Ratgeber Teichfilter

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Ein Teich ist mehr als nur ein Loch im Garten!

 


Ein durchdacht geplanter Teich fügt sich harmonisch in das Umfeld ein und bereichert es. Er offenbart dem Betrachter eine unverwechselbare, eigenständige Welt. Die Anforderungen sind stets individuell und die benötigte Technick sollte entsprechend angepasst werden. Doch egal ob Gartenteich, proffesionelle Koi-Zucht, Schwimmteich oder Badeteich - Die Wasserqualität ist entscheidend.
Wir haben hier einmal aufgeschrieben, was es zu wissen gibt, bevor man sich für ein Teichfilterystem entscheidet.

Filterarten:


Vliesfilter

Das Prinzip ist sehr einfach: Ein – wie auch immer geartetes – Gewebe unterbricht den Wasserfluss so dass dieses durch das Gewebe strömen muss. Durch Poren und Härchen werden so Schwebstoffe herausgefiltert.

Wobei „herausgefiltert“ hier das falsche Wort ist. – „Heraus“ ist hier gar nichts, der Schmutz klebt einfach nur im Vlies. Bis das Vlies voll ist, den Abfluss verstopft und die ganze Brühe überläuft.
Wer Lust hat kann das gerne selbst ausprobieren - Ich rate jedoch dagegen zum Einsatz von Trommelfiltern.
Fazit: Vliesfilter verdrecken sehr schnell und haben meist einen hohen Wartungsaufwand.



Endlosbandfilter

Bei einem EndlosbandFilter wird das schmutzige Wasser auf ein schräg auslaufendes Filterband gedrückt.
Die Schmutzpartikel sammeln sich, belegen den Filter an dieser Stelle, der Wasserspiegel steigt.
Auf der darüber liegenden Stelle passiert das gleiche und der Vorgang wiederholt sich so oft, bis der Wasserstand eine voreingestellte Höhe erreicht durch die eine Automatik in Gang gesetzt wird.
Das Band läuft an und wird per „Dusche“ an einer dafür vorgesehenen Stelle gereinigt. So ist der Filter wieder frei und der Wasserspiegel sinkt auf Normalniveau.
 

Trommelfilter

Ein Trommelfilter arbeitet anhand des Selben Grundgedankens, jedoch ist die Technik deutlich ausgereifter und aufgrund reduzierter Grundkomplexität kann die Qualität des Filters deutlich besser kontrolliert werden, Wartungsarbeiten entfallen und die Langlebigkeit steigt (weniger bewegliche Teile, keine Gelenke).

Bei diesem System läuft das Wasser durch eine Trommel welche mit einem Filtermedium bespannt ist. Ist der Filter (nahezu) voll und der Wasserspiegel steigt, wird einfach die Trommel als ganzes gedreht. Der Schmutz (Blätter, Algen, etc) fällt einfach in einen Fangkorb/Fangrohr, welches im oberen Teil der Trommelöffnung angebracht ist. Zusätzlich spülen Düsen den Filter sauber. Hierfür ist kein externer Wasseranschluss nötig, da einfach bereits gereinigtes Wasser angesaugt wird.
 
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