Puxing PX-888K

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Puxing PX-888K

Ein interessantes Duobänder, der zahlreich Fetures inne hat, wie zum Beispiel:

136 – 174 MHz
400 – 480 MHz
UKW-Radio
Doppelanzeigedisplay
Power-Umschaltung von L auf H
VOX in verschiedenen Stufen
Subtonerkennung im Scan (CTCSS und DCS)
CTCSS und DCS Geber und Entwerter
Shift für Relais und Frequenzversatz
Scrambler in 8 Stufen
Anruf Erkennung
Sprachansage (englisch/chinesisch)
Roger-Beep (mehrere Möglichkeiten)
Kanal- u. Frequenz-Scanning
3 Stufige Display-Beleuchtung
Zweikanalüberwachung
Aliasnamen
1750 Hz-Ton für AFU-Relais
Voll PC-Programmierbar
Eingeschränkt manuell Programmierbar
1200 mAh Akku
etc.

Und eine Besonderheit, die für den Betriebsfunk interessant ist:
Einen Decoder und Encoder für
DTMF, MSK, 5-Ton-Selektiv (nach ZVEI1, ZVEI2, CCRI)

Nun letzteres Fetures machen das Gerät besonders interessant, weil es wie im professionellen Betriebsfunk ganz gezielt rufen oder gerufen werden kann.

Natürlich darf man um Himmelswillen für 85 bis 90 U.S. Dollar keine hohe Qualität oder Leistung erwarten. Im Amateurfunk funktioniert das Gerät tadellos, deshalb beschränke ich mich mal auf die negativen Eigenschaften.
Dennoch halte ich das Gerät persönlich für gut und brauchbar!

Wermutstropfen:
Dumpfe und leise Modulation
- Ich empfehle deshalb zur Verbesserung der Sprachqualität ein externes Mikrofon. - hat mir sehr geholfen!
Der Support für die Programmierung ist nur eingeschränkt brauchbar. Vom Werk selbst, hört und sieht man im Kontaktfall gar nichts. Ist aber auch nicht zwingend nötig, wenn man die Software versteht.
Zwar kann man mit der Software auf das Gerät zugreifen (lesen und schreiben), jedoch kann es beim Schreiben der gewünschten Parameter zu Fehlerquellen kommen. Eventuell müssten der Frequenzeingabe hinter dem Dezimalpunkt neu geschrieben werden. Dies läge wohl an Windows, versicherte man mir!
Dieser kleine Umstand hatte für mich aber kein Bedeutung.
Bei ungezählte Stunden und Tagen, die ich vor dem Computer und dem Gerät verbrachte, darf ich mich wohl zu Recht als Experte beschimpfen. - gilt aber wohl für alle meine PC geschriebenen Daten meiner Funkgeräte!
Nach langen Experimenten und zahlreichen Versuchen und Fehlschlägen, gelang es mir mit Trick 17 die Fehlerquellen der Software zu umgehen und konnte somit das Gerät dennoch für meine Wünsche programmieren und einstellen.
Ich verwende die Geräte exklusiv als (günstige) Betriebsfunkgeräte in meiner Betriebsfunkflotte. - ein bestehendes professionelles Motorola-System !
Es ist also möglichdie PX-888K als vollwertige Betriebsfunkgeräte so programmieren, dass sie im Einzel- und Gruppenruf (Geber und Auswerter) arbeiten und quittieren, sowie den gezielten Anruf mit einem Alarmton an die anrufende Gegenstelle signalisieren. Sie selektieren exakt den gewünschten Teilnehmer und öffnen (zum Beispiel) jedes meiner Profigeräte von Motorola, Kenwood oder Vertex. - umgekehrt geht’s natürlich auch!
Ebenso schließen sie nach zeitiger Vorgabe wieder, wenn der Kontakt erlischt, damit kein unnötiger Funkverkehr übertragen wird. Darüber hinaus zeigen sie zugleich im Display, wer angerufen hat und den quittierten Ton-Code.
Das Bild zeigt links das rufende Geät (mit Quittungscode) und rechts das gerufene Gerät (mit Anrufnummer).
Schließt man seitlich ein externes Mikrofon an, erhält man ausserdem eine kräftige Sprachübertragung.
Sollte man an einem Selektivrufsystem interessiert sein, geht's preisgünstiger wirklich nicht!
Anmerkung: Ich habe schon kompliziertere Betriebsfunkgeräte mit Markennamen in denHänden gehabt.
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