Privatkäufe: Verlust der Ware beim Versand

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Die meisten Käufer versuchen, die Kosten für einen Artikel dadurch zu senken, indem sie die Versandkostenart auf "unversichert" setzen. Ich habe dies auch schon häufiger erlebt. Kommt dann mal eine Ware nicht an, hagelt es Beschwerden, Beleidigungen und Vorwürfe seitens der Käufer. Dabei ist es klar gesetzlich geregelt: Bei Privatkäufen geht die Haftung für die Ware bei Übergabe an den Versanddienst an den Käufer über. Bei gewerblichen Verkäufen ist dies anders; da haftet der Verkäufer ( Rechtsportal ). Es ist also dringend anzuraten, eine versicherte Versandform (z.B. Paket oder Einschreiben) zu wählen, wenn man sicherstellen möchte, dass die Ware ankommt. Insbesondere sollte dies natürlich so gemacht werden, wenn die Ware höherwertig ist.

Ich selbst verwende meistens gebrauchte Materialien (für Päckchen, Pakte) und  frankiere online, wodurch ich dem Kunden ohnehin schon Kosten spare. Dennoch bekomme auch ich immer wieder mal den Kommentar, dass meine Versandkosten zu hoch seien . Tatsächlich aber erhebe ich lediglich 0,10 bis 0,30 Euro als Zusatzkosten auf den reinen Portobetrag, abhängig davon, ob ich noch Materialien kaufen muss (Beispiel: Päckchen: 3,90 € Porto + 0,10 Euro Aufwand = 4,00 €). Das ist ohnehin nicht kostendeckend, da ich oft die Post auch außerhalb der Schalterstunden zur Packstation fahre, damit die Ware schnell beim Käufer ankommt.
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