Ratgeber Golf-Trolley: So senken Sie Ihr Handicap

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Golf ist längst nicht mehr der exklusive Sport der Reichen. Viele Menschen haben Golf für sich entdeckt und halten sich damit fit für den Alltag. Wer seine Kräfte jedoch nicht mit dem Schleppen der Ausrüstung vergeuden will, schafft sich einen Golf-Trolley an. Damit lässt sich das Golfbag bequem über den Platz transportieren. Bei eBay können Sie übrigens neben dem passenden Golf-Trolley auch Golfbekleidung günstig kaufen. 
Ratgeber Golf-Trolley: So senken Sie Ihr Handicap

Was Sie beim Kauf von Golf-Trolleys beachten sollten

Eine volle Golftasche wiegt locker 20 Kilogramm und bei einem Platz mit 18 Löchern müssen nicht nur Anfänger oft bis zu 10 Kilometer laufen. Ein Golf-Trolley ist daher sinnvoll. Welcher Golf-Caddy oder Golf-Wagen für Sie richtig ist, hängt nicht nur von Ihrer persönlichen Fitness ab:

  • Je häufiger Sie spielen, desto komfortabler sollte der Trolley sein.
  • Zweirädrige Trolleys sind preisgünstiger, in hügeligem Gelände aber unpraktisch.
  • Wenn Sie den Trolley im Auto transportieren müssen, sollte er leicht zu falten sein.

Die bequeme Variante: Elektro-Trolleys

Ursprünglich für ältere Golfer entwickelt, liegen motorisierte Trolleys inzwischen voll im Trend. Elektro-Trolleys heißen übrigens auch Elektro-Caddys oder Elektro-Golfwagen.
Ein Elektro-Trolley bietet sich an, wenn Sie häufig auf hügeligen Plätzen spielen, Ihre Kräfte schonen wollen oder einfach Wert auf Komfort legen.

  • Am günstigsten sind Kunststoff-Trolleys, die allerdings auch keine lange Lebensdauer haben.
  • Modelle aus Stahl sind wesentlich haltbarer, aber auch schwerer.
  • Trolleys aus Edelstahl oder Titan sind zwar kostenintensiver, halten jedoch länger und sind sehr leicht.

Je geringer das Gewicht, desto höher ist die Reichweite eines Elektro-Trolleys. Die Batterie allein wiegt schon schwer und entscheidet so in doppelter Hinsicht, wie weit der Wagen fährt. In Sachen Zuverlässigkeit gilt daher: Leichteren Modellen geht seltener auf halber Strecke der Saft aus.

Gut zu wissen: Stellen Sie den Elektro-Trolleys immer aus, wenn Sie nicht damit in Bewegung sind. Das spart nicht nur Energie, sondern ist auch sicherer. So kann sich der Trolley nicht selbständig machen und keinen Schaden verursachen.


Kraftpakete: die richtigen Batterien

Lange wurden Elektro-Trolleys ausschließlich mit klobigen Blei-Gel-Akkus angeboten. Inzwischen sind Li-Ion-Batterien auf dem Vormarsch. Sie sind kompakter, leichter, haben eine längere Lebensdauer und eine höhere Reichweite.

So haben Sie länger etwas von Ihren Akkus:

  • Neue Akkus unbedingt vor dem ersten Gebrauch 24 Stunden laden, selbst wenn die Ladeanzeige signalisiert, dass der Akku voll ist.
  • Nach jedem Spiel die Batterie wieder aufladen, auch wenn sie noch nicht leer ist.
  • Lassen Sie die Batterie nicht längere Zeit im Ladegerät, wenn dies ausgeschaltet ist.
  • Verstauen Sie die vollständig geladene Batterie sicher. Ideal ist eine Temperatur zwischen 10 und 30 Grad. Stellen Sie sicher, dass kein Metall an die Pole kommt.
  • Laden Sie die Batterie mindestens alle drei Monate.

Mit dem Dreirad auf den Rasen: Push-Pull-Trolleys

Push-Pull-Trolleys ähneln Elektro-Trolleys im Aussehen, haben aber keinen Motor. Normalerweise werden sie geschoben, können aber auch gezogen werden. Vor allem bergauf ist dies eine bewährte Technik. In der Regel verfügen Push-Pull-Trolleys über drei Räder, weshalb man sie auch Dreirad-Trolleys nennt. Doch auch vierrädrige Varianten sieht man des Öfteren auf dem Golfrasen.
Push-Pull-Trolleys sind bequem in der Handhabung und empfehlen sich vor allem für hügelige Plätze.

Tipp: Achten Sie auf gute Bremsen. Mindestens zwei Räder sollten sich feststellen lassen. Sonst könnte sich Ihr Trolley am Hang selbstständig machten.


Der Klassiker: Pull-Trolleys

Den Pull-Trolley zieht der Golfer hinter sich her. Anstelle eines dritten Rades hat dieses Modell eine Stütze, sodass der Trolley aufrecht stehen kann.
Pull-Trolleys bezeichnet man auch als 2-Rad-Trolleys. Sie eignen sich aufgrund Ihrer Funktionsweise vor allem für ebene Plätze.

Tipp: Wenn Sie nur selten spielen, ist diese preisgünstige Trolley-Variante eine gute Wahl.


Pimp my Trolley: sinnvolles Zubehör

Fast jeder Trolley hat eine Halterung für die Scorecard, auf der Sie Ihre Schläge notieren. Ebenfalls sinnvoll ist die Halterung für einen Golfschirm, der Sie vor Sonne und Regen schützt. An heißen Tagen ist ein Getränkehalter praktisch.
Tipp: Wer sich für ein größeres Modell entscheidet, kann mitunter einen Sitz daran befestigen.


Es geht auch anders: Golfen ohne Trolley

Golfer, die sich fit genug fühlen und auch den Schlägertransport als Sport betrachten, greifen zur Golftasche. Praktisch Veranlagte verstauen Ihre Ausrüstung in einer Standbag. Durch die ausklappbare Stütze stehen die Schläger darin aufrecht und lassen sich leichter entnehmen und wieder einpacken.
Tipp: Achten Sie beim Kauf einer Golftasche auf ein möglichst geringes Eigengewicht. Später auf dem Rasen werden Sie froh sein.

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