Porzellan / Geschirr versenden ohne Bruch

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Wer Porzellan nur an Selbstabholer verkauft, reduziert automatisch seinen Verkaufserlös. Ein Käufer muss ca. 15 Cent pro Kilometer für die Fahrt aufwenden. Wer also 300 km entfernt wohnt, bezahlt für das Abholen des Geschirrs 90 Euro Benzin. Da wird das günstige Porzellan oft ganz schön teuer.

Viel günstiger lässt sich Porzellan versenden. Es ist auch gar nicht so schwer, Porzellan ordentlich einzupacken. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, sich und dem Käufer Ärger und Enttäuschung zu ersparen und höhere Verkaufspreise zu erzielen.

Was kostet der Versand und wie kriegen Sie das schwere Paket zur Post?

Mit dem dhl-Portorechner können Sie bequem von zuhause aus die Versandkosten ausrechnen. Gegen eine Gebühr holt dhl das Paket sogar bei Ihnen zuhause ab. Kalkulieren Sie Ihre Portokosten vorher genau und berechnen Sie danach auch Ihren Startpreis. 

Was brauchen Sie zum Einpacken

- Versandkarton
- Material zum Abpuffern von Erschütterungen
- Klebeband



Zum Abpuffern der Erschütterungen auf dem Versandweg müssen die Porzellanstücke eingepackt werden. Dafür ist Luftpolsterfolie ideal. Alternativ geht es auch gut mit geknülltem Zeitungspapier. Sehr hilfreich sind Wellpappstücke, die man sich aus leichten, gebrauchten Kartons/Umverpackungen selbst schneiden kann. 

Im Versandkarton werden die Porzellanstücke durch Lufttaschenfolie, Styroporplatten oder geknülltes Zeitungspapier geschützt.  

Wie schützt man Porzellan beim Versand vor Bruch?

Einpacken von Tellern

Teller stapelt man am besten. Zwischen die Teller muss ein Puffer gelegt werden. Einfaches Zeitungspapier genügt keinesfalls. Quadrate in Tellergröße aus Luftpolsterfolie oder leichter Wellpappe sind gut geeignet. Danach werden die Tellerstapel nochmals komplett mit Luftpolsterfolie oder Wellpappe umwickelt und fest mit Klebefilm zusammengeklebt. So kann nichts verrutschen und die empfindlichen Tellerränder werden geschützt.


Einpacken von Hohlkörpern (Kaffee- und Teetassen, Tassen, Terrinen)

Die empfindlichsten Teile sind die Henkel und Griffe an Tassen, Kannen, Terrinen usw. Die Henkel können mit zugeschnittener Wellpappe geschützt werden, die mit Tesafilm direkt auf das Porzellan geklebt werden. So kann nichts verrutschen. Wellpappstreifen schneidet man sich aus alten Kartons kostenlos zu. Hohlräume müssen mit geknülltem Zeitungspapier oder Luftpolsterfolie gut ausgestopft werden. Deckel von Kannen und Terrinen werden umgestülpt mit Tesafilm aufklebt. Achtung: auch hier sollte Papier oder Noppenfolie dazwischengelegt werden.  


Tassen werden einzeln mit Zeitungspapier ausgestopft. Dann die Henkel mit Wellpappstreifen sichern. Dicke Tassen zu dritt stapeln und Noppenfolie dazwischen legen. Dann wie bei den Tellern komplett einwickeln. Sehr dünne Teetassen nur vorsichtig ausstopfen, umwickeln und am besten in kleine Kartons setzen. Auch hier die Hohlräume mit Papier oder Folie ausstopfen. Diese kleinen Kartons dann mit dem restlichen Porzellan in den großen Versandkarton setzen.   

Den Versandkarton packen

Auf den Boden des Versandkartons sollte eine Pufferschicht eingebracht werden. Das kann Lufttaschenfolie sein, Styroporplatten oder eine Lage geknülltes Zeitungspapier.

Darauf werden die Porzellanteile so angeordnet, dass an den Seiten noch Platz bleibt. Alle Seiten und Hohlräume werden jetzt bis oben hin mit Puffermaterial ausgefüllt. Es dürfen keine Hohlräume mehr bleiben, weil die Porzellanstücke dann im Karton herumfliegen würden. 


Wer Verpackungschips benutzt, sollte wissen, dass große und schwere Stücke sich während dem Transport durch die Chips zum Boden bewegen. Dort sind sie nicht mehr vor Bruch geschützt. Zwischenlagen aus Karton hält das Porzellan am Platz. Der Aufbau wäre dann vom Boden aus: 10 cm Chips, 1 Lage Karton, das eingepackte Porzellan mit Chips in den Hohlräumen, wieder eine Lage Karton und abschließend 10 cm Chips.




Wenn Sie das Porzellan so eingepackt versenden, werden Ihrem Käufer solche Bilder erspart bleiben:
    
  

Solche Versandergebnisse sind für Käufer und Verkäufer sehr ärgerlich und führen zu Rückerstattungsforderungen und schlechten Bewertungen. 
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