Ratgeber von: 100vx( 551) sein Rat über M42 Objektive

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Selten habe ich so einen Blödsinn über die Altgläser mit M42 Schraubfassung gelesen.Ich persönlich,habe bisher die besten Erfahrungen mit M42 Objektive adaptiert auf eine DSLR gemacht.Sicherlich gibt es schwarze Schafe,die ihren altgedienten Schrott auf diese Weise an den Mann bringen wollen.Was aber im Endeffekt eine negative Berurteilung von Verkäufer und seiner Ware einbringt.Ich finde es schon vermessen gute und auch sehr brauchbare Gläser diverser Hersteller Revuenon,Pentax,Pentacon etc,etc als billigen Ramsch hin zu stellen.Die meisten M42 Objektive haben wie die sehr teueren neueren mit Bajonettanschluß gleichfalls eine Festbrennweite mit 28,35,50,55,58,85,100,135,200 mm und unterschiedlichen Anfangslichtstärke von 1,2 bis 2,8.Die von ihm genannte Anfangslichtstärke 1,6 ist mir nach Recherchen unbekannt.Fast alle Anbieter von DSLR rüsten ihre Kameras mit Kitobjektive aus,die von ihrer Leistung nicht gerade das "Gelbe vom Ei" sind.Entweder sind die Benutzer damit zufrieden oder sie kaufen sich zusätzliche recht teuere Objektive gleicher Kamerahersteller oder anderer Anbieter.Sehr beliebt sind natürlich Zoomobjektive. Man sollte aber bedenken je größer die Spreizung (Zoomfaktor) ist zbs 18-200mm 11fache,je geringer fällt bauartbedingt die Abbildleistung und Lichtstärke aus. Die Blendwerteinstellung zbs 3,5 Zoomobjektiv gegenüber 3,5 bei der Festbrennweite ist nicht das gleiche.Recht gute und brauchbare Zoomobjektive mit sehr guter Abbildungleistung haben höchstens einen 3-4 fachen Zoomfaktor.

Weiter heißt es bei ihm;

"Ach ja um ein gutes Objektiv zu erkennen solltet ihr vorher Googeln wenn die Objektive in irgend einem Forum nicht genannt oder Seiten nur auf Englisch auftauchen könnt ihr meistens davon ausgehen das dieses Objektiv nicht gut ist. Und immer dran denken Revue, Pentax, Pentacon usw. waren damals schon billig Teile"...

Ihm scheint es entgangen zu sein ,dass nicht nur in Deutschland fotografiert wird.Es gibt so viele Foren auch im englisch sprechenden Raum.Auch dort werden Erfahrungen gesammelt und anderen vermittelt.

Sicherlich Autofocus ist wesentlich bequemer als das manuelle fummeln bei den M42 Objektiven,hat aber auch seine Tücken,wenn der Autofocus digital nicht korrekt anspricht.

Ich persönlich benutze ausschließlich bei Peoplefotografie M42 Objektive mit einer Brennweite von 50mm und 58 mm hier ist für mich das "Cosinon 1,7 x 50 mm oder das Helios 44/2-2/58mm das Maß der Dinge mit einem Cropfaktor 1,6 = 80 mm bzw 92,8 mm.

Kombiniert mit einem M42/EOS Adapter mit Chip habe ich mit ihnen farbtreue und knackscharfe Fotos mit einem sehr ruhigen und satten Bokeh ab Blendwert 2.8 bzw 4,0 erzielt.Das von Ihm deskreditierte Objektiv Revuenon habe ich ebenfalls in meiner Sammlung als 1,8x 50 mm Auto Multi Coating,also mit vergüteten Gläsern was den anderen von mir benutzten Gläsern in deren Leistung nicht nachsteht.Es sollte noch eins bedacht werden,in den 60ziger bis ende der 70ziger Jahre beherrschten nicht nur Canon,Nikon,Minolta,Practika etc..den Markt auch andere schon untergegangene Kamerahersteller auch aus sozialistichen Ländern buhlten um die Gunst der Kunden.Heute werden Objektive nicht mehr vom selbigen Kamerahersteller produziert.Wo Canon gelebelt wird muß nicht heißen,dass es aus dem Werk Canon kommt.Gleiches gilt für die anderen führenden Marken.China,Taiwan,Indonesien sind die Produktionsstätten was mitunter zur Streuung und Qualitätsverlusten führt.

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