Predator (Ultimate Hunter Edition) [Blu-ray]

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Ich habe die Diskussion über die furchtbare" Restaurierung dieser Blu Ray Realisierung sehr lange verfolgt. Gerade deshalb habe ich mir diesen Film mit besonderem Augenmerk bezüglich der Bildqualität angesehen und kann die teilweise heftigen Kritiken nicht nachvollziehen. Ich schicke voraus, dass ich nun wirklich über recht optimal kalibrierte Abspielbedingungen im hauseigenen Kino (mit 4 Meter Bildbreite und sehr kostspieligem THX System) verfüge und so zumindest ausschließen kann, dass eine unzureichende Technik das Ergebnis, egal in welche Richtung, verfälscht.
Für mein eigenes subjektives Empfinden habe ich diesen Film noch nie in solch einer brillanten Qualität erlebt. Kontrast und Farbgebung wirken sehr ausgeglichen. Die Bildschärfe ist hervorragend, bis auf einige wenige Einstellungen, die aber mit einem ganz banalen Fokussierungsproblem während des eigentlichen Filmdrehs zu erklären sind. Tja, auch beim Film ist nicht alles perfekt. Ob die schon gebetsmühlenhaft kritisierten Wachsgesichter tatsächlich als solche zu bezeichnen sind, überlasse ich der Einschätzung des jeweiligen Betrachters. Als etwas maskenhaft empfand ich eigentlich nur das Gesicht von Carl Weathers (Dillon) in der Hütte zu Beginn des Filmes beim Gespräch mit A. Schwarzenegger. Ansonsten wirken die Darsteller völlig natürlich.
Mein einziger Kritikpunkt betrifft vielmehr den Ton des Filmes. Die Dialoge kommen in einer ordentlichen Verständlichkeit und Lautstärke. Den lauten Tonereignissen wie Explosionen und Gewehrschüssen fehlt dagegen jegliche Kraft und Dynamik. Dieses Missverhältnis-Problem hatte der Predator-Ton jedoch von Anfang an, sodass man den Verantwortlichen unterstellen darf, dass sie hier in keinster Weise auf Besserung drängten. Zum Schluss möchte ich meine Verwunderung über die Herrschaften zum Ausdruck bringen, die den fehlenden pixeligen Touch des analogen Bildes kritisieren. Es gibt umgekehrt ebenso viele leidliche Diskussionen über zu pixelige Veröffentlichungen, an denen sich dann die Sammler hochziehen und die viele potentielle Käufer schlichtweg verunsichern. Leute, vergesst über die verbissene Kritik an vermeintlich technischen, meist auch nur subjektiv empfundenen, Unzulänglichkeiten, nicht den Spaß am eigentlich wichtigsten, nämlich dem Film selbst.
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Arnold

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