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Produktratgeber eBay: Laptops von Lenovo entdecken

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Produktratgeber eBay: Laptops von Lenovo entdecken
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Produktratgeber eBay: Laptops von Lenovo entdecken

Das eigene Büro immer dabei – Laptops für Arbeit und Spiel

Lenovo ist einer der Top-Anbieter auf dem weltweiten Markt für transportable Computer, kurz Laptops genannt. Ebenso groß wie die Produktpalette des Hardware-Herstellers für Produkte dieser Art ist das Angebot dieser Geräte im Internet.

Unabhängigkeit vom Schreibtisch: der PC unterm Arm

Ein Laptop, das auch als Notebook bezeichnet wird, ist eine bestimmte Variante des PCs mit grundlegend unterschiedlichen Merkmalen zu den fest auf Schreibtischen installierten Computern. Zunächst fällt als charakteristisches Merkmal auf, dass das rechteckige Gehäuse wie ein Buch auf- und zugeklappt werden kann. An der einen Innenseite des Gehäuses ist ein Bildschirm verbaut. Dieser kann auf die andere Innenseite geklappt werden, auf der eine Tastatur bündig mit der Fläche integriert ist. Die Tastatur lässt sich mit dem Zehnfingersystem bedienen, was Tasten eines bestimmten Formats und einer ausreichender Größe sowie eine standardisierte Tastaturbelegung je nach Sprachraum des Anwenders erfordert.

Die Bildschirmoberfläche und die Tastatur im zusammengeklappten Modus liegen auf den Innenseiten. Dadurch wird das Gerät ohne weitere Schutzanforderungen transportabel. Der aufgeklappte Monitor wird durch relativ starre Gelenke ohne weitere Stützen in jeder Position gehalten. Der Laptop bleibt dabei kippsicher, da die besonders gewichtigen Bauteile, die zusammen mit der Tastatur im Basisgehäuse verbaut sind, für einen stabilen Schwerpunkt sorgen. Der transportable PC ist zumindest zeitweise standortunabhängig ohne weiteres Zubehör einsatzbereit, weil bei Laptops eine Stromversorgung meist durch im Gehäuse fest oder austauschbar eingebaute Akkus gewährleistet wird.

Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit und den Platzbedarf liegen Laptops unter heutigen Aspekten zwischen den kleineren Tablets und den größeren Desktop-Computern. Der klassische Rechner wird mehr und mehr von den Notebooks verdrängt. Dies liegt vor allem darin begründet, dass inzwischen auch in diesen Geräten qualitativ hochwertige Grafikkarten und besonders leistungsstarke Prozessoren installiert werden können.

Wie es mit den Notebooks begann

Der GRiD Compass 1100 ist einer der ersten als Laptop zu bezeichnenden PCs. Er wurde bereits 1982 auf den Markt gebracht. Zwar verfügte dieses Gerät über einen Hauptspeicher, der immerhin ein Leistungsvolumen von seinerzeit beachtlichen 340 kB aufwies, dennoch war er wegen der fehlenden IBM-Kompatibilität kein wirtschaftlicher Erfolg. Zwei Jahre später kam der IBM PC Convertible mit 256 kB Speicher, einer Taktfrequenz von 4,77 MHz, einem LCD-Bildschirm, zwei 3,5-Zoll-Floppy-Laufwerken und Druckeranschlüssen in den Handel. Das IBM-Notebook wies derart hohe Verkaufszahlen auf, dass Experten heute dieses Modell als ersten kommerziell erfolgreichen Laptop bezeichnen.

Das Apple PowerBook 100 war das erste Notebook mit Bedienelementen, die auch aktuellen Maßstäben genügen würden. Zum ersten Mal konnte der Anwender eines solchen Gerätes ohne externe Eingabegeräte auskommen, da der Apple-Laptop über einen Trackball und seitliche Handauflagen verfügte. In damaligen Zeiten hatte nahezu jeder Laptop ein Diskettenlaufwerk. Aufgrund ihrer geringen Speicherkapazität von maximal 3.4 MB und der Entwicklung von USB-Sticks wird ein solches allerdings aktuell kaum mehr eingebaut.

Unterschiede zwischen Desktop-PCs und Laptops

Die Leistung der Desktop-PCs ist der Leistung vergleichbarer Notebooks derselben Generation aus einigen unterschiedlichen Gründen überlegen. Zum einen ist die nutzbare Rechenleistung der Prozessoren stark abhängig von der Anzahl der Kerne – hier müssen auch die sogenannten Mehrkernprozessoren erwähnt werden – und ihren Taktfrequenzen. Zum anderen erhöht sich die Qualität der Grafikchips mit der höheren Anzahl an Shader-Einheiten und einem eigenem Grafikspeicher. Wenn sich diese Leistungen addieren, wird eine hohe Energieaufnahme benötigt, daraus resultiert wiederum eine starke Wärmeabgabe. Desktop-PCs stellt dies naturgemäß vor keine großen Schwierigkeiten.

Die Nachteile eines Notebooks

Notebooks allerdings werden dadurch eingeschränkt. Laptops bieten nur begrenzten Raum für die unterschiedlichen Komponenten und das Kühlsystem. Darüber hinaus sind die Gewichtbegrenzungen ein kritisches Thema – ein transportabler Rechner soll möglichst wenig wiegen. Deswegen verwenden die meisten Hersteller je nach Preisklasse oft langsam getaktete oder Low-Voltage-Prozessoren oder im Leistungsumfang eingeschränkte Grafikchips. Die geringeren Ausmaße und die nötige Toleranz gegenüber Erschütterungen bei optischen Laufwerken sowie Festplatten erfordern geringere Drehzahlen. Im Resultat ergibt dies kleinere Transferraten. Allerdings wird dieser Nachteil bei den Festplatten durch die aktuell immer beliebter werdenden Solid-State-Drives aufgehoben.

Allerdings weisen Standard-Notebooks heute durchaus zufriedenstellende Leistungsdaten auf, um im Alltag einen Desktop-Computer vollwertig zu vertreten. Bei Benutzern, die besondere Anforderungen an ihre Hardware stellen, wie für Anwendungen wie CAD, 3D-Spiele und Rendering, sind allerdings Desktop-PCs aber nach wie vor die bessere Alternative.

Laptops haben aber auch Nachteile gegenüber Desktop-PCs

Die schlechtere Austauschbarkeit und die eingeschränkte Auswahl der einzelnen Systemkomponenten sind Nachteile von Notebooks gegenüber den Desktop-PCs. Der Besitzer eines Desktop-PCs kann im Bedarfsfall unter einer ganzen Reihe für die Bauform erhältlicher Austauschkomponenten auswählen. Dagegen ist der Benutzer eines Laptops meist ausschließlich auf die Ersatzteile des jeweiligen Produzenten angewiesen. Die Schwierigkeiten resultieren weniger aus den technischen Besonderheiten der einzelnen Komponenten als vielmehr aus den Einschränkungen durch das Design der Gehäuse der portablen Computer, das sich durch abgerundete Verblendungen an den optischen Laufwerken, durch Aussparungen am Gehäuse sowie in der Form der Akkumulatoren auszeichnet. Aus dieser Abhängigkeit vom Produzenten entstehen im Fall einer notwendigen Reparatur oft deutlich höhere Kosten und längere Reparaturdauern als bei einem Desktop-PC.

Lenovo, einer der großen auf dem Markt für PCs und Laptops

Mit etwa 26 % Marktanteil ist Lenovo ist der größte Hersteller von Personal-Computern in der Volksrepublik China. Lenovo war zum Zeitpunkt der Übernahme des PC-Segments von IBM der größte globale Hardware-Anbieter mit einem Marktanteil von 15,7 %. Der wichtigste Aktionär der Gesellschaft ist die Legend Holdings mit einem ca. 34%-Anteil, die ihrerseits zu etwa 65 % der staatlichen Akademie der Wissenschaften (China) zugeordnet sind. Lenovo wurde 1984 von einer Gruppe junger chinesischer Wissenschaftler gegründet. In den Anfangsjahren beschränkten sie sich dabei auf den Vertrieb von ACT-, IBM- und Hewlett-Packard-Computern und -Druckern. Einige Jahre später brachte Lenovo erste eigene Geräte auf den Markt.

2011 gab Lenovo ein Millionen Euro schweres Angebot für den Mehrheitseinstieg bei dem Lieferanten des deutschen Discounters Aldi, der Medion AG, ab. Kurze Zeit später genehmigte die EU-Kommission die geplante Übernahme, nachdem die Aufsichtsbeamten vor allem die Aktivitäten beider Unternehmen bei Notebooks, Desktop-Computern, Monitoren und weiterem Zubehör analysiert hatten. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Markt für elektronische Datenverarbeitung in Deutschland und Dänemark, auf den die Fusion die größten Auswirkungen hatte. Die Genehmigung der Übernahme wurde damit begründet, dass es weiterhin ausreichend Wettbewerb gebe, da die neue Gesellschaft es mit starken Wettbewerbern wie Hewlett-Packard, Acer oder Asus zu tun habe.

Zweiter Platz nach Marktanteilen weltweit

Auf dem Markt für Laptops tummeln sich eine große Anzahl von Marken, aber nur wenige Produzenten, die für die Anbieter die Geräte bereitstellen. Hintergrund ist der, dass Unternehmen, die sich weltweit einen Namen gemacht haben, die mobilen Computer bei Auftragsproduzenten einkaufen oder diese leicht abgewandelt herstellen lassen. So werden diese dann unter dem eigenem Label weiter veräußert. Wie hoch der Anteil an der Entwicklung der transportablen PCs ist, kann im Nachhinein kaum beurteilt werden. Eine ganze Reihe von Produzenten hat ihren Firmensitz in Taiwan oder wie Lenovo in der Volksrepublik China. Der Umsatz mit Notebooks belief sich 2011 in Deutschland auf 3,837 Milliarden Euro.

Lenovo-Laptops für jeden Geldbeutel

Neue Lenovo-Laptops werden im Internet bereits unter 350 Euro angeboten. In dieser Preisklasse finden sich Modelle wie das Lenovo IdeaPad S206, das Lenovo ThinkPad T430, Lenovo IdeaPad N581, Lenovo Essential G585, Lenovo ThinkPad E135 oder das Lenovo Essential B575. Laptops dieser Kategorie meistern die alltäglichen Anforderungen durchaus zufriedenstellend und werden in erster Linie von preisbewussten Verbrauchern nachgefragt. Büroaufgaben, Internetkommunikation, Internetbrowsing oder Videowiedergabe bereiten Geräten dieses Bereichs keine Schwierigkeiten.

Zwischen 350 und 400 Euro werden Modelle wie das Lenovo IdeaPad S300, das Lenovo IdeaPad N586, das Lenovo Essential IdeaPad G580, Lenovo Essential B575, das Lenovo ThinkPad Edge E530c sowie das Lenovo IdeaPad N581 verkauft. Auch Geräte dieser Preisklasse bewältigen Aufgaben wie die Internetkommunikation, die Textverarbeitung, das Internetbrowsing und die Wiedergabe von Videos, selbst die in Full-HD-Auflösung, problemlos.

Modelle wie das Lenovo IdeaPad G780, das Lenovo B590, das Lenovo ThinkPad Edge E530c, das Turbo Notebook IBM LENOVO G585 oder das IBM LENOVO G585 sind mit Preisen zwischen 400 und 450 Euro noch immer recht günstig. Lenovo-Laptops dieser Kategorie stellen wie das ThinkPad Edge E530c eine Kombination aus Business-Notebooks und Consumer-Notebooks im klassischen 15,6"-Format dar. Diese Geräte verfügen über eine solide Ausstattung an Schnittstellen, und schnelle W-LAN-Anbindungen sorgen zusammen mit der 720p-Webcam für eine mehr als zufriedenstellende Kommunikation.

Bis 500 Euro kosten Ausführungen wie das Lenovo ThinkPad Edge, das IdeaPad LENOVO G780 oder das Lenovo IdeaPad Yoga 11. Modelle wie das Turbo ThinkPad IBM LENOVO E130 sind Subnotebooks, die die Kriterien der mobilen Verwendbarkeit und der hohen Leistungsfähigkeit erfüllen. Modelle dieser Art erledigen auch anspruchsvollere Arbeiten recht schnell, wie beispielsweise die Bearbeitung und Umwandlung von Dateien in Videoformaten.

Das ThinkPad IBM LENOVO E525 oder das Lenovo Ideapad G780 liegen über 500 Euro. Diese Geräte zeichnen sich vor allem durch überdurchschnittliche Leistungswerte aus, die mithilfe superschneller Prozessoren oder qualitativ erstklassiger Grafikkarten erreicht werden.

Gebrauchte Geräte, die ebenfalls über die verschiedenen Internet-Portale erhältlich sind, können abhängig von ihrem Zustand deutlich günstiger sein.

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