Pumpen für die Bewässerung in Ihres Gartens

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So finden Sie eine geeignete Pumpe für die Bewässerung in Ihrem Garten
Die Bewässerung ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege des Gartens. Insbesondere im Sommer, wenn die Temperaturen hoch sind und es selten regnet, ist eine regelmäßige Bewässerung für ein kräftiges Wachstum der Pflanzen unbedingt notwendig. Um den Garten zu bewässern, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Selbstverständlich können Sie dafür das normale Leitungswasser verwenden. Dies verursacht jedoch laufende Kosten und außerdem ist diese Alternative nicht besonders gut für die Umwelt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Wasser aus einem Brunnen, einer Zisterne oder einem Regenwasserauffangbehälter zu nutzen. Allerdings kann in diesem Fall die Bewässerung des Gartens einen erheblichen Arbeitsaufwand darstellen, wenn Sie das Wasser mit der Gießkanne selbst zu den Pflanzen transportieren müssen. Erheblich einfacher wird diese Aufgabe, wenn Sie eine Pumpe für die Bewässerung des Gartens verwenden. Dieser Ratgeber stellt vor, welche Unterschiede es bei den verschiedenen Gartenpumpen gibt und welche technischen Details Sie bei der Auswahl beachten müssen.

Eine Gartenpumpe für Ihre Bewässerungsanlage auswählen

Wenn Sie zum ersten Mal eine Bewässerungsanlage in Ihrem Garten installieren wollen, erscheint das Angebot auf den ersten Blick sicherlich sehr unübersichtlich. Es gibt viele verschiedene Pumpenarten, bei denen es für den Laien auf den ersten Blick sehr schwierig sein kann, die Unterschiede zu erkennen. Auch die technischen Leistungsdaten und die Preise variieren stark, sodass es für viele Interessenten nicht leicht ist, ein passendes Gerät zu finden. Mit diesem Ratgeber können Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen den verschiedenen Pumpen kennenlernen.

Verschiedene Pumpentypen für die Bewässerungsanlage

Wenn Sie die Angebote für die verschiedenen Pumpen vergleichen, werden Sie feststellen, dass diese in unterschiedliche Typen eingeteilt werden, deren genauer Verwendungszweck nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich wird. Daher sollen hier zunächst die verschiedenen Pumpentypen vorgestellt werden.

Die verschiedenen Pumpenarten im Überblick

Handpumpe

Manuelle Förderung aus Brunnen

Gartenpumpe

Manuelle Steuerung für konstante Förderung

Hauswasserautomaten

Automatische Steuerung für konstante Förderung

Hauswasserwerke

Automatische Steuerung für kleine Entnahmemengen

Die Förderung mit der Handpumpe

Eine Möglichkeit, um die Bewässerung des Gartens zu gestalten, besteht in der Verwendung von Handpumpen. Wenn Sie beispielsweise eine Zisterne oder einen Brunnen für die Bewässerung nutzen, müssen Sie das Wasser zunächst an die Oberfläche befördern. Diese Aufgabe können Sie energiesparend mit einer Handpumpe umsetzen. Allerdings müssen Sie daraufhin das Wasser mit einer Gießkanne oder mit einem Eimer zu den Pflanzen befördern. Diese Aufgabe kann bei einem großen Garten sehr mühsam sein. Für den Betrieb einer Bewässerungsanlage ist die Handpumpe hingegen nicht geeignet. Sehr gerne werden die Handpumpen im klassischen Stil auch für die Dekoration des Gartens verwendet.

Bewässerung mit einer Gartenpumpe

Wenn Sie das Wasser nicht von Hand fördern wollen, bieten sich elektrische Gartenpumpen an. Diese Geräte erleichtern die Bewässerung erheblich. Sie eignen sich beispielsweise sehr gut dazu, um sie an Gartenschläuche anzuschließen, um auf diese Weise den Garten bequem mit Wasser zu versorgen. Gewöhnliche Gartenpumpen werden manuell gesteuert. Das bedeutet, dass Sie für jede Unterbrechung der Förderung zur Pumpe gehen müssen, um diese abzuschalten. Aus diesem Grund ist eine derartige Gartenpumpe in erster Linie für Aufgaben geeignet, die über einen längeren Zeitraum andauern.

Automatische Steuerung durch den Hauswasserautomaten

Wenn Sie die Bewässerung Ihres Gartens noch komfortabler gestalten wollen, bietet sich die Verwendung eines Hauswasserautomaten an. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine gewöhnliche Gartenpumpe, allerdings verfügt diese über eine Drucksteuerung. Das bedeutet, dass die Pumpe automatisch ihren Betrieb einstellt, wenn sie einen hohen Gegendruck feststellt. Wenn der Druck wieder nachlässt, nimmt sie den Betrieb erneut auf. In der Praxis bedeutet dies, dass Sie einen Hauswasserautomaten verwenden können, um ein Leitungssystem aufzubauen.
Wenn Sie beispielsweise einen Wasserhahn nutzen, erkennt die Pumpe durch den hohen Druck in der Leitung, dass dieser geschlossen ist. Daraufhin schaltet sich die Pumpe automatisch ab. Wenn der Wasserhahn geöffnet wird, sinkt der Druck in der Leitung, woraufhin die Pumpe den Betrieb wieder aufnimmt. Auf diese Weise können Sie die Bewässerung Ihres Gartens erheblich komfortabler gestalten, da Sie die Pumpe nicht manuell steuern müssen. Allerdings sind derartige Pumpen lediglich für konstante Tätigkeiten geeignet. Wenn Sie immer wieder kleinere Wassermengen benötigen, schaltet sich die Pumpe ständig an und wieder aus. Dies erhöht nicht nur den Stromverbrauch erheblich, auf diese Weise verkürzt sich auch die Lebensdauer des Geräts stark.

Ein Hauswasserwerk für die unregelmäßige Wasserentnahme

Wenn Sie immer wieder kleinere Wassermengen benötigen, sind Hauswasserwerke eine gute Alternative. Diese verwenden eine ähnliche Technik wie die Hauswasserautomaten, allerdings verfügen sie über einen zusätzlichen Druckspeicher. In diesem befindet sich ein Gemisch aus Wasser und Luft. Die Luft wird durch die Pumpe zusammengepresst und kann so den Druck speichern. Bei kleineren Wasserentnahmen wird die Pumpe nicht in Betrieb genommen, da durch den Druckspeicher ein ausreichender Wasserdruck vorhanden ist. Erst wenn der Druck stark nachgelassen hat, springt die Pumpe wieder an. Ein derartiges Gerät ist beispielsweise sehr sinnvoll, wenn Sie ein gesamtes Haus mit mehreren Entnahmestellen mit Wasser versorgen möchten. Auch für den Betrieb einer Waschmaschine, die immer wieder kleinere Wassermengen benötigt, ist das Hauswasserwerk sehr gut geeignet. Für eine gewöhnliche Bewässerungsanlage im Garten ist ein derartiges Gerät in der Regel hingegen nicht notwendig.

Welche technischen Details sind bei der Auswahl zu beachten?

Wenn Sie sich für einen der angebotenen Pumpentypen entschieden haben, ist es wichtig, auf die weiteren technischen Details zu achten. Hier kann es zu großen Unterschieden kommen. Sollten Sie eine zu kleine Pumpe wählen, ist es möglich, dass diese für die geplante Bewässerungsanlage nicht ausreichend stark ist. Allerdings können sehr leistungsfähige Pumpen auch hohe Kosten verursachen - sowohl bei der Anschaffung als auch durch einen hohen Energieverbrauch. Daher ist es sinnvoll, hier genau zu überlegen, welches Gerät für die anfallenden Aufgaben geeignet ist.

Der Standort der Pumpe

Bevor auf die technischen Details hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Pumpen eingegangen werden soll, sind folgende Informationen zum Standort der Pumpe wichtig: Die meisten Pumpen, die für die Bewässerungsanlage angeboten werden, müssen an einen trockenen Ort aufgestellt werden. Allerdings gibt es auch einige Tauchpumpen, die direkt im Wasser angebracht werden. Hier müssen Sie sich vor dem Einkauf genau überlegen, welchen Standort die Pumpe haben soll und daraufhin ein entsprechendes Gerät auswählen.

Die Fördermenge

Der wichtigste Punkt, um die Leistungsfähigkeit der Pumpe zu bestimmen, ist deren Fördermenge. Dabei wird angegeben, wie viel Wasser sie in einer Stunde fördern kann. Einfache Gartenpumpen werden ab einer Fördermenge von etwa 3000 l/h angeboten. Für einfachere Aufgaben – wie beispielsweise die Bewässerung mit einem einzelnen Gartenschlauch – ist ein solcher Wert sicherlich ausreichend. Bei umfassenderen Aufgaben und bei mehreren Entnahmestellen ist eine entsprechend höhere Fördermenge zu empfehlen.

Die Förderhöhe

Die Förderhöhe sagt aus, bis zu welcher Höhe das Wasser über den Standort der Pumpe hinaus befördert werden kann. Bei den meisten Bewässerungsanlagen für den Garten ist eine geringe Förderhöhe ausreichend. Wenn es sich jedoch um ein Grundstück am Hang handeln sollte und sich die Pumpe an einer tiefen Stelle befindet, ist es wichtig, darauf zu achten, dass auch die höher gelegenen Teile des Gartens bewässert werden können. Auch wenn Sie ein Gebäude mit mehreren Stockwerken mit Wasser versorgen wollen, ist es sehr wichtig, auf eine ausreichende Förderhöhe zu achten. Da die Fördermenge mit zunehmender Förderhöhe abnimmt, ist es auch wichtig, in diesen Fällen auf eine ausreichende Leistung der Pumpe zu achten.

Die Ansaughöhe

Wenn sich die Pumpe nicht direkt im Wasser befindet, muss die Flüssigkeit über einen Schlauch angesaugt werden. Dabei befindet sich der Wasserbehälter in der Regel unterhalb des Niveaus der Pumpe. Die Ansaughöhe gibt an, wie weit unterhalb der Pumpe sich das Wasser befinden kann. Dieser Wert ist insbesondere dann zu beachten, wenn Sie das Wasser aus einem sehr tiefen Brunnen fördern möchten.

Pumpen für Schmutzwasser

Bei der Auswahl der Pumpe müssen Sie außerdem beachten, ob diese für Schmutzwasser geeignet ist. Viele Pumpen eignen sich lediglich zur Förderung klaren Wassers. Wenn Sie das Wasser aus einem sauberen Brunnen verwenden, sollte dies kein Problem darstellen. Wenn Sie hingegen die Pumpe verwenden wollen, um Wasser aus einem Teich abzusaugen, müssen Sie unbedingt darauf achten, eine Pumpe zu verwenden, die auch für Schmutzwasser geeignet ist.

Fazit

Pumpen können die Bewässerung des Gartens erheblich vereinfachen. Allerdings ist es sehr wichtig, einen geeigneten Pumpentyp zu erwerben, um die anfallenden Aufgaben problemlos zu erledigen. Für einfache Aufgaben ist eine einfache Gartenpumpe ausreichend, bei größeren Anlagen kann ein Hauswasserautomat den Komfort steigern. Darüber hinaus sollten Sie bei der Auswahl der Pumpe auch auf die Fördermenge und die Förderhöhe achten, um ihren Garten problemlos bewässern zu können. Neben den näher beschriebenen Pumpen können selbstverständlich auch andere Pumpenarten wie Hydraulikpumpen oder Pumpen mit Solartechnik erworben werden.

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