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RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele – welches Genre ist für welche Spieleplattform geeignet?

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RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele – welches Genre ist für welche Spieleplattform geeignet?
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RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele – welches Genre ist für welche Spieleplattform geeignet?

Viele Genres beherrschen den Computer- und Videospielemarkt. Wenn Sie ein Spiel kaufen, dann hängt Ihre Wahl natürlich von Ihren Vorlieben ab. Allerdings haben sich Computer- und Videospiele in unterschiedliche Richtungen entwickelt, sodass es Spielgenres gibt, die eher für den PC oder Mac geeignet sind, und andere, die Sie besser auf der Konsole spielen können. Eine pauschale Aussage darüber, wo welches Genre besser aufgehoben ist, lässt sich allerdings nicht treffen. Viele Spieletitel erscheinen zudem plattformübergreifend und sind vor dem Fernseher genauso gut wie am Computer. Im folgenden Ratgeber wird eine Einteilung und Definition der Spielgenres unternommen. Außerdem erfahren Sie, welche Genres in der Regel besser auf der Konsole und welche besser auf dem PC aufgehoben sind. 

RPGs, Simulatoren, Shooter, Sportspiele und mehr – eine Einteilung

Grundsätzlich geht man von fünf Hauptgenres aus, in denen sich viele Untergenres finden lassen. Diese Hauptgenres sind Action- und Abenteuerspiele, genauso wie Strategiespiele und Simulationen. Das letzte Hauptgenre wird unter dem Begriff Sonstiges zusammengefasst. Diese Einteilung basiert auf der Feststellung, dass die Spiele unterschiedliche Gewichtungen an bestimmten Spielelementen besitzen.

Abenteuerspiele 

So finden Sie im Obergenre Abenteuerspiele alle Titel, deren Schwerpunkt das Bestehen eines Abenteuers ist. Hierbei hat die erzählte Geschichte eine besondere Bedeutung. Zu diesem Genre gehören beispielsweise RPGs, Action-Adventure oder Survival Horror.

Actionspiele

Im Hauptgenre Actionspiele ist der Schwerpunkt die Aktion, das heißt, das meist permanente Ausführen bestimmter Tastatur- bzw. Joystickbefehle. Die Geschichte, die dabei ebenfalls erzählt wird, ist meist kaum von Bedeutung. Hier finden Sie Spiele wie Ego-Shooter, Jump 'n' Runs oder Tanz- und Geschicklichkeitsspiele.

Strategiespiele

In Strategiespielen ist taktisch kluges und vorausschauendes Vorgehen gefragt. In vielen Elementen erinnern Strategiespiele an Brettspiele wie Schach oder Dame. Beliebte Subgenres sind Aufbaustrategie- und Echtzeitstrategiespiele. Auch Wirtschaftssimulation können dazugehören.

Simulationen

Das Hauptgenre Simulationen fasst alle Spiele zusammen, bei denen möglichst realistisch versucht wird, Vorgänge nachzuahmen, sprich zu simulieren. Hier finden Sie die beliebten Flugsimulatoren genauso wie Rennsimulatoren, Sportsimulationen und auch Wirtschaftssimulationen. Ebenfalls hierzu zählen Lebenssimulatoren wie beispielsweise das sehr beliebte „Sims".

Sonstige 

Zu den Spielen, die man gemein hin unter Sonstige zusammenfasst, gehören etwa Puzzle-Spiele, Lernspiele oder Wimmelbildspiele.

RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele – Probleme bei der Genre-Einteilung

Sicherlich ist Ihnen aufgefallen, dass Wirtschaftssimulationen zu den Simulationen und auch zu den Strategiespielen gerechnet werden können. Bei vielen anderen Subgenres ist das ebenfalls der Fall, dass die Grenzen zwischen den Hauptgenres fließend sind. So kann ein Sportspiel eher einer Simulation gleichen, während bei einem anderen Sporttitel der Anteil an Action so hoch ist, dass es wohl eher als Actionspiel angesehen wird. Auch bemühen sich viele Spielehersteller, die Grenzen zwischen den Genres aufzuheben. Spiele können beispielsweise actionorientiert gespielt werden oder Sie können strategisch vorgehen. Außerdem sind Spieleentwickler daran interessiert, neue Verbindungen zwischen den Genres zu schaffen, damit Sie als Spieler immer wieder überrascht werden und beim Spielen keine Langeweile aufkommt.

Blick in die Geschichte – wo RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele herkommen

Mit der Firma Atari zogen in den 1970er-Jahren die ersten Videospielkonsolen in die heimischen Wohnzimmer ein. In den 1980er-Jahren folgten die japanischen Unternehmen Nintendo und Sega. Aber auch der Computer wurde immer mehr zum „Spielplatz". Einer der erfolgreichsten Computer in spielerischer Hinsicht war zu dieser Zeit der Commodore. Auf einem damals üblichen Personal Computer mit IBM-Architektur war das Spielen nur mäßig möglich, da Grafik und Sound bei Weitem nicht mit den Videospielkonsolen bzw. den Fähigkeiten des Commodore mithalten konnten. Erst die Verbreitung von Sound- und Grafikkarten sorgte dafür, dass man den PC als Spielcomputer nutzen konnte. Auf den Konsolen wurden vor allem Titel gespielt, die einen hohen Actionanteil hatten, denn komplexe Geschichten auf dem geringen Speicher der Spielmodule unterzubringen war schwierig. Auf dem Computer stand mehr Speicherplatz zur Verfügung und hier wurden speicherintensive Games wie Rollenspiele und Adventures beliebt. Auch Simulationen fanden auf dem PC eher Einzug als auf der Konsole, da der PC die komplexen Berechnungen der Simulation besser durchführen konnte als die nicht sehr rechenfreudigen Konsolen. Die Grafik war bei vielen Titeln für den PC eher dürftig und der Sound wirkte teilweise spartanisch. Als Faustregel galt bis in die 1990er-Jahre, dass bunte, laute und schnelle Spiele, die man ohne viel Zeitaufwand spielen konnte, für Videospielkonsolen veröffentlicht wurden. Anspruchsvollere Titel, die einen höheren Zeitaufwand und eine Einarbeitung benötigten, erschienen auf dem PC. Natürlich gab es dabei auch Ausnahmen bzw. kamen einzelne Titel auf PC wie Konsole heraus.

Mit dem Ego-Shooter stiegen die Ansprüche an die Konsolen

Als in den 1990er-Jahren die ersten Ego-Shooter in 3-D erschienen und ein großes Publikum begeisterten, änderte sich der Markt. Die Anforderungen an die Hardware wuchsen und die „alten" Konsolensysteme konnten nicht mehr mithalten. Der PC ließ sich aufgrund seiner modularen Bauweise leichter aufrüsten und das erste Mal konnte nur mit dem PC ein reines Action-Genre – der Ego-Shooter – gespielt werden. Später kamen durch Systeme wie Sega Saturn, die Playstation von Sony oder das Nintendo 64 auch 3-D-fähige Konsolen auf den Markt und holten Marktanteile von den PC-Spielen zurück. Auch wurden für die Konsolen viele vorher in 2-D etablierte Genres dreidimensional belebt. Dazu gehörten 3-D-Jump 'n' Runs oder 3-D-Beat 'em ups.

Heute haben die Videospielkonsolen fast die gleiche Rechenkapazität wie aktuelle Computer und die Grafik- und Soundfähigkeiten sind ähnlich. Aus diesem Grund gibt es kaum Genres, die nur für den PC oder nur für die Konsole erhältlich sind. Natürlich können PCs immer noch leichter aufgerüstet und ergänzt werden, sodass sehr rechenintensive Spiele eine bessere „Figur" machen. Die Videospielversionen von diesen Games haben meist eine weniger hochdefinierte Grafik als die Version für den High-End-Game-PC. Obwohl mehr oder weniger alle Genres systemübergreifend zu finden sind, gibt es dennoch einige typische PC- und Videospiele.

Typisch Computer, typisch Konsole – wo RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele hingehören

Suchen Sie für sich oder Ihre Kinder typische Konsolentitel, dann ist das Genre Jump 'n' Run der wohl beste Vertreter dafür. Mario und Sonic zum Hüpfen und Rennen zu bringen, macht am meisten auf dem auf dem heimischen Fernseher oder dem Handheld Spaß. Auch Tanzspiele oder Spiele, die mittels Bewegungssteuerung bedient werden, sind fast ausschließlich für die Spielkonsole erhältlich. Hierfür ist meist spezielles Zubehör erhältlich, das es nur für die Konsole gibt. Im Gegensatz dazu werden Sie kaum Landwirtschafts-, LKW- oder Polizeisimulatoren für die Konsole finden. Auch komplexe Strategiespiele und Rollenspiele sind eher etwas für den typischen PC-Spieler. Darüber hinaus sind Spiele, die in das Obergenre „Sonstige" fallen, meist nur auf dem PC zu finden wie Wimmelbild- oder Lernspiele. Es gibt außerdem einige Firmen, die bestimmte Titel nur für die Konsole veröffentlichen. Beispielsweise sind fast alle Teile der „Final Fantasy"-Reihe nur für das Nintendo und später die Playstation erschienen. Auch Nintendos Maskottchen Mario konnte nur in wenigen Versionen – meist Klonen der Original-Videospiele – seinen Weg auf den PC finden.

Kleiner Ratgeber – auf welchem System sich RPGs, Simulatoren, Shooter und Sportspiele am besten spielen lassen

Sind Sie oder Ihre Kinder ein Freund des Hauptgenres Abenteuerspiel, dann sind Sie mit einem PC auf der sicheren Seite. Unzählige Rollenspiele, Action-Adventures, RPGs und natürlich die beliebten MMORPG warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Auch Simulatoren und viele Sportspiele sind für den PC zu finden. Kurzweiliges Vergnügen bescheren Puzzle-Spiele und andere Mini-Games. Ebenso sind Strategiespiele im Bereich der PC-Spiele sehr verbreitet. Am wichtigsten und am aufwendigsten produziert sind aber die Spiele für den Bereich der Ego-Shooter. Auf keiner Konsole können Sie eine derart breite Auswahl an Spielen dieses Genres finden. Natürlich muss der Computer für ein flüssiges Spiel eine entsprechend hochwertige Hardware besitzen. Leider machen die Systemanforderungen der Software fast jährlich neue Grafikkarten erforderlich, zumindest wenn Ihr System immer die neuesten Effekte darstellen soll. Vorteilhaft an Computerspielen ist weiterhin, dass hier der Konkurrenzdruck so stark ist, dass die Spieletitel meist wenige Monate nach der Veröffentlichung 30 bis 50 Prozent im Preis gefallen sind. Damit sind sie in der Regel billiger als die gleich alten Titel für die Konsole.

Je mehr Action, umso mehr Konsole

Konsolenspiele sind fast immer actionlastiger als PC-Spiele. Kampfspiele, Weltraumshooter und Ähnliches gibt es hier genauso wie Tanzspiele und Casualgames. Gerade der letztgenannte Bereich ist durch Systeme wie Nintendo Wii bzw. Wii U oder das Kinect-System für die X-Box zu einem der umsatzstärksten in der Branche geworden. Aber natürlich gibt es auch die erfolgreichen Ego-Shooter für die Konsole. Wobei hier die Titel an die Hardware angepasst werden, sodass hier die Notwendigkeit der permanenten Hardwareaufrüstung nicht vorkommt – zumal dies bei einer Konsole auch gar nicht möglich ist. Im Gegensatz zu Computerspielen sind RPGs, Simulatoren, Shooter oder Sportspiele für die Konsole meist teurer als die gleichen Titel für den PC, auch verfällt ihr Preis nicht so schnell. Darüber hinaus gibt es viele Titel nur für bestimmte Konsolen bestimmter Hersteller. Wenn Sie sich also an den Abenteuern des Klempners Mario oder von Link aus der „Zelda"-Reihe erfreuen wollen, dann müssen Sie zwangsläufig eine Konsole von Nintendo kaufen. Die aktuellen Titel der „Metal Gear Solid"-Reihe sind wiederum nur für die Konsolen von Sony erhältlich. Microsoft punktet hingegen mit anderen Spielen wie etwa seiner „Halo"-Serie, wobei Sie diese Titel nicht nur für die X-Box bekommen können, sondern auch für den PC.

Konsolen für Kinder und Erwachsene

Beachten Sie bei der Wahl Ihres Konsolensystems, dass diese unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. So sind die Nintendo-Konsolen eher für Kinder und Menschen geeignet, die gern in der Gruppe spielen. Die Konsolen von Sony und Microsoft wenden sich mit ihren Titeln vorwiegend an Jugendliche und Erwachsene, die sehr herausfordernde Games mögen. Auch sind hier viele Spiele nicht kindgerecht.

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