Preisverlust bei Reitsätteln

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Beim Naukauf von Sätteln sollte man sich über eines klar sein /werden:
ähnlich wie beim Autokauf ist der Preisverlust im ersten Jahr am Größten.
Schon während man den neuen Sattel stolz nach Hause, oder in den Stall trägt, beginnt der Preisverfall.
Warum?
Jeder seriöse Händler gewährt (so sollte es zumindest sein) eine Anpassung auf das Pferd.
Manchmal sind auch noch Sattelgurt, Bügelriemen etc als Dreingabe drin.(hängt letzlich natürlich auch vom Preis des neuen Sattels ab)
Dies ist natürlich auch ein Kostenfaktor,den der Zweitbesitzer nicht erhält.
Wer sich also vorstellt, der erst vor einem halben Jahr erworbene, gut gepflegte, fast neuwertige Sattel würde noch fast den gleichen Preis einbringen, den er als Neukauf gekostet hat - der irrt!!!
Neben Garantie und Service ist der Sattel dann halt schon gebraucht und eben nicht mehr neu.
Und außerdem ist es ja auch ehrlich gesagt ein Egokick, einen neuen Sattel aus dem Reitsportgeschäft zu tragen.
Wenn die Sättel je nach Modell, Zustand und Nachrage so zwischen 4 bis 8-9 Jahren alt sind, sind die Preise meist am stabilsten.
Also muß man als Sattelverkäufer in der Regel mit einem  Preisnachlaß beim Verkauf leben, oder das gute Stück halt selbst behalten.
Exotische Modelle wie Wanderreitsättel oder  Ähnliches schrenken den Käuferkreis natürlich ein und sind so schwieriger zu verkaufen.
Ebenso wenigergefragt Satteltypen wie Vielseitigkeit Schwerpunkt Dressur (VSD) mit denen man im Prinzip keine Disziplin ordendlich reiten kann.
Unbekannte Marken oder Noname finden auch oft nur schwer einen Abnehmer.
Beschädigungen sind natürlich preismindernd.
Fairerhalber sollten sie ordendlich beschrieben oder beser noch gut fotografiert werden.
Einige Beschädigungen kann der Sattler bestimmt leicht beheben - kostet allerdings auch Geld.
Andere sind einfach zu teuer, um sie reparieren zu lassen.
Der potentielle Käufer tut gut daran, sich rechtzeitig nach den Kosten zu erkundigen.


Um den Verkauf im Internet trotzdem bestmöglich abzuwickeln, solltet Ihr folgende Punkte beachten:
-Mehrer aussagekräftige Fotos machen (Seitansicht, Pauschen,Hinterzwiesel, Kammerweite, Sattelkissen und Kissenkanal)
 dabei natürlich auf einen ansrechenden, oder neutralen Hintergrund achten!
-Eine gute Beschreibung (Marke, Farbe, Sitzgröße, Kammerweite, Alter, Zustand und Besonderheiten)
-Die wichtigsten Punkte gehören in die Artikelbeschreibung (für die Suchmaschine)
-Evtl auf die Internetseite des Herstellers gehen, um an Informationen zu kommen, oder einen Fachmann /Frau
 fragen.
- Auf die richtige Schreibweise achten, allerdings kann man bei Kieffer Produkten im Text noch mal bewußt "Kiefer" schreiben (traurig, aber wahr!)
-Wurde der Sattel auf ein Pferd mit schwieriger Sattellage angepasst evtl.noch ein Bild vom Rücken des       Pferdes zufügen.
-Wurde z.Bsp. die Kammerweite geändert, sollte dies auch angegeben werden.
- Faire Versandkosten vorher mit dem Versandservice abklären.
-Evtl. Zubehör mit anbieten (empfiehlt sich besonders bei Lowbudget-Sätteln, denn diese werden oft von   Einsteigern oder als Erstsattel gekauft)
-Besichtigung zumindest anbieten.
-Und dann natürlich die Zeit, zu der das Angebot enden soll.
 Morgens um 9,15 ist halt eine üble Zeit, Abends zwischen 21 und 22 Uhr sind die meisten Ebayer online,   oder Beobachter haben die besten Chancen mitzubieten, Außerdem haben die Bieter am Anfang des Monats meistens noch mehr Geld zur Verfügung. Bessere Chancen gibt es auch vor goßen Feiertagen (Weihnachten)
-Ich persönlich schätze Sattelbesitzer, die einen Sattelschoner verwenden, wer dieses tut, kann den Schoner  mitanbieten, oder wenigstens die Verwendung desselben versichern.
So nun wünsche ich Euch viel Spaß und vorallem Erfolg beim Kauf oder Verkauf Eures Traumsattels.








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