RC-Modellbau ( Die unendliche Geschichte......)

Aufrufe 47 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Eine Geschichte fängt bekanntlicherweise so an: Es war einmal. .....

Beim RC-Modellbau ist die erste Frage: Womit fang ich an. Ein Elektroauto, ein Verbrennerauto, ein Fertigmodell (Ready-to-Run: Fertiges Modell mit Fernbedienung). Dieses gibt es für beide Varianten. Ich persönlich bin der Auffassung, dass für jemanden, der komplett neu in diese Szene einsteigen möchte, wohl gut dran tut, erst einmal mit einem (RTR-Elektroauto) anzufangen, um damit seine ersten Fahrversuche zu starten. Es sollte auch nicht allzu teuer sein, da man als Neuling noch nicht das Feeling für solche Fahrzeuge in die Wiege gelegt bekommen hat und es zu einigen anfänglichen Blessuren am Fahrzeug kommen könnte. Diese ersten Fahrversuche werden meistens vor der Haustür oder auf einem Parkplatz gestartet. Das schöne bei den Elektromodellen ist: Sie sind leise (stören keinen Nachbarn), sind relativ pflegeleicht (Akku rein, Fernbedienung eingeschaltet, Modell eingeschaltet) und schon kann es los gehen, wenn da nicht noch Folgendes wäre: Mehrere haben die gleiche Idee wie Ihr und man kommt sich gewollt oder ungewollt plötzlich in die Quere. Woran liegt's? Unwissenheit darüber, dass man evtl. die selben Sender- und Empfängerquarze in seinem Modell verbaut hat und man plötzlich nicht nur sein eigenes Fahrzeug, sondern auch das von dem anderen vor den Baum oder die Wand fährt.

Für die Hartgesottenen unter Euch ist auch für diese ersten Fahrversuche ein Ready-to-Run-Verbrennermodell angesagt. Es ist um einiges kostspieliger als ein Elektrofahrzeug. Man braucht sehr viel Zubehör, als da wäre: der Sprit, den man in Modellbaugeschäften nur gegen Vorlage seines Personalausweises erhält, eine Glühkerze, einen Glühkerzenstecker usw. usw. Bei einem Verbrenner hat man außerdem folgende Nachteile: sie sind laut und sie stinken (sehr zum Ärger der Nachbarn, deshalb sollte man diese nicht direkt vor der Haustüre fahren, sondern auf einem Parkplatz oder eine dafür freigegebene Strecke), die Motoren werden sehr heiß (Verbrennungsgefahr an den Fingern) usw. usw.

So, jetzt zur wichtigsten aller Fragen: Nachdem ich mich ein wenig schlau gemacht habe, möchte ich jetzt ein Modell haben, mit dem ich auf der Straße fahre (einen Glattbahner) oder möchte ich lieber ins Gelände, ein paar Kühe ärgern oder Frösche vor mir hertreiben (bitte nicht wörtlich nehmen, war ein Gag), dann entscheide ich mich für einen Buggy. Beides gibt es als Bausatz oder als Fertigmodell.

Eine letzte persönliche Anmerkung meinerseits wäre: Da ich dieses Hobby schon über 15 Jahre betreibe und mit einem Elektrofahrzeug angefangen habe, dann irgendwann einmal auf einen Verbrenner umgestiegen bin, kann ich nur Folgendes sagen: Heute muss für mich persönlich Modellbau und -sport laut sein und stinken. 

Das Ende dieses Ratgebers lautet: Ihr habt die freie Wahl. Zu Risiken und Nebenwirkungen könnt Ihr nicht Euren Arzt oder Apotheker befragen, nur Euren Geldbeutel, der arg strapaziert wird, wenn man dieses Hobby betreiben möchte.

Viel Spaß beim RC-Modellbau wünscht Euch 9884detlef 

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden