RAUCHMELDERPFLICHT IN KÄRNTEN!

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Laut neuem Baurecht (vom 19.7.2012) sind mit 1. Oktober in allen Neubauten Rauchwarnmelder anzubringen, und zwar in jedem Aufenthaltsraum, außer in der Küche sowie im Flur.
 
Bis 30. Juni 2013 müssen auch bestehende Wohnungen entsprechend ausgerüstet sein.

Bei einem Wohnungsbrand sind nicht nur die Flammen lebensbedrohend, sondern vor allem der giftige Brandrauch, der sich blitzschnell in den Räumen ausbreitet.
Rauchwarnmelder können in diesem Falle zu Lebensrettern werden. Der laute Alarm warnt bereits im Entstehungsstadium des Brandes vor der drohenden Gefahr, ermöglicht eine rasche Flucht und die Bekämpfung des Brandes. Diese Warnfunktion ist vor allem in der Nacht von größter Bedeutung.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss in jedem Aufenthaltsraum (Wohnraum) sowie im Fluchtweg (Flur) ein Rauchwarnmelder an der Decke angebracht werden. Ausgenommen sind die Küche (hier würden zu oft Fehlalarme entstehen), Abstellräume und Sanitärräume.
In Wohnküchen (kombinierte, offene Küche mit Wohnzimmer) ist aber ein Rauchwarnmelder zu montieren – im Wohnbereich, möglichst weit entfernt vom Kochbereich.

Wichtige Kriterien, die man beim Kauf eines  Rauchmelders beachten soll:

    Prüfzeichen: Hinweis, dass der Rauchmelder den erforderlichen Normen entspricht (ÖNORM EN 14604)
    Rauchwarnmelder sind regelmäßig auf Ihre Funktion zu überprüfen. Achten Sie daher auf möglichst lange Prüfintervalle.
    Ausstattung mit einem leicht bedienbaren Testknopf, der jederzeit eine einfache Funktionsprüfung ermöglicht
    Warnfunktion, sobald ein Batteriewechsel nötig ist
    Einfache Montagemöglichkeit und Gebrauchsanleitung
    Lange Lebensdauer (Garantie)
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden