Ratgeberschreiber untereinander sind manchmal...

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...wie Hund und Katz'...


Warum? Weil sie vermutlich
  1. Beziehungen suchen und
  2. die Welt in Freund und Feind einteilen.
Das stellt natürlich den eigentlichen Sinn der Ratgeber auf den Kopf. Aber selbst wenn man hier mal tolerant sein möchte, sollte diese Beziehung zu anderen Ratgebern gewissen Spielregeln folgen.

Grundlage jeder guten Beziehung ist nun einmal die gegenseitige Achtung voreinander.
Hieran scheitert schonmal die "Beziehungssuche" mancher Ratgeber.

Am Anfang einer Beziehung hängt der Himmel meist voller Geigen. Doch auch dann, wenn der Alltag wieder einkehrt, sollte man dem Partner weiterhin Respekt und Unterstützung entgegenbringen. Zu Beginn sind beide glücklich, man wirft sich die Bälle zu und schätzt und respektiert den anderen. Doch irgendwann nutzt sich auch die schönste Beziehung etwas ab. Die Lektüre der Texte des anderen ist nicht mehr so aufregend und spannend wie am Anfang, kleine und große Fehler des Partners in Ausdruck oder Grammatik werden nun wahrgenommen; die Anerkennung für den anderen geht verloren. Eine gewisse "Abnutzung" in einer solchen Beziehung ist eigentlich ganz normal und unschädlich, Beziehungen verändern sich. Kritik ist gut und wichtig. Doch wenn die gegenseitige Wertschätzung verlorengeht und alles, was wir einmal an unserem Partner als bewundernswert empfunden haben, zur Selbstverständlichkeit oder gar zur Störung wird, dann beginnt die Abwärtsspirale...

In einer solchen Abwärtsspirale befindet sich die Beziehung der Ratgeberschreiber untereinander, wenn jeder anfängt dem anderen zu beweisen, wieviel besser er ist und wie wenig dagegen der andere sinnvoll zu schreiben in der Lage sei.... 

Die Beziehung wird zur Belastung; bis hin zu Neurose oder zu Erschöpfungszuständen kann das gehen, es war hier schon einiges über den "burn out" zu lesen.

Was hilft? 

Eine Beziehung ist immer genau das, was wir aus ihr machen, nicht mehr und nicht weniger.

Das bedeutet konkret: Dass Abwertungen und Schuldzuweisungen in der Partnerschaft der Ratgeber fehl am Platz sind, ist eigentlich selbstverständlich, doch gerade in unsrern engsten Beziehungen vergessen wir oft, wie wertvoll uns dieser Mensch eigentlich ist. Und mancher verbringt hier offenbar mangels echter sozialer Kontakte mehr Zeit mit "Ratgeben" als mit Partner, Familie oder Freunden. Eine bedenklich Entwicklung!

Mein Rat:

einfach locker bleiben. Es gibt ein echtes Leben, und das gibt es nicht bei ebay.

Außerdem:

Die Beziehung endet für jeden Käufer (Leser) nach der Transaktion (Lektüre), das sollte der Verkäufer (Schreiber) respektieren.


Gut, dass wir das auch mal klären konnten.

euer karlchen



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