Qualität und Fahrspaß – was Ihnen günstige Rennbahnen-Komplettsets von Carrera bieten

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Qualität und Fahrspaß – was Ihnen günstige Rennbahnen-Komplettsets von Carrera bieten

Sie ist Kult, und das schon seit vielen Jahren – die Carrerabahn. Stundenlange Rennfahrten, Überholmanöver, Unfälle und Loopings. Die Faszination an den elektrisch betriebenen Rennbahnen hat auch im Zeitalter der Digitalen Revolution und der Computerspiele nicht abgenommen, im Gegenteil. Die Autorennbahn ist quasi schon zum Synonym für diese Art der Rennbahnspielzeuge geworden. Dabei wird sie nicht nur mehr von Kindern genutzt. Auch „große“ Kinder finden an der Carrerabahn gefallen und werden vom Hersteller explizit als Zielgruppe angesprochen.

Dieser Sachverhalt hat natürlich einen Grund, den man in der Historie finden kann. Die Carrerabahn ist schon ein „altes“ Spielzeug. Die Rennbahnen werden schon seit Anfang der 1960er Jahre hergestellt. Das macht deutlich, dass bereits Generationen von Kindern, die jetzt erwachsen sind, mit der Rennbahn spielten. So mancher Vater schenkt seinem Sohn heutzutage eine neue Carrerabahn, um damit selbst spielen zu können, denn – zum Spielen gehören immer mindestens zwei.

Der folgende Ratgeber wird Ihnen einen kleinen Überblick geben zum Thema Rennbahnen von Carrera. Welche Systeme gibt es? Welche Komponenten machen eine Autorennbahn von Carrera aus? Was sollte man beim Kauf beachten? Was besitzen günstige Komplett-Sets für Vorteile? Diese und weitere Fragen wird Ihnen der Ratgeber beantworten. So sollten Sie am Ende mit einem ausreichenden Wissen ausgestattet sein, um selbst auf die Suche nach der für Sie passenden Carrera zu gehen.

Carrera – seit 50 Jahren in den Kinderzimmern zuhause

Am Anfang ist es sinnvoll, einen kurzen Blick auf die Geschichte der Carrera-Autorennbahn zu werfen. Anfang der 1960er Jahre nämlich ging Hermann Neuhierl – Spielzeughersteller aus Fürth – auf eine Auslandreise. Von dort brachte er die Idee der schlitzgeführten (slot) und strombetriebenen Rennbahn für Modellautos mit nach Hause. Er schaffte es, mit der „Carrera“-Autorennbahn ein unverwechselbares System zu konstruieren, etwa indem er der Bahn einen dritten Stromleiter hinzufügte. Dies eröffnete eine ganze neue Welt an Spielmöglichkeiten und unterschied sein Produkt von der Konkurrenz.

Der Name „Carrera“ hatte sich dabei von Autohersteller Porsche abgeleitet. Dieser versieht bis heute einige seiner sportlichen Modelle ebenso mit dem Namen „Carrera“, ein mexikanisch/spanischer Begriff für „Rennen“. Ursprünglich stellte Neuhierl Autorennbahnen im Maßstab 1:32 (Carrera Universal) und 1:24 (Carrera 124) her. In den 1970er Jahren kamen noch einige andere Systeme hinzu. Dies war das System Carrera 160 in einem Maßstab von 1:60 sowie die spurenunabhängigen Bahnen Servo 132, Servo 160 und Servo 140 (die Nummer bezeichnen jeweils dien Maßstab).

In den 1980er Jahren ging das Interesse an Autorennbahnen zurück, was die Firma in finanzielle Schwierigkeiten brachte. Die Folge war Konkurs und die Übernahme der Firma durch Kurt Hesse. Hesse rationalisierte in der Folgezeit das Rennbahnangebot von Carrera. Die Produktion von Carrera Universal und Carrera 124 wurde ganz eingestellt, auch Carrera 160 und die spurungebundenen Bahnen wurden nach und nach aufgegeben. Stattdessen sorgte man mit „Carrera Profi“ für Ersatz auf diesem Gebiet.

Seit Ende der 1980er Jahre wurden die Rennbahnen des Maßstabs 1:24 unter dem Namen „Carrera Exclusiv“ vertrieben. Der kinderzimmerfreundliche Maßstab 1:32 wird seit 1998 in Form des Systems „Carrera Evolution“ weitergeführt. Der Unterschied zum alten System liegt dabei im sogenannten „2-Leitersystem“, das beispielsweise das unabhängige Fahren von zwei Autos auf derselben Spur nicht mehr möglich macht.

1999 wurde das Unternehmen abermals übernommen (durch den österreichischen Spielwarenimporteur Stadlbauer) und befindet sich seitdem wieder auf Erfolgskurs. 2001 wurde die Produktfamilie durch die Autorennbahn „Carrera GO!“ im Maßstab 1:43 erweitert. Die Bahn ist durch den geringen Maßstab sehr platzsparend. In den folgenden Jahren wurden einige weitere Systeme vorgestellt, die nunmehr digital funktionieren.

Welche Carrera-Systeme gibt es?

Besieht man die Geschichte der Carrerabahn, so erkennt man seit ihrem erstmaligen Erscheinen insgesamt 15 verschiedene Systeme, die, je nach Maßstab und Auslegung untereinander kompatibel sind. Darunter befinden sich auch einige exotische Bahnen, die bei Sammlern heutzutage sehr begehrt sind. Ein Beispiel ist hier die etwa „Carrera Transpo“ (zwischen 1970 und 1974), auf der Nutzfahrzeuge, Lkws und Gabelstapler fuhren. Aber auch die „Carrera Jet“ (1969 bis 1971), ein Flugspielsystem mit dreidimensionalen Ausbaumöglichkeiten der Flugstrecken, ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Heute allerdings sind fünf Systeme aktuell.

  • Carrera GO!, das System ist vor allen Dingen zum Einstieg gedacht.
  • Carrera Digital 143 ist ebenfalls ein Einsteigersystem, allerdings auf digitaler Basis.
  • Carrera Evolution ist das analoge Einsteigersystem für die Maßstäbe 1:32 und 1:24
  • Carrera Digital 132als digitale Variante von Carrera Exclusiv im Maßstab 1:32.
  • Carrera Digital 124als digitale Variante von Carrera Exclusiv im Maßstab 1:24.

Auf die Frage, welches das bessere System ist, analog oder digital, gibt es keine eindeutige Antwort. Die aktuellen analogen Systeme Carrera GO! und Evolution können auf jeder Fahrspur ein Fahrzeug führen. Vorteil: Auf den analogen Systemen können Sie auch Fahrzeuge anderer Hersteller fahren lassen. Die Erweiterbarkeit dieser Systeme ist für bis zu 8 Spuren gegeben. Wenn Sie planen, auf ein digitales System umzusteigen, stellt auch dies kein Problem dar. Man kann die analogen Systeme ganz einfach aufrüsten. Man braucht nur eine neue Anschlussschiene, eine neue Stromversorgung und die entsprechenden Regler.

Die digitalen Systeme wiederum ermöglichen den Einsatz zwischen drei und sechs Autos auf zwei Fahrspuren. Durch digitale Bauteile in Fahrzeugen und Reglern ist beispielsweise das Überholen auf Knopfdruck an bestimmten Punkten möglich. Weiterhin können Tanksimulationen hinzugeschaltet werden. Weiteres Zubehör ist möglich. Zwar können auf den digitalen Systemen keine carrera-fremden Fahrzeuge eingesetzt werden, immerhin ist aber die Kompatibilität zwischen den digitalen Systemen gewährleistet.

Tipps und Hinweise zur Autorennbahnen von Carrera

„Carrera GO!“ ist das beliebte Einsteigermodell der Autorennbahnmarke. Hierfür sind kostengünstige Einsteigersets mit einer rudimentären Basisausstattung an Strecken und Autos vorhanden. Dennoch verfügt GO! über viele Möglichkeiten der Erweiterung. Hier sind beispielsweise Loopings zu nennen, oder Flyover und viele andere Features. Jedoch sollte man als blutiger Anfänger nicht direkt die neue Bahn mit allen Attraktionen ausbauen. Flyover und Loopings erfordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit. Außerdem können nicht alle Attraktionen mit allen Autos gefahren werden. Das kann zu Enttäuschungen führen. Daher sollte gerade bei jungen Fahrern die Streckenführung und die Fahrzeuge zunächst sehr einfach gehalten sein.

Insofern ist zunächst eine Bahn ohne Loopings und Flyovers zu empfehlen. Einfachheit sollte in diesem Zusammenhang auch bei den Fahrzeugen herrschen. Am besten steuern lassen sich die Formel-1-Boliden. Ist man schon etwas erfahrener oder besitzt eine gute Feinmotorik, lassen sich auch Strecken mit Sonderschienen gut befahren. Ein Beispiel in diesen Bereich sind etwa GO!-Sets, die Rally-Schienen beinhalten. Diese müssen sehr langsam durchfahren werden, damit das Auto nicht entgleisen kann. Voraussetzung hierbei: Es sollte ein gewisser Reiz auch für kleine Streckenherausforderungen vorhanden sein.

Mit günstigen Startersets lässt sich Geld sparen

Steht man vor dem Carrera-Regal in der Spielzeugabteilung, ist man von der Vielzahl der verschiedenen Varianten zunächst einmal erschrocken. Das kann auch den Preis betreffen, denn schließlich sind komplexe Rennbahnsets nicht ganz billig. Das denkt man jedenfalls. Sollte man bereits zu den etwas Erfahreneren gehören und gleich eine größere Rennbahn mit mehreren Autos planen, lohnt es sich, in Startersets zu investieren.

Hier kann man beispielsweise gleich zwei oder drei Sets kaufen. Diese Strategie ist in jedem Fall billiger, als die Bahnbestandteile Schienen, Autos, Trafo und Handregler einzeln zu kaufen. Je nachdem, um welches System und welche Variante es sich handelt, fangen Carerra Startersets bereits bei knapp über fünfzig Euro an. Dank der unterschiedlichen Starterset-Konfigurationen lassen sich so schon komplexere und aufregendere Rennpisten zusammenbauen.

Tuning-Tipps für mehr Fahrspaß

Gehören Sie schon zu den alten Hasen im Renn-Business, kennen Sie das schon. Wer mehr Fahrspaß und Herausforderung benötigt, entfernt einfach die Magneten von den Autos. Diese sollen dafür sorgen, dass die Chassis auf den Stromführungsschienen bleiben. Bis zu einem gewissen Tempo muss man also mit keinerlei Unfall rechnen. Wer hingegen mehr „realistisches“ Fahrgefühl benötigt, kann den Magneten durch ein Auswuchtgewicht ersetzen. Je nachdem, wie viel Gewicht Sie anhängen, besitzt dies Einfluss auf die Kurvengeschwindigkeit, die allgemeine Beschleunigung und auf den Bremsweg.

Wenn Kinder (oder Erwachsene) schon soviel Erfahrung gesammelt haben, dass sie Rennen fahren können, empfiehlt sich das Upgrade zu einem der digitalen Systeme von Carrera. Hier gibt es sehr viele Erweiterungsmodule, die den Ausbau der Bahn sehr umfangreich machen können.

Die Bahn verschenken und aufbauen

Verschenkt man eine Carrerabahn, sollten Schenker und Beschenkter in gleichem Maß Freunde am Geschenk haben. Gerade beim Beschenken von Kindern sollte man auf Folgendes achten. Egal, für welches System man sich letztendlich entschieden hat, der Aufbau einer Bahn dauert seine Zeit. Hier können Sie schon einmal mit bis zu einer Stunde rechnen. Der Aufbau sollte auch so genau wie möglich vorgenommen werden. Orientieren Sie sich dabei streng nach Anleitung. Nichts ist frustrierender, als wenn Bauteile und Streckenabschnitte wackeln oder der Strom nicht richtig fließt.

Ein Tipp zum Beschenken: Wenn es die Möglichkeit gibt, die Rennbahn schon im Vorfeld aufzubauen, sollte man diese nutzen. Achten Sie beim Aufbau besonders auf die richtige Montage der Schienenverbinder. Sie sorgen für den richtigen Zusammenhalt und Kontakt der Schienen zueinander. Bei den GO! Packungen sind die Verbinder darüber hinaus dafür da, Loopings, Flyovers und andere Hindernisse zu stabilisieren. Steilkurven sowie Brücken müssen unbedingt mit den dafür vorgesehenen Stützen montiert werden. Diese sorgen ihrerseits für die richtige Ausrichtung der vermeiden zu viele Bewegungen der Schienen während des Betriebs.

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