Praktisches für Ihre Hochzeit: Vorteile von Hochzeit-Einwegkameras

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Praktisches für Ihre Hochzeit: Vorteile von Hochzeit-Einwegkameras

Auf der Hochzeit des besten Freundes oder der Schwester sollte man als Gast nur eines tun: sich wohlfühlen. So gelingt auch eine Traumhochzeit, nicht nur für das Brautpaar, sondern auch für die Geladenen. Dabei will man schöne Momente auch mit der Kamera festhalten. In Zeiten der Digitalkamera und der Fotohandys wird sich der ein oder andere Gast die eine Frage wohl immer stellen: Benötigt man tatsächlich noch einen Fotografen, um die schönsten Momente festzuhalten? Um das genannte Wohlfühlen eintreten zu lassen, ist diese Frage definitiv mit Ja zu beantworten. Denn ein hektisches Hin- und Herlaufen möchte wohl keiner wirklich. Andererseits: Selbst geschossene Bilder haben genau das Motiv für die Ewigkeit, dass der Fotografierende tatsächlich möchte.

Wenn Sie sich für einen Mittelweg entscheiden wollen, ist eine Einwegkamera für die Hochzeit ein probater Gegenstand. Denn so kann man zwar Fotos machen, muss dafür aber keine komplette Ausrüstung mitnehmen. Auch das Handy kann getrost in der Tasche oder zuhause gelassen werden. So wird eine Hochzeit auch für Sie als Gast zu einem tollen Erlebnis und zu einem kleinen Kurzurlaub für einige Stunden.

Woraus besteht eine Einwegkamera?

  • Die Einwegkamera wird auch Wegwerfkamera genannt. Der Name kommt aus den folgenden Gründen zustande: Bei einem derartigen Gerät wird in der Regel der Film, auf den 27 Bilder passen, nicht gewechselt. Das ist erst beim Entwickeln der Fall, die Kamera wird als Ganzes in ein Fotolabor gegeben. Ein neuer Film wird dabei nicht eingelegt werden, das Gehäuse wird von den Experten nach dem Gebrauch entsorgt. Um die Umwelt zu schonen, steigen immer mehr Hersteller dazu um, die alten, leeren Hüllen wiederzuverwenden. Dies kann aber nur geschehen, wenn diese in einem intakten, ansehnlichen Zustand ist.
  • Findige Kleinbastler können den Film jedoch selbst entfernen und einen neuen einlegen, da es sich lediglich um einen handelsüblichen Kleinbildfilm handelt. Vorsicht ist hier jedoch in jedem Fall geboten: Die Bilder auf dem Filmband sind äußerst lichtempfindlich. Sind Sie nicht versiert im Umgang mit dem Wechseln, kann es sein, dass Sie die Aufnahmen zerstören. Lassen Sie darum lieber einen Profi ans Werk, damit Sie auch Freude an den selbst geschossenen Werken haben.
  • Im Normalfall besteht die Kamera aus Vollplastik. Entweder ist sie in einer trendigen Farbe gehalten oder besitzt auf der Vorderseite eine Bauchbinde, auf der die Funktionen noch einmal kurz erklärt sind.
  • Die Kamera selbst kann unterschiedliche Funktionen haben. Es gibt die Standardversion, die ohne Blitz auskommt. Die fortgeschrittenen Modelle haben ein zusätzliches Licht inbegriffen. Zudem gibt es äußerst beliebte Einwegkameras für den Urlaub, die selbst unter Wasser bemerkenswert gute Aufnahmen abliefern. Ein integrierter Zoom ist bei manchen Kameras ebenso vorhanden.

Die Einwegkamera auf der Hochzeit – zwei Wege

Bei der Hochzeit sind Einwegkameras auf zwei unterschiedlichen Wegen zu gebrauchen:

  • Die Brautleute möchten, dass jeder Gast seine ganz eigenen Impressionen von der Hochzeit festhält. Dafür wird zu Beginn jedem Eingeladenen eine Einwegkamera ausgeteilt. Die dabei entstandenen Fotos können entweder für die Gäste eine schöne private Erinnerung sein. Oder es wird anschließend darum gebeten, die gefüllten Filme abzugeben. Daraus macht das Brautpaar ein Album oder ein Hochzeitsbuch und teilt dies dann als Hochzeits Gastgeschenk an die Geladenen aus.
  • Einige der Gäste selbst bringen, unabhängig voneinander, Einwegkameras mit. Dies birgt einige Vorteile, die anschließend noch näher erläutert werden.

Jeder Gast erlebt eine Hochzeit anders

Da das Brautpaar an seinem speziellen Tag verständlicherweise einiges vorhat, können die Augen nicht überall sein. Wenn jeder Gast oder auch ein Tisch mit der Einwegkamera spontane Schnappschüsse macht, können die verpassten Geschichten und Highlights dahinter dem Brautpaar im Nachhinein erzählt werden. Zudem wird dadurch die Hochzeit aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen. Dies führt zu einer neuen Sicht auf die Feier. Zudem lässt sich so auch die jeweilige Stimmung am Tisch besser einfangen.

Die Kameras selbst dienen bereits als Dekorationselement

Es gibt spezielle Hochzeitskameras, die dem Anlass entsprechend „gekleidet" sind. So sind die Banderolen und Bauchbinden mit weißen oder roten Rosen bedruckt oder es sind Elemente einer Hochzeit wie ineinander liegende Ringe oder weiße Tauben zu sehen. Somit ist die Einwegkamera im ersten Moment nicht als solche zu erkennen und dient gleichzeitig der Dekoration am Tisch. Damit ist diese nützlich wie ansprechend zugleich.

Eine günstige Anschaffung, die gleichzeitig der Belustigung der Gäste dient

Da eine Hochzeit bereits sehr teuer ist, man aber für den Spaßfaktor sorgen möchte, ist die Hochzeitseinwegkamera eine tolle Möglichkeit, sowohl den Finanzen als auch den Gästen entgegenzukommen. Die Bilder werden zwar selbstverständlich nicht so hochwertig wie bei einer Spiegelreflexkamera, jedoch kostet das Gerät auch nur einen Bruchteil davon. 

Um die Gäste bei Laune zu halten, sind die 27-Bilder-starken Kameras auf jeden Fall zu benutzen. Selbst kleine Kinder können die Vollplastikgeräte einfach benutzen.

Stabile Begleiter am schönsten Tag im Leben

Bei einer Hochzeit geht es häufig turbulent zu: Personen jeden Alters drängen sich am Buffet, in der einen Hand wird das Sektglas gehalten, in der anderen die teure Digitalkamera – und schon ist es passiert: Sie fällt zu Boden geht zu Bruch. Um diesem Horrorszenario zu entgehen, sollte man zu Hochzeitseinwegkameras zurückgreifen. Diese sind wie gesagt in vollem Umfang aus Plastik gestaltet. Fällt sie herunter, kann möglicherweise, wenn überhaupt, nur eine Ecke absplittern. Geht sie tatsächlich dabei kaputt, ist damit kein Vermögen verloren. Deshalb sind die Kameras auch für Kinderhände bestens geeignet.

Auch wenn es eine bestimmte Mottohochzeit gibt, wie zum Beispiel eine, die am Strand stattfindet, fährt man mit der Einwegkamera sehr gut. Denn sie ist gegen Hitze, aber auch gegen Feuchtigkeit immun. Auch Sand ist für sie zumeist kein Problem. Im Vergleich zu teuren Modellen ist das ein großer Vorteil. Diese kann man damit getrost zuhause lassen.

Der Akku ist leer, die Kamera liegt zuhause: Einige Missgeschicke lassen sich durch die Einwegkamera von vornherein ausschließen

Jeder kennt das: Man will das Brautpaar beim Kuss vor dem Altar ablichten, doch plötzlich blinkt ein rotes Licht auf der Anzeige auf, danach erlischt das Display. Der Akku ist leer. Entweder hat man vergessen, diesen vorher aufzuladen oder er hat sich selbst entladen. Bei der Einwegkamera kann dies nicht passieren. Handelsübliche, langlebige Batterien im Inneren (die auch bereits im Paket enthalten sind) sorgen lange Zeit für Strom – und das zuverlässig.

Ein ähnlicher Fall: Man ist auf dem Weg zur Hochzeit, bemerkt aber nach 100 Kilometern, dass man die Kamera zuhause vergessen hat. Zwar kann man um Bilder von den anderen Gästen bitten, jedoch sind dies meistens nicht die eigenen Eindrücke. Eine Einwegkamera kann man grundsätzlich im Auto aufbewahren, denn des ist kein Beinbruch, sollte sie dort einmal entwendet werden oder verloren gehen. 

Ausgewählte Motive mithilfe einer Einwegkamera

In Zeiten der Digicam ist man gewillt, viele Fotos hintereinander zu schießen. So achtet man in vielen Fällen gar nicht mehr darauf, was auf den Bildern zu sehen ist, da man unbegrenzt viele, die vor allem kostenfrei sind, anfertigen kann. Durch eine Einwegkamera wird vieles entschleunigt: So nimmt man sich auch bei der Hochzeit mehr Zeit, ein Motiv richtig gut zu treffen, als eine endlose Reihe von verschwommenen oder verwackelten Fotos zu generieren. Dieses perfekte Bild trifft den Moment, da durch den begrenzten Film Aufmerksamkeit in jedem einzelnen Foto liegt.

Zu diesem Blick für das Wesentliche gesellt sich, dass man als Gast auch nicht dauern damit beschäftigt ist, Fotos zu machen. Dadurch kann man das Essen und die Stimmung genießen. Wer beispielsweise sein Smartphone oder das Handy als Kameraersatz einsetzt, wird häufig merken, dass an Zurücklehnen nicht gedacht werden kann. Denn der Alleskönner verführt schnell dazu, auf eingehende Anrufe zu antworten oder den kurzen Blick ins Internet zu wagen – und dies selbst an einer reich gedeckten Tafel zur Hochzeit.

Die Einwegkamera zur Hochzeit – ein schöner Gegenstand für Gäste und Brautleute

Wie gesehen, erfüllt die Einwegkamera ihren Zweck auf einer Hochzeit in vielerlei Hinsicht. So kann sie als eine Art Einlage für die Gäste dienen. Sie werden in guter Laune gehalten und als Gastgeber bekommt man nach der Hochzeit ein schönes Stimmungsbild. Ein passender und gern gewählter Spruch, den das zukünftige Brautpaar den Gästen mit der Kamera auf den Tisch legen kann, ist der Folgende: „Für Erinnerungsfotos bin ich gemacht, drum knipst diese Feier in ihrer ganzen Pracht. Und was das Brautpaar heute nicht sah, ist dann auf Fotos für immer da." Somit wissen die Gäste, was sie mit der Kamera zu machen haben.

Selbstverständlich werden die Bilder nicht derart qualitativ hochwertig wie die aus einer Profikamera oder vom Fotografen. Außerdem können diese zumeist nicht bearbeitet werden. Aber genau darum ist eine Einwegkamera für viele unverzichtbar. Denn so gibt es authentische und eben nicht verstellte Fotos. Genau das ist meist der Hintergedanke von Brautleuten. Denn eine Hochzeit soll Freude und Spaß bringen – dazu gehören witzige und spontan geschossene Bilder.

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