Puxing PX-328 vs Bidatong BD-128

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Das Amateurfunkgerät Puxing PX-328 ist ein schlichtes und einfaches Handfunkgerät von 136 - 174 MHz, das baugleich unter dem Namen Weierwei oder Bidatong BD-128 und auch mit leicht abgewandelten Gehäuse unter dem Namen TEAM in den Handel gebracht wird.

Die wichtigsten Merkmale dieser Geräteserie sind 128 Speicherkanäle, CTCSS und DCS-Codierung, schaltbare Leistung von LO auf High (1W/5W), Sprachverschleierung, 1750 Hz-Ton für Relais, DTMF-Tastatur für Echolink, Aliasnamen, 5 KHz bis 25 KHz in 5 Rasterstufen, VOX-Schaltung, Scannfunktion, farbige Hintergrundbeleuchtung, SMA-Reverse und extra für sehbehinderte Funkamateure eine Sprachwiedergabe für die Einstellungen, etc.

Der Aufbau wirkt leider billig und einfach und macht das Gerät sehr leicht und stoßanfällig. Damit ist keine Langlebigkeit gewährleistet und ein unmittelbarer Vergleich zu den echten professionellen Geräten von Kenwood, Icom, Motorola oder Yaesu ist deshalb unmöglich.

Die Ladezeit des 1200 mAh-Akkus beträgt etwa 3 Stunden über den Standlader. Als Monobänder empfängt das Gerät sehr empfindlich und sogar manchmal besser als jeder Duobänder, jedoch leider auf bestimmte Frequenzen auch sämtliche Störquellen, die von Schaltnetzteilen u. ä. Anlagen, PCs und Scannerkassen ausgehen.
In der Praxis zeigte sich das Gerät durchschnittlich mit einer leicht dumpfen Modulation und geringen Hubleistung. Man muss also schon direkt an die Lochöffnung des Mikros heran, um auf FM mehr Hub zu erreichen. Ansonsten ist es ein brauchbares Funksprechgerät für den Nahbereich und vor allen Dingen für schönes Wetter.
Die Bezeichnung "robust" ist irreführend und dient dem Händlerinteresse. Sprich man sollte das Gerät also keines Falls Regen, Schnee oder anderen schweren Bedingungen aussetzen.

Wichtig zu beachten:
Das Gerät gehört nach dem Ladevorgang aus der Schale heraus! Ständiges Laden (ja es gibt solche Leute tatsächlich) zwingen den Akku über kurz oder lang in die Knie und anschließend unnötige Tastenspielchen, wenn der Akku plötzlich abstürzt, schießt den Prozessor ab. Der ist zwar nicht kaputt, aber er gibt dann gewisse manuelle Einstellungen nicht mehr frei. Diese können dann nur noch per PC und Datenkabel, nebst Software freigeschaltet werden.



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