobern. Schließlich verloren die Römer größere Teile in Afrika. Auch der Verlust der Gebiete in Ägypten riss ein Loch in die Staatskasse. Durch Verrat ging das Römische Reich zugrunde. Dennoch beeinflusst es die weitere Geschichte. Rom ist bis heute noch bekannt für große Schlachten, Arenakämpfe, besondere Architektur und Malerei.

Die Kaiserfigur von Playmobil - das höchste Glied in Rom

Im Römischen Reich gab es in der Gesellschaft unterschiedliche Schichten. Welche Rechte und Pflichten man hatte, kam darauf an, zu welcher Gesellschaftsschicht man gehörte. Zu der untersten Schicht gehörten die Bauern oder Frauen. Sie mussten sich allen Regeln der höheren Stände unterordnen. Die höhere Schicht über den Bauern war das einfache Volk. Menschen aus dieser Schicht hatten meist Berufe wie Müller, Schuster oder Schneider. Eine Klasse höher waren die Gelehrten und auch das römische Heer. Das Oberhaupt im Römischen Reich war der Kaiser. Den berühmtesten Kaiser, Julius Cäsar, erhalten Sie als Cäsar-Spielfigur von Playmobil bei eBay. Zudem gibt es dazu den typischen Lorbeerkranz, den Cäsar stets auf seinem Kopf trägt. Weitere kaiserliche Utensilien wie Krüge oder Siegesfeuer gehören natürlich auch zum Playmobil Cäsar-Set. Die Cäsar-Spielfigur darf in einer römischen Playmobil-Sammlung auf keinen Fall fehlen, denn was wären Soldaten und Bauern ohne ihren Kaiser. Ohne den Kaiser würde es keine Befehle an die Armee geben. Keiner würde darauf achten, dass genügend Steuern eingetrieben werden, oder dass Verräter angemessen bestraft werden. Mit der Kaiserfigur von Playmobil kann Ihr Kind die Herrschaft über das Römische Reich in die Hand nehmen.

Das einfache Volk der Römer

Neben dem Kaiser als Oberhaupt und den Kriegern gab es im alten Römischen Reich auch das normale Volk. Das Volk hatte sich dem Kaiser zu unterwerfen und seinen Wünschen zu folgen. Viel Mitspracherecht hatte es noch nicht. Das Unangenehmste, was auf dem Volk lastete, waren die Steuern. Monatlich kamen die Steuereintreiber durch das Volk geritten und sammelten von jedem Bürger eine bestimmte Summe Geld ein. Besonders schwer hatten es die Bauern. Sie mussten Tag für Tag auf dem Feld arbeiten, um genügend Geld als Abgabe zusammenzubekommen. Die Bauern waren meist die ärmsten Bürger des Reiches. Wer in eine Bauernfamilie geboren wurde, hatte es schwer, in eine höhere Schicht aufzusteigen. Mit einfachen Details wie Strohballen oder Mehlsäcken kann Ihr Kind das Leben der Bauern mit Playmobil-Figuren nachstellen. Dadurch lernt es, dass es das einfache Volk früher nicht leicht hatte und von den Kriegern schikaniert wurde. Auch Frauen waren im Römischen Reich nicht sehr angesehen. Sie sollten sich hauptsächlich um die Kinder kümmern. Des Weiteren mussten Frauen im Winter warme Felle für die Soldaten herstellen.

Die Legion - römische Krieger und Soldaten von Playmobil

Die Römer waren in früheren Jahren bekannt für ihre zahlreichen Schlachtzüge. Sie machten sich mit einer Armee aus etwa 3.000 bis 6.000 Soldaten auf den Weg quer durch Europa, um neue Gebiete zu erobern. Durch viele gewonnene Gebietskämpfe vergrößerte sich das Römische Reich rasch und die römische Legion wurde unbesiegbar. Das Wichtigste an der römischen Armee waren tapfere Krieger.

Sie erhalten zahlreiche römische Legionäre, mit denen Ihr Kind eine vergangene Schlacht rekonstruieren kann. Neben den unterschiedlichen einzelnen Soldaten gibt es auch ganze Römer-Sets. Diese Sets enthalten meist vier bis fünf Playmobil-Figuren und passende Schwerter und Schilder, um in die Schlacht zu ziehen. Typisch für die römische Armee waren die goldenen oder silbernen Helme mit einem roten Büschel auf dem Kopf. Die römische Legion bestand neben den Bogenschützen, Schleuderern und Infanteristen auch aus den Berittenen. Damit nicht all Ihre Soldaten zu Fuß unterwegs sind, wären Playmobil-Pferde das passende Fortbewegungsmittel. Pferde wurden früher in den Schlachten auch dazu eingesetzt, um schwere Katapulte zu ziehen. Neben kleinen Playmobil-Waffen wie Schwerter oder Pfeil und Bogen und Katapulte, sollten Ihre Spielzeugsoldaten auch Schilder bei sich tragen.

Spielen mit der Playmobil-Armee

Wenn die Playmobil-Armee wie eine echte Legion aussehen soll, könnten Sie zum Beispiel jedem Soldaten das gleiche Schild in die Hand geben. So weiß auch Ihr Kind beim Nachspielen einer Schlacht stets, welcher Soldat für welches Land kämpft. Übrigens waren die Gallier eine Gruppe der vielen Feinde der Römer. Mit dem Gallier Playmobil-Set hat Ihr Kind ehrwürdige Gegner für die römische Armee. Beim Angriff auf andere Städte verwendeten die Römer Belagerungstürme. Diese Türme wurden so nah wie möglich an die gegnerische Festung herangeschoben. Dann konnte man eine Brücke auf die Mauer herunterlassen und die Soldaten konnten über den Turm die fremden Stadtmauern überwinden. Beim Spielen mit dem Belagerungsturm kann Ihr Kind nicht nur Eroberungen nachstellen, sondern auch kreativ werden. Dazu gibt es zahlreiche Ersatz- und Zusatzteile zu diesen Türmen. Somit kann Ihr Kind den Turm je nach Belieben umbauen oder erweitern.

Mutige Arenakämpfe gegen wilde Playmobil-Tiere

Die Kämpfe der Römer fanden früher nicht nur auf dem Schlachtfeld statt. Eine besondere Attraktion waren die berühmten Arenakämpfe. Eine Arena ist ein ovales Gebäude mit einem typischen Baustil. In der Mitte der Arena befindet sich ein rundes Feld, in dem gekämpft wird. Um das Kampffeld befinden sich zahlreiche Sitzplätze für Schaulustige. Unter den erhobenen Sitzplätzen sind die Zwinger der wilden Tiere oder Vorbereitungsräume für mutige Kämpfer. Zu Arenakämpfen traten mehrere starke Gladiatoren an. Sie kämpften um Leben und Tod, um ihre Stärke zu beweisen. Der Gewinner des Arenakampfes hatte dann eine Chance auf den Posten als Leibwache des Kaisers. Hunderte Zuschauer aus dem römischen Volk und sogar der Kaiser versammelten sich zu diesem Spektakel. Oft kämpften auch Gefangene oder zum Tode verurteilte Menschen darum, ihr Leben und ihre Freiheit wieder zu gewinnen. Meist ging es dabei aber auch um eine Frau. Wenn ein Mann aus hohem Stande eine Tochter verheiraten wollte, mussten sich die tapfersten Männer des Reiches im Kampf beweisen. Nur der Gewinner war gut genug, die Frau zu heiraten und ein Leben lang zu beschützen. Doch meist endete der Kampf gegen die mächtigen Gladiatoren tödlich.

Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen austragen

Mit einer detailgetreue Playmobil-Arena können Kinder Gladiatorenkämpfe nachspielen und lernen, was die Römer früher als Belustigung ansahen. Jedoch fanden in solch einer Arena nicht nur Mann gegen Mann Kämpfe statt. Auch gegen wilde Tiere wie Tiger oder Löwen traten die mutigen Gladiatoren an. Eine weitere Show, die in der Arena stattfand, war das Wagenrennen. Jeder Teilnehmer hatte einen Streitwagen, vor den Pferde gespannt wurden. Dann musste er ganz schnell eine bestimmte Anzahl an Runden in der Arena fahren. Für Ihre Sammlung gibt es eine Auswahl an Playmobil-Streitwagen. Bei diesem Wettrennen war alles erlaubt. Meist fuhren die Gegner absichtlich gegeneinander, um den Wagen des anderen zu zerstören. Manchmal bekämpften sie sich auch während der Fahrt mit Schwertern, damit der andere vom Wagen fiel. Was auch immer in der Arena stattfand - für die Teilnehmer endete es meist mit dem Tod oder Verletzungen. Für die Zuschauer war es ein großer Spaß. Oft bezahlten sie eine Menge Geld, um die kräftigen Gladiatoren zu sehen. Für den Staat waren Arenakämpfe eine große Einnahmequelle.

Mit römischen Schiffen von Playmobil die Welt erobern

Bei der Eroberung der Welt legten die Römer ihre Wege nicht nur zu Fuß oder Pferd zurück, sondern auch mit römischen Schiffen. Viele Gebietsteile, die die Römer erobern wollten, lagen auf der anderen Seite des Mittelmeeres. Zum Beispiel gehörten einige Teile Afrikas einmal zum Römischen Reich. Auch die Türkei war ein begehrtes Gebiet, da man dort durch den Verkauf verschiedener Rohstoffe Geld in die Staatskasse bringen konnte. Ohne Schiffe oder auch Galeeren, wie die Römer sie nannten, konnte man weite Meere unmöglich überqueren. Das Typische an diesen Schiffen ist ihre längliche Form. An der Seite der Galeeren ragen große Ruder heraus. In das Schiff können Sie nun die Playmobil-Soldaten hineinsetzten und über die Weltmeere rudern. Mit Fahnen, die Sie selbst anbringen können, zeigen Sie Ihrem Gegner, von welchem Volk Sie stammen. Passende Seefahrerutensilien wie Fernrohre oder Landkarten gibt es ebenfalls.

Für den Fall eines Angriffes befinden sich auf dem Schiff einige Kanonen. In die Kanonen werden kleine Plastikkugeln hineingegeben. Dann kann man am hinteren Teil der Kanone an einem Stab ziehen. Beim Loslassen wird dann das Geschoss auf das gegnerische Schiff gefeuert. Aber auch römischen Playmobil-Katapulten dürfen nicht fehlen, um weit entfernte Gegner zu attackieren. Auf diese kann Ihr Kind kleine Papier- oder Plastikkugeln legen, um sie dann dem Gegner entgegen zu schleudern.

Grundsätzlich gilt: Sie sollten bei römischen Playmobil-Figuren mit Schwertern oder anderen Utensilien darauf achten, dass sie nicht in die Hände von Kindern unter 3 Jahren gelangen. Die kleinen Teile können leicht verschluckt werden. Kleinere Kinder sollten nur große Figuren zum Spielen bekommen, an denen keine Kleinteile befestigt sind.

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