Putzgeräte für den Haushalt: Diese praktischen Helferlein machen das Saubermachen leichter

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Putzgeräte für den Haushalt: Diese praktischen Helferlein machen das Saubermachen leichter

Jeder Haushalt muss regelmäßig gereinigt und sauber gehalten werden. Beim Thema Putzen gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. Während bei manchen Menschen eine regelrechte Euphorie ausbricht, finden es andere eine anstrengende und lästige Aufgabe. Böden müssen gekehrt oder gewischt und Textilien abgesaugt werden. Zum Staubsaugen gehört als Arbeitsschritt auch das Staubwischen von allen Oberflächen. Spinnweben sind aus den Ecken zu entfernen und es gibt nahezu unerreichbare Zwischenräume, die Sie nicht vergessen dürfen. Das regelmäßige Putzen bringt Wohlbefinden mit sich und mindert die Staubbelastung im Haushalt.
Vor allem Küche und Bad erfordern höchste Reinigungsleistung. In diesen Räumen geht es um hygienische Aspekte. Keime und Bakterien sind effektiv zu bekämpfen, um Krankheiten oder andere Folgen zu vermeiden. In etwas größeren Abständen sind Fenster und Türen zu säubern.
Beschränken Sie sich bei diesen Arbeitsschritten nicht nur auf einen Eimer und einen Putzlappen. Es gibt für jede Aufgabe passende Putzgeräte, die Ihnen die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern deutlich an Zeit sparen. Mit dem Schrubber nehmen Sie eine ergonomisch bessere Haltung ein. Ein Staubwedel mit Teleskopstiel verschafft Ihnen Zugang zu entfernteren Ecken oder Schrankoberflächen. In den nachfolgenden Abschnitten stellen wir Ihnen die wichtigsten Putzgeräte für Ihren Haushalt vor.

Zimmerbesen für das Aufkehren von losem Schmutz und Staub

Ein Zimmerbesen gehört zur Grundausstattung der Putzgeräte dazu. Mit ihm lassen sich grobe Verunreinigung und lose Staubkörner schnell und einfach aufkehren. Allerdings eignet er sich nur für glatte Oberflächen, wie Fliesen oder Laminat. Ein Besen besteht grundsätzlich aus einem Riegel mit vielen Borsten und einem langen Stiel. Passen Sie die Größe des Besens immer an den jeweiligen Zweck und Ihre eigene Größe an. Für den Haushalt eigenen sich Modelle mit einer Breite von etwa 40 – 60 cm. Der Vorteil beim Arbeiten mit dem Zimmerbesen: Sie kehren den Schmutz in aufrechter Haltung zusammen. Qualitätsunterschiede gibt es hier im Bereich der Borsten. Diese können aus Tierhaaren, Kunststoff oder Pflanzenfasern bestehen. Tierhaare besitzen von Natur aus einen gewissen Fettgehalt und lassen den Staub beim Kehren besser haften. Somit wirbeln Sie die losen Partikel im Raum nicht auf. Für raue Böden eignen sich unterschiedlich lange Kokosfasern als pflanzliche Borsten. Sie sind robust und tragen den Schmutz gut zusammen. Günstige Zimmerbesen besitzen Kunststoffborsten. Durch ihre elektrostatische Ladung bleibt auch hier der Staub besser an den Borsten haften. Achten Sie beim Kauf des Besens auf die Beschaffenheit und die Verarbeitung. So muss eine feste Verbindung zwischen dem Riegel und dem Besenstiel bestehen.

Handfeger und Kehrblech für Verschmutzungen auf kleinem Raum

Sind Krümel und Dreck mit dem Zimmerbesen zusammengetragen, kommen Handfeger und Kehrschaufel zum Einsatz. Der Handfeger verfügt ebenso über einen Riegel mit Borsten. Der Griff geht jedoch nicht senkrecht nach oben weg, sondern befindet sich waagerecht zum Riegel. Mit ihm kehren Sie problemlos kleinere bis mittlere Flächen und tragen den Schmutz auf dem Kehrblech zusammen. Die Borsten sollten nicht zu hart sein, sondern sich flexibel an den Untergrund anpassen. Damit holen Sie den Staub selbst aus kleinsten Ritzen. In der Regel sind Handfeger etwa 30 Zentimeter lang und lassen sich bestenfalls mit der Kehrschaufel verbinden. Bei einem Kehrset aus Kunststoff klicken Sie beide Teile einfach zusammen und verstauen es bequem im Schrank. Ebenso schnell ist der Handfeger zur Hand, wenn nicht beide Teile extra zusammengesucht werden müssen. Etwas rustikalere Garnituren besitzen ein Kehrblech aus Metall oder Emaille. Damit lassen sich selbst warme Aschepartikel problemlos aufkehren. Mit einer zusätzlichen Lippe an der Vorderkante nehmen die Schaufeln den Staub deutlich besser auf. Somit kehren Sie nicht einen Teil des Schmutzes unter die Schaufel und der Arbeitsschritt geht deutlich schneller von der Hand.

Mit dem Staubsauger Staub von Textilien und Teppichen entfernen

Der Staubsauger ist ein ständiger Begleiter im Haushalt. Es gibt ihn in unterschiedlichen Größen und Formen, wobei das Gerät immer auf den Einsatzzweck angepasst sein muss:

  • Rückenstaubsauger
  • Handstaubsauger
  • Bürstsauger
  • Akkusauger
  • Automatischer Staubsauger (Roboter)

Während ein Handstaubsauger an kleinen Ecken und schwierigen Stellen schnell zum Einsatz kommt, besitzt der normale Staubsauger eine deutlich stärkere Leistung. Im Gerät selbst sorgt ein Motor für Unterdruck und zieht sämtliche Staubpartikel auf.
Man unterscheidet hier zwischen Beutelstaubsaugern und beutellosen Staubsaugern. Beide beruhen auf einem anderen Prinzip. So sammeln Beutelstaubsauger den Schmutz in einem dafür vorgesehenen Beutel. Das birgt einen Nachteil: Je voller der Beutel, desto weniger Leistung erbringt der Staubsauger. Die meisten Modelle sind mit einem Warnmechanismus versehen, wenn der Beutel ausgetauscht werden muss. Beutellose Geräte sammeln den Staub in einer Art Filter, der nur auszuklopfen und regelmäßig zu reinigen ist. Der Vorteil: Sie sind nicht auf den Kauf von Staubsaugerbeuteln angewiesen und der Sauger verliert nicht seine Leistung.
Besonders ergonomisch sind Staubsauger, die über ein Teleskopstiel verfügen. Außerdem gibt es noch weitere Zubehörteile, die das Reinigen erleichtern. Mit einer Bürste für härtere Böden saugen Sie problemlos auf Laminat oder Fliesen. Oftmals handelt es sich um Kombibürsten. Sie müssen während das Saugens nicht ausgetauscht, sondern lediglich umgeschaltet werden. Fugendüsen kommen selbst in die kleinsten Ritzen und mit Polsterdüsen reinigen Sie Sofa und andere Textiloberflächen. Manche Staubsauger verfügen auch über eine Heizkörperbürste oder einen Möbelpinsel.

Schrubber und Bodentuch für das feuchte Wischen von glatten Oberflächen

Ein Schrubber ähnelt im Aufbau einem Besen. Unterschiede liegen vor allem in der Größe und der Beschaffenheit der Borsten. Manche Schrubber fallen deutlich kleiner und schmaler aus, als Besen. Ihre Borsten sind härter und in unterschiedlicher Länge angebracht. Damit reinigen Sie problemlos kleinste Fugen und lösen hartnäckige Verkrustungen vom Boden. Zum feuchten Wischen nutzen Sie den Schrubber gemeinsam mit etwas Spülmittel und bearbeiten die komplette Fläche. Wenn der Raum über keinen eigenen Abfluss verfügt, müssen Sie den gelösten Schmutz mit einem Bodentuch aufnehmen und trocken wischen. Es bieten sich Bodentücher aus Baumwolle oder aus Mikrofaser an. Baumwolltücher sind besonders saugfähig und lassen sich bei hohen Temperaturen gegen Bakterien und Keime waschen. Sie sind besonders haltbar und für fast jeden Einsatzbereich geeignet. Allerdings fusselt das Material, sodass in kleinen Fugen Rückstände bleiben. Diesen Nachteil bringen die Mikrofasertücher nicht mit sich. Sie gelten ebenso als saugstark, langlebig und dienen im trockenen Zustand sogar dem Staubwischen. Bodentücher aus Mikrofaser wringen sich deutlich besser aus und unterstützen damit das nebelfeuchte Wischen von empfindlichen Böden, beispielsweise auf Laminat.

Deutlich mehr Komfort mit einem modernen Bodenwischer

Ein Bodenwischer bietet gegenüber dem einfachen Schrubber viele Vorteile. Der Wischbezug lässt sich einfach einklicken und ist beweglich zum Stiel. Damit wischen Sie deutlich schneller Rundungen oder größere Flächen. Die Wischbezüge bestehen auch hier aus Mikrofaser oder Baumwolle und sind an den jeweiligen Einsatz anzupassen. Mit einem trockenen Tuch eignet sich das System zum Staubwischen. Bestenfalls gibt es den Bodenwischer als Set direkt mit dem passenden Eimer und einer Vorrichtung zum Auswringen. Sie fassen mit diesem Produkt nicht mehr in das Schmutzwasser, sondern wringen das Tuch bequem aus dem Stand aus. Einziger Nachteil: Manche Systeme wringen nicht gut genug aus, um besonders empfindliche Oberflächen nebelfeucht zu wischen.

Staubwischen leicht gemacht mit Staubwedel, Staubtuch und Co

Zum Staubwischen gibt es unterschiedliche Geräte. Der Staubwedel besteht meist aus einem längeren Stiel und ist mit langen Fasern oder Federn versehen. Damit reinigen Sie problemlos strukturierte Oberflächen. Ein Staubwischer hingegen besitzt etwas kürzere Fasern und dient eher der Reinigung von glatten Oberflächen. Bei beiden Modellen gibt es die Möglichkeit, den Stiel auszufahren oder gar den Kopf zu wechseln. Nicht alle Materialien lassen sich nach dem Staubwischen wieder gut reinigen. Am besten funktioniert das mit speziellen Staubtüchern oder Mikrofasertüchern. Staubwedel bieten hingegen einen Wechselkopf. Ist der Kopf zu stark verschmutzt vom eingeschlossenen Staub, entfernen Sie diesen und ziehen einen neuen Wedel auf. Grundaufgabe aller Staubtücher und Staubwedel: Sie müssen den Staub sicher einschließen und dürfen ihn nicht wieder im Raum verteilen. Als besonders effektiv, jedoch etwas mühselig, erweist sich das feuchte Staubwischen mit dem passenden Tuch. Mikrofasertücher hinterlassen auch hier keine Fusseln auf der Oberfläche und sind gut für diesen Zweck geeignet. Nach dem Staubwischen sind sie allerdings in einem Waschgang wieder zu reinigen.

Gummihandschuhe, Schwämme und Spülbürsten

Reinigungsmittel belasten die Haut und trocknen sie aus. Für diesen Zweck bieten sich spezielle Gummihandschuhe oder Haushaltshandschuhe an. Sie sind einfach überzuziehen und im Inneren mit einer weichen Schicht versehen. Durch diese Schicht schwitzen Sie beim Arbeiten weniger und können die Handschuhe möglichst lange tragen. Die preislichen Unterschiede machen sich stark in der Qualität bemerkbar. Günstigere Handschuhe sind etwas dünner und nicht so reißfest. Außerdem schwitzt man in den dünnen unbeschichteten Materialien deutlich schneller.

Für hartnäckigen Schmutz auf Geschirr benötigen Sie eine Spülbürste. Die Bürste besitzt einen länglichen Stiel und ist meist mit Kunststoffborsten versehen. Durch ihre besondere Form erreichen Sie selbst hohe Gläser oder Vasen von innen und reinigen sie noch leichter. Für hartnäckige Verkrustungen in Töpfen und Pfannen gibt es bestimmte Schwämme. Sie besitzen eine weiche Seite und eine raue Seite. Letztlich entscheiden Sie selbst, ob Sie zum Geschirrspülen einen einfachen Putzlappen oder einen Schwamm verwenden möchten.

Spezielle Tücher und Fensterleder zur Reinigung von Glas

Glas und glänzende Oberflächen sind eine große Herausforderung im Haushalt. Nach der Reinigung dürfen keine Streifen zu sehen sein. Spiegelflächen und Fenster reinigen Sie am besten mit einem Fensterleder. Hier gibt es auch spezielle Abzieher, mit denen Sie die Feuchtigkeit streifenfrei vom Fenster abwischen.

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