Projektoren & Leinwände passend zu Ihrem Fotostudio

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Projektoren & Leinwände passend zu Ihrem Fotostudio

Für jeden Hobbyfotografen und Sammler können Projektoren und Leinwände das eigene Fotostudio mit interessanten Möglichkeiten ergänzen. Mit dieser Ausrüstung können Fotografien und Videos abgespielt werden. Sie besitzt einen hohen nostalgischen Wert, da viele der Geräte aus der Photographica stammen und somit auch Sammlerstücke sind. Sie können noch in vollem Ausmaß genutzt werden und erweisen sich somit als äußerst nützlich. Da Projektor und Leinwand eine Einheit bilden, sind diese in einer Kategorie zusammengefasst und können zusammen gefunden werden.

Was sind Photographica?

Viele Sammler kennen den Begriff Photographica, denn hierbei handelt es sich um Sammelobjekte, die mit der Fotografie zu tun haben. Eigentlich muss die Bezichnung Objecta photographica heißen, da es sich um Objekte der Fotografie handelt, doch hat sich dieser verkürzte Begriff eingebürgert. Die Photographica bietet sehr viele Artikel, die das Herz jedes Sammlers höher schlagen lassen. Für Hobbyfotografen sind Photographica besonders interessant, da sich dadurch ganz nach der alten Schule der Fotografie Aufnahmen erstellen und abspielen lassen. Dieses nostalgische Gefühl macht die Fotografie mit Photographica aus. 

Das Repertoire an Sammelobjekten umfasst sehr viele unterschiedliche Artikel, von alten Kameras bis zu historischen Entfernungsmessern. Diese Photographica können mit neuen Artikeln kombiniert werden. Diese wirken dabei als Unterstützung und können noch mehr Möglichkeiten innerhalb der Fotografie bieten.

Projektor und Leinwand

Das Schöne an den alten Projektoren und Leinwänden ist die Tatsache, dass sie heute noch genutzt werden können. Somit müssen gebrauchte und historische Artikel nicht auf irgendeine Art entsorgt werden. Der Spaß mit solchen Projektoren und Leinwänden ist sehr groß, da diese komplett andere Eindrücke bieten als die herkömmliche Fotografie des 21. Jahrhunderts. Alleine das Rattern der Projektoren und die Lichteinstellungen sind für Nostalgiker ein Schmaus für Augen und Ohren. Es lassen sich dadurch interessante Aufnahmen erzielen, die sonst nicht oder nur schwer möglich wären.

Der Projektor

Die Geschichte der Projektoren geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Die Laterna magica gilt als der erste Projektor überhaupt und basiert auf dem umgekehrten Prinzip der Camera obscura. Hier wird das Licht einer Lichtquelle im Inneren des Geräts nach außen geleitet, sodass das vorgespannte Bild beleuchtet wird. Dieses wird somit auf eine Leinwand projiziert, damit es vom Publikum betrachtet werden kann. Als Leinwand wurden zum Beispiel einfache Vorhänge oder Leinentücher genutzt. Diese frühe Form der Projektionstechnik hielt sich bis in das 20. Jahrhundert und wurde vor allem von Schaustellern genutzt, die ihre Show einer breiten Masse präsentieren konnten.

Das 20. Jahrhunderte ermöglichte erste Projektoren, die zwischen Durch- und Auflicht wechseln konnten. Der Weg zum Kleinbild wurde durch den Dia-Projektor geebnet, da dieser verkleinerte Aufnahmen größer auf die Leinwand brachte. Der erste Dia-Projektor erschien zeitnah zur ersten Kleinbildkamera in den 20er Jahren. Die ersten elektronischen Projektoren für Filmaufnahmen, die auch in Kinos genutzt werden konnten, waren die 1960 hergestellten Eidophor-Systeme. Die heutigen Projektoren verwenden verschiedene optische Projektionen.

Heutige Projektoren

Die Technik der Projektoren ist sehr weit fortgeschritten und es können sogar 3D-Filme damit abgespielt werden. Sie basieren im Wesentlichen auf den Systemen der früheren Projektoren und nutzen das Licht zur Projektion. Hierbei wird durch ein Beleuchtungsmittel und ein Projektionsobjektiv, das die Aufnahme vergrößert, das gewünschte Bild oder Video auf eine Leinwand projiziert. Das geschieht ohne viele Einstellungen seitens des Anwenders.

Nostalgische Projektoren nutzen

Das Besondere an den früheren Projektoren ist die manuelle Einstellung. Hier muss selbst eingestellt und optimiert werden, damit ein ansprechendes Bild entsteht. Darin liegt der Reiz für viele Sammler und Hobbyfotografen, denn die Einstellungen über Steuerungselemente wie Rädchen oder Tasten bieten ein ganz anderes Feeling als heutige Beamer oder Projektoren, die manchmal mit Technik überladen sind.

Komponenten der Leinwände 

Die Leinwand ist eine Auffangfläche für die projizierte Aufnahme. Diese kann gekrümmt oder eben sein. Sie wird für den Heimgebrauch meistens aus den Materialien aus Glasfasergewebe verwendet. Früher wurden Leinen und Baumwolle genutzt, doch war die Brandgefahr zu hoch. Das heutige Gewebe lässt keine Unebenheiten in der Projektionsfläche zu, denn je glatter die Fläche ist, desto besser ist die Übertragung der Aufnahme. Ebenso verhält es sich mit der Farbe, denn je heller diese gewählt wird, desto besser ist für das Licht.

Komponenten der Projektoren

Das Stativ wird als Ständer für die Leinwand genutzt und ist oft mit einer Aufhängung versehen, da Leinwände zusammengerollt werden, sobald sie sie nicht mehr benötigt werden und verstaut werden sollen. Das Projektionsobjektiv dient der Projektion der Aufnahme. Es wirkt wie ein Vergrößerungsgerät und ist vom Aufbau den Objektiven der Fotografie ähnlich. Es besteht meist aus zwei Linsen, einer Sammellinse und einer Zerstreuungslinse. Dadurch kann die Aufnahme auf die Leinwand projiziert werden. Bei den Projektoren der Photographica können die Projektoren meist Kleinbilder von bis zu 24 x 36 mm und 35 mm Normalfilm vergrößern. Die Übertragung verläuft linear. Ein Beleuchtungsmittel ist für die Projektion unerlässlich. Durch das Licht wird die Aufnahme auf die Leinwand gebracht.

Um den Projektor nutzen zu können, muss dieser an eine Stromquelle angeschlossen sein. Typischerweise dient hierzu das normale Stromnetz per Steckdose. Egal ob Rollfilm oder Dia, die Aufnahmen benötigen eine bestimmte Halterung, damit sie optimal beleuchtet werden können. Bei einem Bildprojektor sind es Bildkästen, bei einem Filmprojektor Aufhängungen für die Filmrollen. Das Gehäuse schützt die Elektronik. Es wurde früher oft aus schwerem Metall, seltener aus Holz, hergestellt. Zur heutigen Zeit aus Leichtmetall und Plastik. Auch ein Spiegel zählt zu den wichtigen Komponenten, zum Beispiel bei einem Tageslichtprojektor. Da das Bild verkehrt herum wiedergegeben wird, muss ein Spiegel zwischen Leuchtmittel und Leinwand vorhanden sein, der das Abbild wieder in die richtige Ausgangsposition bringt. 

Dia-Projektoren lassen Erinnerungen wach werden

Alte Dia-Projektoren sind vielen noch aus der Schulzeit bekannt. Sie sind eine einfache Art, um Aufnahmen auf die große Leinwand zu bringen. Es sind meist gebrauchte Projektoren, die zum Beispiel aus einer Familie stammen oder oft auf dem Dachboden gefunden werden. Sie sind auch unter der Bezeichnung Diaskop bekannt. Auch der Tageslichtprojektor wird als Diaskop bezeichnet und nutzt die gleiche Art der Projektion, die auf größter Einfachheit basiert. Mithilfe der Lichtquelle wird ein Dia beleuchtet, welches auf eine Leinwand projiziert wird. So können Bilder erkannt und bestaunt werden.

Neue Komponenten für alte Geräte sind sehr einfach zu bekommen und können zum Beispiel beschädigte Teile ersetzen. Die Verwendung der Dia-Projektoren ist sehr einfach. Sie werden an das Stromnetz angeschlossen und die Dias in den dafür vorgesehenen Kasten gegeben. Nun kann mit den Bedienelementen zwischen den Dias gewechselt werden. Somit ist es sehr einfach eine Vorführung der Fotos zu bewerkstelligen. Man kann zwischen den verschiedenen Kleinbildern vor- und zurückwechseln. Das macht die Bedienung so komfortabel. Der Diakasten kann in verschiedenen Formen verfügbar sein, zum Beispiel ein Kreis oder der typische, rechteckige Kasten. Das Gehäuse der alten Modelle ist meist aus Metall.

Klassiker mit Film-Projektoren abspielen

Das Besondere an Klassikern der Filmbranche ist neben der Aufbewahrung in Metalldosen auch das Abspielen über einen Filmprojektor, die in interessanten Formen und Verarbeitungen vorkommen können. Der fertige Film wird dabei auf zwei oder mehr Rollen gebracht, die den Film direkt in der Mitte halten und somit eine perfekte Belichtung ermöglichen. Das Leuchtmittel ist in Verbindung mit dem Objektiv für die Darstellung zuständig, während das Tongerät den Lichtton abspielt, falls einer vorhanden ist.

Filmprojektoren sind eine sehr gute Art, um interessante Filme aus der Vergangenheit oder als Experiment vorzuführen. Für Sammler und speziell für Hobbyfotografen- und Filmer sind die Filmprojektoren des 20. Jahrhunderts sehr interessant, nicht nur aufgrund der Verarbeitung der Geräte.

Für ein gutes Bild: die Leinwand 

Das Wichtigste neben dem Projektor ist die Leinwand. Ohne sie wäre keine Darstellung der Aufnahme möglich. In vielen Häusern ist auch eine Wand eine mögliche Projektionsfläche, doch bieten sich die fertigen Komponenten aus Stoff sehr gut zum Projizieren an. Je weißer die Leinwand, desto besser das Bild, welches auf diese übertragen wird. Sie kann meistens eingerollt werden und ist somit sehr leicht zu transportieren und aufzubewahren.

Leinwände sind in verschiedenen Größen erhältlich und bieten sich somit für jedes Studio an, egal wie groß dieses ist. Sie werden während der Nutzung an einem Stativ befestigt. Eine Leinwand sollte vor Hitzeeinwirkung und Schmutz bewahrt werden. Hier gibt es aber auch sehr viele Möglichkeiten zur Reinigung, vor allem die chemische Reinigung lohnt sich sehr.

Interessante Aufnahmen zeigen

Dia-Projektoren und Filmprojektoren sind eine sehr gute Möglichkeit, die eigenen Aufnahmen den Freunden und der Familie zu zeigen. Hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen, denn es gibt großartige Möglichkeiten, historische Aufnahmegeräte zu nutzen und sie durch die alten Abspielgeräte zu ergänzen.

Die Filmprojektoren verfügten damals schon über Bearbeitungsmöglichkeiten. Dabei wurden zusätzliche Steuerelemente in das Gerät integriert und ermöglichten das Schneiden des Films. Auch eine Aufhellung des Filmes war möglich. Anschließend konnte der Film auf dem Gerät selbst abgespielt werden. Mit solch einem Gerät war eine Leinwand nicht mehr nötig.

Fazit

Die zahlreichen Möglichkeiten mit Projektoren und Leinwänden Filme und Fotos abzuspielen, sind gerade durch Geräte aus dem 20. Jahrhundert sehr interessant. Diese verfügen neben dem nostalgischen Faktor auch über zusätzliche Funktionen, die bei den heutigen Geräten nicht mehr zu finden sind. Für Sammler und Retrobegeisterte sind alte Projektoren und Leinwände äußerst empfehlenswert. 

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