Porto - bestes Preis/Leistungsverhältnis bei Hermes

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Zum einen möchte ich hier meine Versandbedingungen erläutern, zum anderen könnte dieser kleine Ratgeber auch einen Denkanstoß für andere ebayer bieten, ihre eigenen Versandbedingungen vielleicht zu überdenken.

 

Im Gegensatz zur mittlerweile üblichen Porto-Abzocke bei ebay biete ich meinen Käufern generell den Versand per Hermes-Paket an. Da ich den Paketschein online ausdrucke, zahle ich für ein kleines Paket (längste + kürzeste Seite =  bis zu 50cm) 3,85€. Vom Käufer verlange ich 4,00€.

Mit 15cent pro Paket könnte ich natürlich ein weltumspannendes Imperium aufbauen - oder einfach Polsterfolie für den sicheren Versand, Klebeband für eine 'Neugieriger Versandmitarbeiter'-sichere Verpackung und Tinte und Papier für meinen Drucker ausgeben.

Das Porto von 4,00€ bleibt, egal, wieviele Artikel ersteigert werden. O.K., hier sollte ein potentieller Käufer auch bitte etwas gesunden Menschenverstand walten lassen. Irgendwann sprengt der Inhalt das kleine Paket, dann muss ich halt auf's nächstgrößere ausweichen. Ich als Privatverkäufer, der ab und an seinen Dachboden aufräumt, habe den Fall zwar noch nie gehabt, aber als gewerblicher Verkäufer oder genereller Vielverkäufer kann man den potentiellen Bieter in der Artikelbeschreibung darauf hinweisen, dass er reale Portokosten zu tragen hat und diese maximal soundsoviel Euros betragen.

Mich persönlich nervt es tierisch an, wenn Verkäufer für weitere ersteigerte Artikel einen Portoanteil berechnen, zumal dieser meist weit über den realen Kosten liegt. Mit etwas Glück lässt der Verkäufer aber mit sich reden. Einen solchen fall hatte ich erst letztens: Dort habe ich einige Tabletop-Figuren ersteigert, insgesamt 13 Auktionen. Der Verkäufer schickte mir seine automatisch generierte Rechnung, in der er das Porto für einen Artikel verlangte, sowie 2,00$ zusätzlich für jeden weiteren Artikel. Diese 24,00$ habe ich dann einvernehmlich mit ihm auf 5,00$ gedrückt. Ich sehe ja ein, dass zusätzliche Artikel zusätzlichen Aufwand bedeuten und weitere Kosten für Verpackung verschlingen, aber es sollte halt im angemessenen Rahmen liegen.

In so ein Paket der Größe 'S' bei Hermes passt einiges rein und damit ist dieses versicherte Paket einfach die preisgünstige Alternative zur Deutschen Post.

Für ein einzelnes Buch, das für vielleicht grade mal einen Euro ersteigert wurde, sind 4,00€ Porto vielleicht ein bisschen viel. Liebenswerterweise haben ein paar meiner Käufer die Kröte geschluckt ohne mich nach Alternativen zu fragen und haben mir prompt in meine detaillierten Bewertungen ein hohes Porto eingetragen. Wenn der Käufer nix sagt und gleich zahlt, gehe ich davon aus, dass er damit einverstanden ist. Ich habe aber auch schon anders versandt, nämlich dann, wenn mich der Käufer darum gebeten hat. Das Problem ist, dass fast alle Alternativen nur einen unversicherten Versand bieten, dafür kostet eine Waren- oder Büchersendung aber auch weniger als einen Euro. Was ich in Zukunft ablehnen werde, sind Briefe per Einschreiben. Rein rechnerisch kann man hier etwas sparen, doch sobald man den zu versendenden Artikel irgendwie polstert, wird der Brief recht dick und damit teuer. Man zahlt dann auch knapp über drei Euro. Da verschicke ich lieber per Hermes.

Persönlich mag ich den Hermes-Versand auch deshalb, weil an jeder zweiten Straßenecke ein Laden zu finden ist, der die Pakete annimmt, während Postfilialen nach und nach immer weniger werden. Und gewisse Vorurteile gegenüber der Hermes-geschwindigkeit kann ich nicht bestätigen. Im Normalfall hat der Käufer spätestens am dritten Tag das Paket, bei der Post muss ich derzeit sogar auf Päckchen oft fünf Tage oder mehr warten.

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