Professionelle Grafik & Webdesign Programme auf eBay entdecken

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Mit dieser Software werden Sie zum Mitgestalter des World Wide Web

Das Internet hat sich in den letzten zehn Jahren nicht nur im Alltag eines jeden endgültig etabliert. Es hat sich auch grundlegend gewandelt. Mit dem etwas diffusen Begriff Web 2.0 wird diese Wandlung zusammengefasst. Vor kaum mehr als einer Dekade dominierten noch statische Webseiten, die die Anmutung von Druckerzeugnissen hatten. Text und Bild waren die Hauptmedien. Wenn man etwas hören wollte, öffnete sich umständlich ein Player in einem neuen Fenster, oder man musste das Soundfile gar vor dem Hören herunterladen. Der Eintrag in Highscore-Listen für Online-Games funktionierte schlecht oder gar nicht. Online-Banking stieß noch auf weitverbreitetes Misstrauen.

Falls es damals überhaupt schon Interaktivität im Netz gab, so fand diese hauptsächlich auf der Website statt, die man gerade betrachtete. Heute ist die Interaktion quasi eine Stufe höher geklettert – es kommunizieren Menschen oder auch Webseiten miteinander. Nachrichten-Feeds, Video- und Audiostreaming, Soziale Netzwerke und Online-Shopping sind die Medien der Zeit. Auch die Hör- und Sehgewohnheiten im Netz haben sich gewandelt. Früher blitzten uns aufwendige Menüs entgegen, die aussahen, als wären sie aus Glas. Jeder Button war mit einem Schlagschatten unterlegt, der ihn erscheinen ließ wie einen physischen Gegenstand. Fast ist es ein wenig schade – die Zeit der Romantiker und Internet-Pioniere scheint vorbei zu sein. Heute stehen die Funktion und eine klare Benutzerführung im Vordergrund. Bei all dem entwickelt sich das Internet täglich weiter. Es hat fast den Anschein, als sei es ein Lebewesen, das sich evolutionär entwickelt und sich aus seinen Fesseln befreit. Die Wissenschaftler auf dem Gebiet der KI (Künstliche Intelligenz) können die weitere Entwicklung nicht vorhersagen. Einige von ihnen trauen dem Internet der Zukunft jedoch eine solche Komplexität zu, dass es als Ganzes eine Art von Intelligenz, wenn nicht gar Bewusstsein entwickelt. Sie sollten vor dieser Komplexität nicht zurückschrecken. Das Internet ist das demokratischste Medium. Jeder kann sich aktiv daran beteiligen, und sei es nur durch die interessante Gestaltung der eigenen Homepage. Was Sie dafür brauchen, ist das nötige Know-how, eine Menge Geduld und die richtige Software.

Grafikprogramme

Bei Grafikprogrammen wird grundsätzlich unterschieden zwischen pixelbasierter und vektorbasierter Bearbeitung. Fotos bestehen aus Pixeln. Mit Vektoren können Linien und Formen dargestellt werden. Vektorbasierte Bilder haben den Vorteil, dass sie verlustfrei skaliert sind. Auch die Darstellung von Schrift beruht auf Vektoren. Moderne Grafikprogramme können meist beides, wobei es für jeden Bereich Spezialisten gibt.

  • Adobe Photoshop: Der Marktführer im Bereich Bildbearbeitung ist seit vielen Jahren ausgereift. Das Programm unterstützt alle erdenklichen Bildformate. Außerdem bietet es viele Retusche- und Zeichenfunktionen. Auch Schriftsatz ist möglich. Die automatische Optimierung von Bildern sowie die programmierbare Stapelverarbeitung machen es für jeden Vielfotografierer zum Instrument der Wahl. Allerdings ist es in der Profi-Version recht teuer. Für bescheidenere Ansprüche gibt es die Light-Version Photoshop Elements für kleines Geld ab ca. 50 €.
  • CorelDraw: Ursprünglich als vektorbasiertes Zeichenprogramm entwickelt, bietet CorelDraw heute auch alle gängigen Funktionen zur Bildbearbeitung an, wie zum Beispiel Farboptimierung, Helligkeits- und Kontrasteinstellung, Bearbeitung der Bildgröße sowie Drehen und Beschneiden von Bildern.
  • Paint: Das Bildbearbeitungsprogramm von Microsoft. Es orientiert sich am Vorbild Photoshop. In der preiswerten Light-Version PaintNET bietet es heute auch fortgeschrittene Funktionen wie die Darstellung und Bearbeitung von Ebenen.

Layoutprogramme

QuarkXpress: Der Vorreiter unter den Layoutprogrammen wurde schon seit den Achtzigerjahren zum Setzen von Zeitungen und Büchern verwendet und kann damit als direkter Nachfahre der mechanischen Setzmaschine bezeichnet werden. Vom Bildimport bis zur Darstellung ostasiatischer Zeichen bietet QuarkXpress alle Funktionen für den Layout-Profi.

  • InDesign: Nach der Übernahme durch Adobe wurde InDesign in dessen Creative Suite integriert und in den letzten Jahren als gleichwertige Konkurrenz zu QuarkXpress im Bereich Desktop-Publishing aufgebaut.

HTML-Editoren

HTML ist die Muttersprache des Internets. Es ist die Abkürzung für „Hypertext Markup Language“. Damit wird die strukturierte Darstellung und Übertragung von Inhalten wie Texten, Bildern, Hyperlinks usw. erst möglich. Dargestellt werden die Inhalte von einem Browser, also einem Programm, das die HTML-Tags interpretiert. Ursprünglich wurde diese Sprache entwickelt, um die schnelle Übertragung von Forschungsdaten am CERN, dem internationalen Kernforschungsprojekt in Genf, zu ermöglichen. Man könnte also zugespitzt sagen, dass das Internet ein Nebenprodukt der Kernforschung ist. 1992 erschien die erste verbindliche HTML-Spezifikation.

Die aktuelle Version, HTML 5 bietet große Fortschritte gegenüber Vorgängerversionen, so zum Beispiel einen nativen Audio- und Video-Player. Erst dadurch ist es möglich geworden, direkt auf einer Website, ohne zusätzliche Plug-ins, Musik und Filme abzuspielen. HTML ist textbasiert. Sie können also theoretisch Ihre Homepage mit einem einfachen Textprogramm schreiben, was jedoch recht mühsam ist. Eine intuitive Benutzeroberfläche, Drag-and-drop-Funktionen zum Einfügen von Elementen sowie eine automatische Fehlersuche bieten HTML-Editoren. Sie funktionieren heute (mit einigen Abstrichen) wie ein Layoutprogramm nach dem Prinzip WYSIWYG (What you see is what you get).

  • Dreamweaver: Dieser HTML-Editor ist ebenfalls in der Adobe Creative Suite enthalten und der wohl umfangreichste auf dem Markt. Er bietet neben der WYSIWYG-Funktion auch die Möglichkeit, den Quelltext direkt zu bearbeiten. Hier gibt es eine Farbhervorhebung (verschiedenfarbige Hervorhebung von Elementen sowie Fehlern) und Auto-Vervollständigung. Dabei wird bei der Bearbeitung vorhandener Dokumente wie auch bei der Verwendung der WYSIWYG-Funktion ein relativ sauberer HTML-Code erzeugt. Sauber heißt in diesem Fall, dass es keine Redundanzen (sinnlose Doppelungen von Codes) sowie keine nicht-geschlossenen Elemente gibt. Weiterhin erstellt Dreamweaver automatisch CSS-Dateien (Cascading Style Sheets), die zur Layoutgestaltung von Webseiten dienen. All diese Eigenschaften machen sich allerdings auch im Preis bemerkbar, der nur dann gerechtfertigt ist, wenn Sie professionell im Webdesign arbeiten.
  • Phase 5: Eine sehr preiswerte, für Schüler und Privatanwender sogar kostenfreie Alternative zum Flaggschiff Dreamweaver. Auch hier gibt es komfortable Funktionen wie Syntaxhervorhebung und Auto-Vervollständigung. Das funktioniert auch für andere Skriptsprachen, die für Webseiten verwendet werden, wie zum Beispiel für PHP, Javascript, Perl und weitere. Allerdings müssen Sie hier auf einen WYSIWYG-Editor verzichten.

PHP

PHP macht eine Website erst lebendig, dynamisch und intelligent. Es kann Verzeichnisse auslesen und beschreiben, es kann rechnen, Bilder bearbeiten, mit Datenbanken kommunizieren und dynamische Inhalte bereitstellen, die nur heute und nur für Sie in dieser Form angezeigt werden. PHP selbst ist frei verfügbar und wird als Open-Source-Entwicklung unter der PHP-Lizenz zur Verfügung gestellt. Es hat bis heute eine weite Verbreitung gefunden und wird ständig weiterentwickelt. In der aktuellen Version PHP 5 wird der Fokus auf die objektorientierte Programmierung gelegt. Eine Besonderheit von PHP ist, dass es auf dem Server arbeitet. Alles, was PHP tut, ist also bereits getan, wenn der Browser die Website empfängt. Das Ergebnis der Arbeit von PHP wird als normaler Html-Code beziehungsweise als normale Bilddatei ausgegeben und ist für den Browser nicht mehr von statischen Inhalten zu unterscheiden. Damit ist es auch relativ gut möglich, PHP-Code vor unbefugten Betrachtern zu schützen. Allerdings bringt genau diese Eigenschaft einige Schwierigkeiten für den Entwickler mit sich. Entweder, Sie haben PHP auf Ihrem System installiert (was normalerweise nicht der Fall ist), oder Sie müssen jeden Entwicklungsschritt online testen.

Auch hierfür gibt es Software, die diese Hürden umgeht. Stöbern Sie bei eBay, und finden Sie umfangreiche Anleitungen für die PHP-Entwicklung, zum Beispiel mit Zend-Frameworks. Wenn Sie das Rad nicht neu erfinden wollen, können Sie unter der Rubrik Software bei eBay eine Menge nützlicher Code-Snippets finden.

Javascript

Javascript arbeitet, wenn Sie eine Website bereits geöffnet haben. Im Nachhinein können hier Inhalte ausgetauscht werden. Auch Bewegungen sind möglich. Mit dem Canvas-Objekt, das HTML 5 bereitstellt, und das von Javascript angesteuert werden kann, werden beeindruckende Animationen bis hin zu Browserspielen Wirklichkeit. Auch die Entwicklung von Android-Apps basiert auf Javascript. Für diese Skriptsprache gibt es ebenfalls Editoren, die die Entwicklung durch Syntaxhervorhebung, Debugging und Preview-Player unterstützen. Sie finden auch für Javascript umfangreiche Tutorials, Codebeispiele und Editoren auf eBay.

Flash

Um Flash-Inhalte anzuzeigen, benötigen Browser ein entsprechendes Plug-in, den Flash-Player. Flash hatte zwar schon immer ein etwas zweischneidiges Image als Ressourcenfresser und überflüssige Spielerei, dennoch waren lange Jahre bestimmte Dinge wie ereignisbedingte Sounds, freie Vektorformen, Farbverläufe, dynamisches Laden von Inhalten, Interaktivität, Kollisionserkennung usw. möglich, die mit anderen Techniken undenkbar waren. Damit hielt die Flash-Technik quasi das Monopol für Browserspiele, Online-Videos und animierte Werbebanner. Ein herber Rückschlag für das Flash-Format war die Weigerung von Apple, Flash für das iPhone verfügbar zu machen. Durch die stürmische Entwicklung alternativer Techniken wie HTML 5 ist heute fast alles auch ohne zusätzliche Plug-ins möglich, was bis dato nur Flash konnte, so dass der Flash-Technik ein Nischendasein bevorsteht. Dennoch wird diese Nische beachtet werden.

Adobe Flash: Ebenfalls Teil der Adobe Creative Suite ist dieser Editor (aktuelle Version: CS6), der umfangreichste auf diesem Gebiet. Von Zeichenfunktionen bis hin zur Zeitleiste, Komponenten wie Video- und Audioplayer lässt dieser Editor keine Wünsche offen. Durch den Einsatz der Scriptsprachen AS 2 und AS 3 wird Flash intelligent. Allerdings muss auch der Entwickler ziemlich intelligent sein, um sich im Dschungel der Funktionen noch zurechtzufinden. Adobe Flash CS ist eindeutig ein Tool für Profis, was sich auch im Preis ausdrückt. Jedoch gibt es wie überall auch hier eine preiswerte Alternative:

  • SwishMax: Sehr viel schlanker als der Alleskönner von Adobe und damit auch sehr viel preiswerter (ca. 50 €), kann SwishMax dennoch eine ganze Menge. Es versteht die Skriptsprache AS 2 und kommt mit einer beeindruckenden Kollektion von Textanimationen, für die keine Programmierkenntnisse nötig sind. Dynamisch können Bilder in den gängigen Formaten geladen und Sounds abgespielt werden. Somit bietet es ebenfalls alles, was beispielsweise für die Entwicklung spannender Online-Spiele nötig ist.

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