Ratgeber Golfsport: Tipps zum Kauf von Bällen & Golfzubehör

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Ratgeber Golfsport: Tipps zum Kauf von Bällen & Golfzubehör

Auch wenn dem Golfsport gelegentlich immer noch ein wenig der Ruf anhängt, ein elitärer Exklusivsport zu sein, so spiegelt das nicht die Realität wieder. Mehr als 50 Millionen Menschen, so schätzt man, üben den Sport weltweit aus. Und inzwischen ist er in vielen Gegenden auch ein beliebter Freizeitsport geworden. Ein Tag auf dem Golfplatz ist inzwischen genauso erschwinglich, wie das entsprechende Zubehör. Daher benötigt es nicht mehr viel zum Erfolg. Golf ist ein Gedulds- und Geschicklichkeitssport, der auch stets von der Wahl des richtigen Zubehörs lebt. Denn immerhin kann die Wahl des passenden Schlägers hier spielentscheidend sein.

Um stets gerüstet zu sein für eine gute Partie Golf, gibt Ihnen der folgende Ratgeber wertvolle Tipps für und um den Golfsport herum. Lernen Sie alles zur Geschichte des Sportes, seine charismatischen Eigenschaften und was Sie beim Kauf des entsprechenden Zubehörs beachten sollten. Golfschuhe kaufen Sie neben anderen Artikeln bequem bei eBay. 

Herkunft und Geschichte des Golfsports

Wie bei allen langlebigen Sportarten, welche sich über die Jahrhunderte entwickelt haben, ist auch der Ursprung des Golfspiels nicht eindeutig belegbar. Wenngleich im Allgemeinverständnis meist Schottland als Geburtsland des Sportes genannt wird, so gibt es verschiedene andere Theorien über die Herkunft. Von Kontinentaleuropa bis hin zum antiken Ägypten gibt es allerhand Nachweise über Vorgängervarianten des beliebten Sportes. Inwiefern diese Varianten als Ursprünge des Golfsports gesehen werden können, hängt auch viel davon ab, wo man als Historiker die Kriterien ansetzt. Aus vielen dieser ursprünglichen Varianten haben sich nämlich später auch Sportarten wie Hockey, Krocket oder Billard entwickelt.

Als erwiesen gilt allerdings, dass die schottische Spielweise die einzige ist, die heutzutage noch in diese Form praktiziert wird. Es dauerte bis ins 19. Jahrhundert hinein, bis diese auch außerhalb von Großbritannien an Bedeutung gewann. Erste Erwähnungen des schottischen Golfspiels gehen zurück bis ins 15. Jahrhundert und circa hundert Jahre später begann sich der Sport auch bei einer breiten Masse von bürgerlichen Spielern zu etablieren. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden erste professionell gefertigte Golfschläger angefertigt, die später auch exportiert werden. Besonders im jungen Amerika setzte sich der Sport später immer stärker durch.

Im 19. Jahrhundert gründeten sich auch erste Damengolfklubs und generell schossen die Vereine wie Pilze aus dem Boden. Golf war endgültig bei der breiten Masse angekommen und zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogar kurzzeitig olympische Disziplin. In den darauffolgenden Jahren verbesserte sich die Technik spürbar. So wurden neben neuen Griffen und Bällen auch Schläger aus Metall eingeführt, welche eine ganz andere Schlagdynamik entwickeln konnten. Ab 2016 wird Golf wieder olympische Disziplin und profitiert dabei auch vom gestiegenen Masseninteresse am Sport.

Über das faszinierende Spielprinzip

Ein mit Sicherheit wichtiges Erfolgsrezept für das große Interesse am Golfsport ist sein einfaches Spielprinzip. Regeln gibt es dabei recht viele, in erster Linie bestimmen aber Geduld und Geschicklichkeit über den Erfolg. Allgemein geht es darum, mittels Schläger einen Ball in ein Loch zu spielen. Ziel ist es, dies mit möglichst wenig Schlägen zu erreichen. Gespielt wird auf speziellen Golfplätzen, eine Runde besteht aus jeweils 9 bzw. 18 Spielbahnen. Die heutigen Regeln gehen auf Prinzipien aus dem 18. Jahrhundert zurück, sie werden international festgelegt. Zusätzlich gibt es auch festgelegte Vorgaben zur Größe und Beschaffenheit von Schlägern, Bällen und Golfplätzen.

So muss das anvisierte Loch vom Durchmesser her einen Wert von 10,8 cm besitzen, der Ball einen Durchmesser von 42,67 mm. Der Ball wird mittels speziell ausgewählter Schläger über die Golfbahn bewegt. Er wird dabei jeweils von dem Punkt abgespielt, an dem er vorher zum Erliegen gekommen ist. Sollte dies nicht möglich sein, weil der Ball beispielsweise in einen Teich oder Busch geschlagen wurde, dann gibt es spezielle Regeln für die Wiederaufnahme des Spiels.

Am Ende werden die Schläge jedes Spielers bis zum Erreichen des Loches gezählt und als „Score" aufgeschrieben. Jede Spielbahn besitzt dabei ein „Par". Dieser Wert beschreibt die durchschnittliche Anzahl an Schlägen, welche benötigt werden, um den Ball vom Abschlag Richtung Loch zu bringen. Die Anzahl variiert unter den einzelnen Spielbahnen und wird auf nationaler Ebene durch die jeweiligen Golfverbände festgelegt.

Diese Komponenten benötigen Sie zum Golfspiel

Wenngleich der Zugang zum Golfsport nicht an bestimmte Alterskriterien gebunden ist, benötigen Sie eine gewisse Grundausrüstung, um am Spiel teilzunehmen. Diese besteht aus:

Zusätzliche Aspekte, wie Golfschuhe oder Kleidung sind nicht allgemeingültig festgelegt, wenngleich es hier spezielle Kleidungsstücke geben kann. Das hängt allerdings mit den individuellen Ansichten des Golfspielers zusammen bzw. mit den Vorgaben seitens des jeweiligen Golfplatzes.

Die Wahl des richtigen Golfballs ist wichtig

Er ist Dreh- und Angelpunkt des Golfspiels und um sicherzugehen, dass auch alle Spieler die gleiche Chance erhalten, sind die kleinen Spielbälle international genormt. Festgelegt wird dies im Regelwerk. Wie bereits erwähnt, beträgt der Durchmesser rund 42,67 mm, das Gewicht darf bei maximal 45,93 g liegen. Die Oberfläche des Balles ist dabei mit sogenannten „Dimples" versehen. Diese kleinen Dellen, von denen es zwischen 350 und 400 Stück auf jedem Ball gibt, sollen das Flugverhalten des Balles optimieren. Hier gibt es keine regulierten Vorgaben, die Hersteller können selbst über Anzahl und Anordnung der Dimples entscheiden.

Die Schale besteht dabei aus hartem Kunststoff, welcher einen wechselnden Kern umschließt. Klassiker hierbei sind Hartgummikerne, inzwischen gibt es auch verstärkt Mehrschichtkerne aus unterschiedlichen Materialien. Entscheidend für die Kategorisierung ist dabei die Anzahl der Lagen. Diese werden als 2-piece, 3-piece usw. angegeben und auf dem Ball vermerkt. Jeder Spieler kann selbst über seinen Ball entscheiden, meist werden Marke und Typ vor Spielbeginn mitgeteilt.

Die Dimples auf der Oberfläche können den Luftwiderstand um bis zu 50 % reduzieren. Mit dem richtigen Abschlag kann die Geschwindigkeit des Balls um ein Vielfaches gesteigert werden. Dadurch kommt der richtigen Schlagtechnik eine entsprechend gewichtige Rolle zu, welche über den sportlichen Erfolg entscheidet. Gravitation und Aerodynamik bestimmen dadurch die Flugbahn des Balles. Sein elastisches Material trägt ebenfalls dazu bei. Gute Golfspieler erreichen beim Abschlag Geschwindigkeiten von über 200 km/h

Allgemeine Tipps zur Auswahl des Golfballs gibt es kaum. Als Anfänger sollten Sie in erster Linie auf einen günstigen Preis achten und viel testen. Gebrauchte Bälle müssen hierbei keine Schande sein. Beim Testen geht es in erster Linie um das Schlaggefühl. Testen Sie, wie viel Schläge Sie bis zum Grün brauchen. Prüfen Sie dabei zuerst kurze Schläge und anschließend längere. Ihre Schwunggeschwindigkeit ist dabei entscheidend. Nicht immer ist der Ball, der am längsten fliegt auch die beste Wahl für Ihr Spiel. Es dauert daher eine kleine Weile, bevor Sie den richtigen Ball für sich finden werden. Unterhalten Sie sich in jedem Fall auch mit professionellen Golfern.

Diese Formen von Golfschlägern gibt es auf dem Markt

Jede Golfbahn ist anders und jeder Spieler besitzt eine ganz eigene Spielweise. In dieser Grundprämisse liegt der besondere Reiz des Golfspiels. Denn nur mit der Wahl des passenden Schlägers kommen Sie auch schnell und effektiv zum Erfolg. Dabei gilt es, die richtige Auswahl auch im Vorfeld zu tätigen. Bis zu 14 Schläger darf ein Spieler pro Golfrunde mitnehmen. Hauptunterschiede sind neben Bauform und Material die Länge des Schaftes sowie der Loft, also der Neigungswinkel der Schlagfläche, relativ zur vertikalen Schlagfläche. Die Kombination zwischen Schaftlänge und Loft entscheidet dabei über die Flugbahn. Je länger ein Golfschläger ist, umso stärker kann der Ball beschleunigen. Je höher der Loft ist, umso kürzer ist hingegen die Flugbahn.

So gibt es für jeden Anlass auf der Golfbahn den passenden Schläger. Abschläge werden mit dem "Holz" durchgeführt, weil diese am längsten sind und auch den größten Schlägerkopf besitzen. Danach kommen meist die "Eisen" zum Einsatz. Diese sind mit Sicherheit die flexibelsten Schläger und werden am häufigsten eingesetzt. Sie ermöglichen auch besonders flexible Schläge. Rund ums Grün benutzt man die "Werges", welche wesentlich mehr Loft besitzen. Für das eigentliche Einlochen wird dann zum sehr flachen "Putter" gegriffen. Mit ihm rollt der Ball über das Grün und fliegt nicht wie bei den anderen Typen.

Das richtige Fitting - was sollten Einsteiger beachten?

Wie bei der Wahl des Balles ist auch die Auswahl der richtigen Schläger entscheidend. Das sogenannte „Fitting" ist ein wichtiger Bestandteil jedes Sporteinsteigers. Der Schläger muss dabei in erster Linie zu Ihren Körpermaßen passen. Dadurch, dass die Schlägermaße heutzutage statistisch ausgewertet werden, dürften Sie im Fachgeschäft relativ schnell ein Einstiegsmodell für Ihre Größe finden. Um aber bestmögliche Ergebnisse längerfristig zu erzielen, ist ein richtiges Golfschlägerfitting unabdingbar. 

Beim statischen Fitting wird meist der Abstand zwischen Handgelenk und Fußboden als Bestimmungsmerkmal gewählt. Die Länge der Finger bestimmt dabei auch die Griffdicke. Dynamisches Fitting hingegen ist wesentlich genauer und misst das aktive Spiel jedes Golfers. Dafür wird häufig ein spezieller Golfsimulator genutzt. Hierbei werden die eigene Beweglichkeit, Körperhaltung, Schwunggeschwindigkeit und -ebene sowie die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes gemessen. Durch eine spezielle Matte wird dabei der Lie-Winkel gemessen, um dabei die bestmögliche Haltung des Spielers zu erreichen.

Fitting ist dabei keine einmalige Sache, sondern sollte regelmäßig betrieben werden, auch um die eigene Spielleistung zu optimieren. Anfänger sollten ebenfalls nicht zögern und sich beraten lassen. Schlechte Beratung bei der Golfschlägerwahl kann schnell zur Frustration führen, wenn sich der Erfolg beim Spielen nicht einstellen will.

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